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Umweltfreundlich ins neue Jahr starten! Part one…

Mit wenig Aufwand viel Energie, Kosten und Co2 sparen.

Nun ist wieder ein Jahr vorbei und die Meisten von uns starten mit guten Vorsätzen in das neue Jahr. Nicht rauchen, weniger Süßigkeiten essen, erfolgreicher im Beruf werden und sich öfter bei Mama melden, stehen meist ganz oben auf der „Gute Vorsätze-Liste“. Doch wie wäre es mal mit einem neuen Vorsatz, den man mindestens genau so einfach umsetzen kann und der sogar noch der Umwelt etwas Gutes tut. Denn bereits mit wenigen Verhaltensänderungen kann jeder von uns seinen Lebensstil nachhaltiger und klimafreundlicher gestalten. Besonders im Haushalt können wir mit kleinen Tricks viel Energie sparen, ohne dabei auf gewohnten Komfort zu verzichten.

Für die Produktion von Strom und Wärme werden kohlenstoffhaltige Energieträger wie Kohle, Öl und Gas verbrannt und dabei werden Tonnen an Co2 freigesetzt. Co2 ist der Hauptverursacher des Klimawandels und sollte daher nicht in großen Mengen in die Atmosphäre gelangen. Mit der Befolgung von ein paar Ratschlägen können Sie also nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel schonen. Ist das nicht ein guter Vorsatz fürs neue Jahr?

Im Wohn- und Arbeitszimmer stehen meist die Geräte, die viel mehr Energie verbrauchen, als nötig. Bereits mit kleinen Veränderungen in der Benutzung sowie der sorgfältigen Wahl der Geräte, können Sie eine große Menge Co2 einsparen. Achten Sie beim Kauf von Haushalts- bzw. Unterhaltungselektronik stets auf eine hohe Effizienz und einen geringen Energieverbrauch. Die meisten Geräte besitzen eine EU-Kennzeichnung, die von A bis G reicht. Die mit A, A+ oder A++ gekennzeichneten Geräte sind besonders umweltfreundlich und empfehlenswert. Informieren Sie sich vor jedem Kauf bei Energiesparlabels wie beispielsweise dem Blauen Engel über den Stromverbrauch des Gerätes. Der größte Feind des Klimaschutzes ist der Stand-by-Modus. In den meisten Haushalten werden die Geräte nicht vollständig vom Strom getrennt, sondern schlummern in einer Art Ruhezustand vor sich hin und verbrauchen unnötig Energie. Der Stand-by-Betrieb aller deutscher Haushalte führte 2009 sogar dazu, dass die Informations- und Kommunikationselektronik über 33 Millionen Tonnen Co2 produzierte. Das ist mehr als der gesamte Co2 Ausstoß des nationalen Luftverkehrs. Damit sich dies 2011 ändert, trennen Sie alle nicht benötigten Geräte immer vom Stromnetz. Um nicht jedes Mal für mehrere Geräte alle Stecker ziehen zu müssen, empfiehlt sich eine Verteilerleiste mit einem Netzschalter. So können Sie mit einem Schalter direkt alle Geräte ausschalten und sparen somit Strom und bares Geld. Für die Beleuchtung Ihrer Räume sollten Sie ausschließlich Energiesparlampen nutzen. Eine Energiesparlampe mit 14 Watt spart in ihrer Lebenszeit, gegenüber einer vergleichbaren Glühbirne mit 70 Watt, rund 270 Kilogramm Co2 und mehr als 80 Euro. Die EU hat den übermäßigen Stromverbrauch der herkömmliche Glühbirnen bereits vor Jahren erkannt und beschlosssen den Verkauf dieser schrittweise zu verbieten. Ab September 2010 durften keine Glühbirnen mit mehr als 60 Watt verkauft werden, in diesem Jahr werden alle Birnen mit mehr als 40 Watt vom Markt genommen und ab 2012 soll es gar keine klassischen Glühbirnen mehr in den Geschäften geben.

Auch in Ihrer Küche lässt sich zusätzlich eine Menge Strom sparen. Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie alt Ihr Kühlschrank ist oder wie viel Strom er verbraucht? Ein normaler Kühlschrank von 1993 verbraucht circa 0,84 Kilowattstunden am Tag, ein heute gekauftes Gerät mit der Effizienzklasse A++ hingegen nur noch 0,36 Kilowattstunden. Mit einem neuen Gerät können Sie somit jährlich 30 Euro und über 100 Kilo Co2 sparen. Überlegen Sie sich daher doch mal, ob es nicht von Vorteil wäre sich fürs neue Jahr einen energieeffizienten Kühlschrank zu kaufen.

Aber nicht nur die Geräte selbst sind für einen hohe Stromrechnung und einen erhöhten Co2 Ausstoß verantwortlich, sondern auch unaachtsames und ineffizientes Verhalten. Denn schon mit „Kleinigkeiten“ können Sie auf Dauer sehr viel Energie sparen. So sollten Sie unter anderem stets darauf achten, die Kühlschranktür nicht unnötig lange zu öffnen und warme Speisen abkühlen zu lassen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen. Für Ihre Gefriertruhe gilt: Vermeiden Sie die Bildung einer Eisschicht. Bereits bei einer Eisschicht von einem Zentimeter lohnt es sich die Gefriertruhe abzutauen, denn es wird viel weniger Strom verbraucht und die Kühlleistung des Gerätes bleibt lännger erhalten. Auch beim Kochen kann man mit Hilfe ein paar einfacher Tricks viel Energie sparen. Erhitzen Sie zum Beispiel das Wasser nicht auf der Herdplatte, sondern immer im Wasserkocher. Auf diese Art wird das Wasser effizienter zum Kochen gebracht und Sie sparen neben dem Strom auch noch Zeit. Kochen Sie stets nur mit einer geringen Menge Wasser und lassen Sie den Deckel auf dem Topf. Achten Sie darauf, dass die Kochtöpfe von der Größe auf die Herdplatte passen. Denn wenn der Topf über die Platte ragt, verlängert sich die Kochzeit, ist sein Durchmesser dagegen zu klein, geht Energie ungenutzt verloren. Des Weiteren sollten Sie versuchen die Mikrowelle so selten wie möglich zu benutzen und gefrorene Lebensmittel lieber rechtzeitig aufzutauen, als sie in der Mikrowelle zu erwärmen. Heizen Sie Ihren Backofen nicht unnötig lange vor und stellen Sie ihn früher aus. Die Nachwärme reicht nämlich noch vollkommen aus, um Ihre Speisen vollständig zu erhitzen…

Das war der erste Streich, doch der zweite folgt zugleich. Wer noch Interesse an diesem Thema hat, kann schon morgen den zweiten Teil unserer umweltfreundlichen Energiespartipps für 2011 lesen!

Nachhaltige Online-Adventskalender – Die umweltfreundliche Alternative zur Schokolade

Bald steht Weihnachten vor der Tür und nicht nur die Kleinsten unter uns können kaum erwarten, dass es endlich soweit ist. Um die Wartezeit bis zum 24. Dezember zu verkürzen, werden jedes Jahr Adventskalender der verschiedensten Größen, Formen, Farben und Inhalte gekauft oder auch selbst gebastelt. Der Ursprung der Tradition des Advents- oder Weihnachtskalenders geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Während damals noch nach und nach 24 Bilder an die Wand gehängt oder 24 Kreidestriche nacheinander weggewischt wurden, sehen die Kalender heutzutage ganz anders aus: Der Phantasie sind mittlerweile kaum noch Grenzen gesetzt. So gibt es zum Beispiel Adventskalender mit Teebeuteln, Spielzeug oder auch Schmuck sowie Exemplare für die unterschiedlichsten Interessengruppen.

Sehr weit verbreitet sind vor allem die günstigen Schokoladen-Adventskalender, die mit diversen Designs und Motiven bedruckt werden und ab November Supermärkte und Kaufhäuser bevölkern. Hinter jedem Türchen befindet sich hier ein flaches Schokoladentäfelchen, teilweise sogar mit täglich wechselndem Motiv. Mit Ihrem Plastikinnenleben und der Pappverpackung produzieren diese Kalender jedoch sehr viel Müll und sind weder klimaneutral noch nachhaltig. Da die Materialien zudem nur selten getrennt entsorgt werden, entsteht eine erhebliche Umweltbelastung. Daher haben sich umweltbewusste Liebhaber der Adventszeit etwas einfallen lassen, um nicht auf die vorweihnachtliche Spannung und Vorfreude verzichten zu müssen und dennoch die Umwelt zu schonen: Online-Adventskalender können eine abwechslungsreiche, vielseitige und durchaus lehrreiche Alternative zur täglichen Dosis Schokolade bieten.

Viele Websites stellen mittlerweile Adventskalender mit Gewinnspielen, Angeboten oder Gutscheinen im Internet zur Verfügung. Die Betreiber dieser Seiten reichen von Fernsehsendern über Regionalzeitungen bis hin zu Privatpersonen. Besonders interessant sind jedoch die wirklich „grünen“ unter den Online-Adventskalendern. Hier wird die Zeit bis zum Heiligabend verkürzt, während man gleichzeitig etwas über Umweltschutz und Nachhaltigkeit lernen kann.

Solche Inhalte der besonderen Art sind beispielsweise im Adventskalender “Nachhaltige Entwicklung 2010″ zu finden: Jeden Tag öffnet sich dort ein neues Fenster zur Nachhaltigkeit. Die kurzweiligen Artikel greifen aktuelle Fragen auf, wie zum Beispiel die Entwicklung nachhaltiger Geldanlagen in der globalen Finanzkrise. Auch Menschenrechte, Müllvermeidung oder Energiegewinnung werden thematisch behandelt. Den Nutzer erwarten außerdem täglich neue Fragen im Wissensquiz, bei dem attraktive Gewinne winken. Die Inhalte des Kalenders stammen von Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz sowie von Bundesämtern, Umwelt- und Sozialorganisationen und Forschungsgruppen.

Auch im BUND-Online-Adventskalender kann man sich jeden Tag aufs Neue an winterlichen Rezepten, natürlichen Geschenkideen oder umweltfreundlichen Vorschlägen für die Freizeitgestaltung erfreuen. Nachhaltige Einrichtungstipps wie zum Beispiel Kirschbaumzweige anstelle von Schnittblumen sind hier ebenso zu finden wie Vorschläge für natürliche und herrlich duftende Gewürzdekorationen.

Im nachhaltigen Online-Adventskalender von green responsibility erscheint nach dem Öffnen der Tür täglich ein Video mit einem Energiespartipp sowie Fakten zum Klimawandel. Anschließend wird ein zum Thema passendes nachhaltiges Geschenk vorgestellt, das unter den Besuchern verlost wird.

Sehr praktische Ratschläge für den Umweltschutz im täglichen Leben bietet auch gruener-adventskalender. Hier werden Möglichkeiten des Umweltschutzes vorgestellt, die man auch ohne größere finanzielle Mittel einfach umsetzen kann. Von Alufolie über Batterien bis hin zum Flowerlabel für Schnittblumen oder den „Bitte keine Werbung“-Aufklebern sind zahlreiche alltagsnahe Themen vertreten.

Online-Adventskalender sind also eine durchaus schlaue Alternative zu Schokoladenkalendern. Sie verkürzen die Wartezeit bis Weihnachten auf sehr abwechslungsreiche Weise, sind mindestens ebenso spannend und dabei sogar noch ein wenig tiefgründiger.

Eco-Hotels – eine Reise auf Sparmodus

Der Begriff nachhaltiger Tourismus ist in den letzten Jahren immer wieder in politischen Debatten zu hören und bleibt unverändert aktuell. Gerade in Zeiten, in denen Klimaprognosen nichts Gutes verheißen, macht sich auch der „kleine“ Einwohner seine Gedanken, wie er seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Warum nicht beim Urlaub anfangen? Durch die bedachte Auswahl eines Hotels, das den ökologischen Nachhaltigkeitsgedanken verfolgt und dementsprechend den Hotelbetrieb aus ökologischer Perspektive aufrecht erhält, kann ein Jeder einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die International Ecotourism Society gibt an, dass fast 70 Prozent gewillt sind für ein Hotel mehr Geld auszugeben, wenn es umweltfreundlich agiert, anstatt Eines auf einem niedrigeren preislichen Niveau, das dem Umweltgedanken nicht gerecht wird.

Was bedeutet eigentlich sanfter Tourismus und wie kann man sich das konkret vorstellen?

Zunächst die Definition des Forums für Umwelt & Entwicklung:

“Nachhaltiger Tourismus ist von den Grundsätzen der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung und den Empfehlungen der Agenda 21 geleitet. Er muss soziale, kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Verträglichkeitskriterien erfüllen. Nachhaltiger Tourismus ist langfristig, d.h. in Bezug auf heutige wie auf zukünftige Generationen, ethisch und sozial gerecht und kulturell angepasst, ökologisch tragfähig sowie wirtschaftlich sinnvoll und ergiebig”.

(Forum Umwelt und Entwicklung, 1999)

Wie sich daraus entnehmen lässt, soll ein pfleglicher Umgang mit der Natur hergestellt werden, um eine gute Umweltqualität auch in Zukunft gewährleisten zu können.

So haben sich auch die Hotels dieser Welt ihre Gedanken gemacht, wie sie umweltbewusster agieren können. Hotels die sich als Öko-Herberge bezeichnen wollen, müssen einige Kriterien erfüllen, die das Umweltmanagement, die Firmenpolitik, die Schulung der Angestellten, den Einkauf, die Einheimischen und die Bewahrung des Reiseziels selbst betrifft.

Denkbar attraktive, aber aus ökologischer Perspektive schlechte Touristenattraktionen, sind bspw. ein Whirlpool im Iglu oder eine Poollandschaft mitten in der Wüste. Es gibt aber auch beispielhafte Hotels, die durch ein ökologisches Konzept überzeugen und somit immer mehr Reisende anziehen.

Im Folgenden sollen auszugsweise einige Hotels aus der ganzen Welt vorgestellt werden, die mit ihrem Handeln und Denken das Prinzip des sanften Tourismus verstanden haben:

1. Ökoferienanlage Shompole in Kenia

Hier arbeiten einheimische Massais zum Wohle der Gemeinschaft. Das funktioniert, Safari-Touren werden von ehemaligen Jägern organisiert, Massai Frauen verkaufen ihre aufwendigen Handarbeiten an die Touristen. Die erwirtschafteten Einnahmen kommen dem Artenschutz und der Stammesgemeinschaft zu gute. Eine Übernachtung für rund 330 Euro pro Nacht ist zwar nicht billig, aber dafür wird neben hohem Komfort, auch das schlechte Gewissen beruhigt.

2. Mercure Hotel Aufkirchen – umweltfreundlichstes Hotel Deutschlands

Dieses Hotel darf sich seit 1993 mit dem Titel „umweltfreundlichstes Hotel Deutschlands“ schmücken und ist bis ins kleinste Detail vom ökologischen Gedanken getrieben. Die gesamte Beleuchtung im Haus reagiert auf Bewegungsmelder, die Kosmetik ist tierversuchsfrei und es gibt einen Parkplatz mit Aufladestation für Elektroautos. Ein Doppelzimmer kostet zwischen 54 und 249 Euro die Nacht.

3. Das Banyan Tree Phuket in Thailand

Ist eine ehemalige Zinnmine und wurde zum Naturschutzgebiet erklärt, das einen Hotelkomplex beherbergt. Ein Teil der Einnahmen fließen in den Umweltschutz und wird zu Gunsten der Einheimischen der Gemeinschaft gespendet.

4. Das Nihiwatu Hotel auf der indonesischen Sumba Insel

Zeigt wie trotz Tourismus die Kultur und alte Traditionen gehegt werden können. Eingebettet zwischen weitläufigen Reisterassen und tropischen Wäldern, wurde das Hotel seiner Umgebung optimal angepasst und bietet zudem Zugang zu einmaligen Naturstränden. Das Engagement des Hotels liegt im Erhalt der Insel und seiner Bewohner.

Es gibt natürlich unzählige weitere Destinationen, die aus ökologischer Perspektive für jeden umweltbewussten Reisefreund eine Überraschung bereithalten. So dann, eine gute Reise!