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Recycling-Geschenkpapier und andere umweltfreundliche Verpackungsmaterialien

Nicht nur unseren Lieben, sondern auch der Umwelt ein Geschenk machen

Für viele ist die Verpackung des Geschenks meist genauso wichtig wie der Inhalt. Es soll möglichst weihnachtlich sein, also glänzendes, buntes Geschenkpapier, bedruckt mit vielen kleinen Nikoläusen, Rentieren und Schneemännern. Natürlich dürfen auch die schönen, rot leuchtenden Schleifen und Geschenkbänder nicht fehlen. Es wird verpackt, geklebt und geschnürt was das Zeug hält, so dass der Beschenkte auf keinen Fall vorher erkennen kann, was er bekommt. Aber sind wir doch mal ehrlich, wissen wir nicht eh schon meist vorher was sich hinter der bunten glitzernden Verpackung verbirgt? Müssen wir unsere Geschenke wirklich mit haufenweise Geschenkpapier und Plastikschleifchen in Szene setzen und somit jedes Jahr aufs Neue Tonnen an Müll produzieren? Der Umwelt und den Urwäldern weltweit machen wir damit leider kein Geschenk.

Jeder von uns verbraucht jährlich insgesamt 252,7 Kilogramm Papier. Damit wir immer genug weißes Schreibpapier und bunt bedrucktes Geschenkpapier haben, sterben jedes Jahr unzählige Bäume, weltweit werden Urwälder gerodet und somit wertvolle Lebensräume zerstört. Bei all dem Papier, das wir Tag für Tag verschwenden und unachtsam in den Müll schmeißen, sollten wir uns stets bewusst sein, dass ein hoher Zellstoffverbrauch entscheidend zur globalen Waldzerstörung beiträgt.

Bei der Herstellung von einer Tonne weißem Frischfaserpapier wird so viel Energie verbraucht wie bei der Herstellung von einer Tonne Stahl. Die Papierindustrie zählt daher zu den fünftgrößten Energieverbrauchern der Welt. Besonders in den wenigen Weihnachtsfeiertagen sammeln sich bei uns Deutschen rund 55.000 Tonnen Papiermüll an.

Dabei kann man schon mit kleinen Taten der Energieverschwendung der Papierfabriken entgegenwirken und der Umwelt somit etwas Gutes tun. So gibt es beispielsweise viele Möglichkeiten seine Weihnachtsgeschenke liebevoll, kreativ und weihnachtlich zu verpacken, ohne der Umwelt unnötig zu schaden. Wie wäre es zum Beispiel mal mit alten Tapetenresten, die noch im Keller herumstehen und die sowieso weggeworfen werden müssen. Besonders große Geschenke kann man damit einfach und individuell einpacken.

Vielleicht nicht gerade die farbenfrohste und eleganteste, dafür aber die umweltfreundlichste Geschenk-Verpackung ist der Jutebeutel. Jute ist rein pflanzlich, hält viele Jahre und kann auf dem Komposthaufen entsorgt werden. Unförmige und sperrige Geschenke verschwinden unkompliziert in jedem Jutesäckchen und sehen mit ein paar Tannenzweigen dekoriert auch wunderbar weihnachtlich aus.

Neben den einfachen braunen Jutesäckchen, die man schon für 1 Euro bekommt, gibt es natürlich auch schöne, modern bedruckte Tragetaschen aus Jute. So kann der Beschenkte sogar die Verpackung behalten und täglich zum Beispiel beim Einkauf wiederverwenden. Sogar mit Zeitungspapier kann man seine Geschenke stilvoll und festlich verpacken, wenn man seiner Kreativität freien Lauf lässt und bei der Auswahl der Zeitung achtsam ist. Zusätzlich kann man aus Zeitschriften weihnachtliche Bilder und Sprüche ausschneiden und das Geschenk damit verzieren. So sieht der Beschenkte direkt, dass man sich viel Mühe gemacht hat und es sich um ein ganz persönliches Geschenk handelt.

Wer mit den alternativen Verpackungsmaterialien nichts anfangen kann und nicht auf weihnachtlich bedrucktes Geschenkpapier verzichten möchte, sollte auf Recyclingpapier zurückgreifen. Dies findet man zwar nicht so häufig in den Geschäften wie Frischfaserpapier, aber es lohnt sich in Bioläden oder im Internet danach Ausschau zu halten. Die Produktion von Recyclingpapier ist nämlich wesentlich umweltfreundlicher als die von Frischfaserpapier, denn Recyclingpapier wird zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt. So fällt keine Zellstoffgewinnung mehr an, Bäume müssen nicht sterben, Energie wird gespart und Wasser nicht unnötig verschwendet bzw. belastet.

Für die Herstellung von einem Kilogramm Frischfaserpapier werden nämlich 100 Liter Wasser und 2,2 Kilogramm Holz verbraucht, für ein Kilogramm Recyclingpapier dagegen werden nur 15 Liter Wasser und 1,15 Kilogramm Altpapier benötigt. Wer Recyclingpapier verwendet, trägt daher wesentlich zur Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bei.

Das nächste Mal also, wenn wir in vorweihnachtlicher Stimmung die vielen Geschenke für unsere Familie und Freunde einpacken möchten, sollten wir mal über den (Geschenk-)Rand hinaus schauen und nicht direkt das nächst beste und preiswerteste Geschenkpapier kaufen, das im Laden steht. Wir sollten an Weihnachten nicht nur an unsere Verwandte und Freunde denken, sondern auch an unsere Umwelt, die wir mit recycelbaren Geschenkpapier oder alternativen Verpackungsmaterialien an Weihnachten auch ganz leicht beschenken können. So kann der Weihnachtsmann noch in vielen hundert Jahren zu den Kindern sagen: „Von drauß’ vom Walde komm ich her,…“.

Nachhaltige Online-Adventskalender – Die umweltfreundliche Alternative zur Schokolade

Bald steht Weihnachten vor der Tür und nicht nur die Kleinsten unter uns können kaum erwarten, dass es endlich soweit ist. Um die Wartezeit bis zum 24. Dezember zu verkürzen, werden jedes Jahr Adventskalender der verschiedensten Größen, Formen, Farben und Inhalte gekauft oder auch selbst gebastelt. Der Ursprung der Tradition des Advents- oder Weihnachtskalenders geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Während damals noch nach und nach 24 Bilder an die Wand gehängt oder 24 Kreidestriche nacheinander weggewischt wurden, sehen die Kalender heutzutage ganz anders aus: Der Phantasie sind mittlerweile kaum noch Grenzen gesetzt. So gibt es zum Beispiel Adventskalender mit Teebeuteln, Spielzeug oder auch Schmuck sowie Exemplare für die unterschiedlichsten Interessengruppen.

Sehr weit verbreitet sind vor allem die günstigen Schokoladen-Adventskalender, die mit diversen Designs und Motiven bedruckt werden und ab November Supermärkte und Kaufhäuser bevölkern. Hinter jedem Türchen befindet sich hier ein flaches Schokoladentäfelchen, teilweise sogar mit täglich wechselndem Motiv. Mit Ihrem Plastikinnenleben und der Pappverpackung produzieren diese Kalender jedoch sehr viel Müll und sind weder klimaneutral noch nachhaltig. Da die Materialien zudem nur selten getrennt entsorgt werden, entsteht eine erhebliche Umweltbelastung. Daher haben sich umweltbewusste Liebhaber der Adventszeit etwas einfallen lassen, um nicht auf die vorweihnachtliche Spannung und Vorfreude verzichten zu müssen und dennoch die Umwelt zu schonen: Online-Adventskalender können eine abwechslungsreiche, vielseitige und durchaus lehrreiche Alternative zur täglichen Dosis Schokolade bieten.

Viele Websites stellen mittlerweile Adventskalender mit Gewinnspielen, Angeboten oder Gutscheinen im Internet zur Verfügung. Die Betreiber dieser Seiten reichen von Fernsehsendern über Regionalzeitungen bis hin zu Privatpersonen. Besonders interessant sind jedoch die wirklich „grünen“ unter den Online-Adventskalendern. Hier wird die Zeit bis zum Heiligabend verkürzt, während man gleichzeitig etwas über Umweltschutz und Nachhaltigkeit lernen kann.

Solche Inhalte der besonderen Art sind beispielsweise im Adventskalender “Nachhaltige Entwicklung 2010″ zu finden: Jeden Tag öffnet sich dort ein neues Fenster zur Nachhaltigkeit. Die kurzweiligen Artikel greifen aktuelle Fragen auf, wie zum Beispiel die Entwicklung nachhaltiger Geldanlagen in der globalen Finanzkrise. Auch Menschenrechte, Müllvermeidung oder Energiegewinnung werden thematisch behandelt. Den Nutzer erwarten außerdem täglich neue Fragen im Wissensquiz, bei dem attraktive Gewinne winken. Die Inhalte des Kalenders stammen von Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz sowie von Bundesämtern, Umwelt- und Sozialorganisationen und Forschungsgruppen.

Auch im BUND-Online-Adventskalender kann man sich jeden Tag aufs Neue an winterlichen Rezepten, natürlichen Geschenkideen oder umweltfreundlichen Vorschlägen für die Freizeitgestaltung erfreuen. Nachhaltige Einrichtungstipps wie zum Beispiel Kirschbaumzweige anstelle von Schnittblumen sind hier ebenso zu finden wie Vorschläge für natürliche und herrlich duftende Gewürzdekorationen.

Im nachhaltigen Online-Adventskalender von green responsibility erscheint nach dem Öffnen der Tür täglich ein Video mit einem Energiespartipp sowie Fakten zum Klimawandel. Anschließend wird ein zum Thema passendes nachhaltiges Geschenk vorgestellt, das unter den Besuchern verlost wird.

Sehr praktische Ratschläge für den Umweltschutz im täglichen Leben bietet auch gruener-adventskalender. Hier werden Möglichkeiten des Umweltschutzes vorgestellt, die man auch ohne größere finanzielle Mittel einfach umsetzen kann. Von Alufolie über Batterien bis hin zum Flowerlabel für Schnittblumen oder den „Bitte keine Werbung“-Aufklebern sind zahlreiche alltagsnahe Themen vertreten.

Online-Adventskalender sind also eine durchaus schlaue Alternative zu Schokoladenkalendern. Sie verkürzen die Wartezeit bis Weihnachten auf sehr abwechslungsreiche Weise, sind mindestens ebenso spannend und dabei sogar noch ein wenig tiefgründiger.

Spendenhilfe für Umwelt- und Entwicklungsprojekte in Bangladesch und Indien durch innovative Geschenkkarten

In weniger als sieben Wochen ist Weihnachten und jeder, der nicht in letzter Minute gestresst durch die überfüllten Läden hetzen möchte, beginnt schon jetzt, sich langsam Gedanken über mögliche Weihnachtsgeschenke für die Liebsten zu machen. Doch was schenkt man jemandem, der schon alles hat oder für den einem einfach keine passende Geschenkidee einfallen will? Individuell und persönlich soll das Geschenk natürlich sein. Und praktisch und nützlich möglichst auch. Diese Eigenschaften treffen ziemlich genau auf beliebte Weihnachtsgeschenke wie Socken, Krawatten und Weinflaschen zu. Doch mal ehrlich, wie viele Krawatten braucht der Beschenkte wirklich? Und wie viele dieser Verlegenheitsgeschenke landen letztendlich in der hintersten Ecke des Schrankes?
Eine schöne Alternative dazu ist die HelpCard der Andheri-Hilfe. Die karikative Geschenkkarte ermöglicht es, dem Beschenkten eine individuelle Freude zu machen und dabei gleichzeitig etwas Gutes zu tun.
Initiator der innovativen Spenden- und Geschenkidee ist die freie und unabhängige Andheri-Hilfe Bonn e.V. Die Organisation engagiert sich für Entwicklungszusammenarbeit in Indien und Bangladesch und arbeitet seit 1967 gemeinnützig. Als Zeichen geprüfter Spendenwürdigkeit und Seriosität wurde der Andheri-Hilfe das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen zuerkannt. Der Verein erhält unter anderem Unterstützung aus dem Etat des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Kommission der Europäischen Union.
Beim Kauf der HelpCard kann sich der Schenker zwischen der digitalen E-HelpCard und der originalen Version „zum Anfassen“ entscheiden. Der Wert sowie der Text auf der Karte können individuell angepasst werden. Besonders persönlich wird das Geschenk durch das Kartenmotiv: Hier kann entweder eine der zahlreichen Vorlagen oder ein eigenes Bild als Motiv ausgewählt werden.
Nach dem Verschenken kann der glückliche Empfänger ein Projekt seiner Wahl auswählen und den Kartenwert dafür spenden. Auch hier ist die Auswahl der möglichen Hilfsprojekte sehr vielfältig: Die Umwelt- und Entwicklungsprojekte in Bangladesch und Indien decken Themen wie zum Beispiel Gesundheit, Selbstversorgung, Bildung und Einkommenssicherung ab. Alle Projekte verfolgen dasselbe Ziel: Die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in den betroffenen Regionen.
Dies wird auf vielfältige Art und Weise umgesetzt. Mit einer Spende von 10€ kann beispielsweise eine Familie in Indien einen Bio-Küchengarten anlegen, der sie dauerhaft mit Obst und Gemüse versorgt. Eine Spende von 17€ ermöglicht die Anschaffung eines Pelletkochers, mit dem indische Familien kochen können, ohne vorher mühselig Holz zu sammeln und sich täglich ungesunden Gasen und Rauch auszusetzen. Dadurch können außerdem bis zu 50% des bisherigen Brennmaterials eingespart und der Wald vor Abholzung geschützt werden. Weitere Hilfsprojekte unterstützen die Solarstromversorgung für Privathaushalte sowie die Renaturierung erodierter Landschaften.