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Nachhaltige Online-Adventskalender – Die umweltfreundliche Alternative zur Schokolade

Bald steht Weihnachten vor der Tür und nicht nur die Kleinsten unter uns können kaum erwarten, dass es endlich soweit ist. Um die Wartezeit bis zum 24. Dezember zu verkürzen, werden jedes Jahr Adventskalender der verschiedensten Größen, Formen, Farben und Inhalte gekauft oder auch selbst gebastelt. Der Ursprung der Tradition des Advents- oder Weihnachtskalenders geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Während damals noch nach und nach 24 Bilder an die Wand gehängt oder 24 Kreidestriche nacheinander weggewischt wurden, sehen die Kalender heutzutage ganz anders aus: Der Phantasie sind mittlerweile kaum noch Grenzen gesetzt. So gibt es zum Beispiel Adventskalender mit Teebeuteln, Spielzeug oder auch Schmuck sowie Exemplare für die unterschiedlichsten Interessengruppen.

Sehr weit verbreitet sind vor allem die günstigen Schokoladen-Adventskalender, die mit diversen Designs und Motiven bedruckt werden und ab November Supermärkte und Kaufhäuser bevölkern. Hinter jedem Türchen befindet sich hier ein flaches Schokoladentäfelchen, teilweise sogar mit täglich wechselndem Motiv. Mit Ihrem Plastikinnenleben und der Pappverpackung produzieren diese Kalender jedoch sehr viel Müll und sind weder klimaneutral noch nachhaltig. Da die Materialien zudem nur selten getrennt entsorgt werden, entsteht eine erhebliche Umweltbelastung. Daher haben sich umweltbewusste Liebhaber der Adventszeit etwas einfallen lassen, um nicht auf die vorweihnachtliche Spannung und Vorfreude verzichten zu müssen und dennoch die Umwelt zu schonen: Online-Adventskalender können eine abwechslungsreiche, vielseitige und durchaus lehrreiche Alternative zur täglichen Dosis Schokolade bieten.

Viele Websites stellen mittlerweile Adventskalender mit Gewinnspielen, Angeboten oder Gutscheinen im Internet zur Verfügung. Die Betreiber dieser Seiten reichen von Fernsehsendern über Regionalzeitungen bis hin zu Privatpersonen. Besonders interessant sind jedoch die wirklich „grünen“ unter den Online-Adventskalendern. Hier wird die Zeit bis zum Heiligabend verkürzt, während man gleichzeitig etwas über Umweltschutz und Nachhaltigkeit lernen kann.

Solche Inhalte der besonderen Art sind beispielsweise im Adventskalender “Nachhaltige Entwicklung 2010″ zu finden: Jeden Tag öffnet sich dort ein neues Fenster zur Nachhaltigkeit. Die kurzweiligen Artikel greifen aktuelle Fragen auf, wie zum Beispiel die Entwicklung nachhaltiger Geldanlagen in der globalen Finanzkrise. Auch Menschenrechte, Müllvermeidung oder Energiegewinnung werden thematisch behandelt. Den Nutzer erwarten außerdem täglich neue Fragen im Wissensquiz, bei dem attraktive Gewinne winken. Die Inhalte des Kalenders stammen von Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz sowie von Bundesämtern, Umwelt- und Sozialorganisationen und Forschungsgruppen.

Auch im BUND-Online-Adventskalender kann man sich jeden Tag aufs Neue an winterlichen Rezepten, natürlichen Geschenkideen oder umweltfreundlichen Vorschlägen für die Freizeitgestaltung erfreuen. Nachhaltige Einrichtungstipps wie zum Beispiel Kirschbaumzweige anstelle von Schnittblumen sind hier ebenso zu finden wie Vorschläge für natürliche und herrlich duftende Gewürzdekorationen.

Im nachhaltigen Online-Adventskalender von green responsibility erscheint nach dem Öffnen der Tür täglich ein Video mit einem Energiespartipp sowie Fakten zum Klimawandel. Anschließend wird ein zum Thema passendes nachhaltiges Geschenk vorgestellt, das unter den Besuchern verlost wird.

Sehr praktische Ratschläge für den Umweltschutz im täglichen Leben bietet auch gruener-adventskalender. Hier werden Möglichkeiten des Umweltschutzes vorgestellt, die man auch ohne größere finanzielle Mittel einfach umsetzen kann. Von Alufolie über Batterien bis hin zum Flowerlabel für Schnittblumen oder den „Bitte keine Werbung“-Aufklebern sind zahlreiche alltagsnahe Themen vertreten.

Online-Adventskalender sind also eine durchaus schlaue Alternative zu Schokoladenkalendern. Sie verkürzen die Wartezeit bis Weihnachten auf sehr abwechslungsreiche Weise, sind mindestens ebenso spannend und dabei sogar noch ein wenig tiefgründiger.

Nachhaltiger Konsum erobert die deutsche Messelandschaft

Konsum und Nachhaltigkeit, passt das zusammen? Ja, es passt, finden nicht nur die Veranstalter des Berliner Heldenmarktes. Im Herbst diesen Jahres finden in Deutschland zahlreiche Messen und Veranstaltungen statt, die sich dem Thema nachhaltiger Konsum und grüner Lebensstil widmen.

Der Heldenmarkt, die Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum, wird am kommenden Wochenende zum zweiten mal veranstaltet. Der erste Markt dieser Art im März diesen Jahres war bereits ein voller Erfolg. 3.000 Besucherinnen und Besucher waren damals von der Vielfalt und dem Einfallsreichtum der Produkte begeistert. „Shoppen für Weltverbesserer“ heißt es am 13. und 14. November wieder, wenn mehr als 100 Aussteller am Berliner Ostbahnhof ihre Angebote zu verantwortungsvollem Konsum, Genuss sowie zu ästhetischer Kreativität präsentieren.

Wer eine nachhaltige Lebensweise anstrebt, versucht der Umwelt möglichst nur die Ressourcen zu entnehmen, die auch benötigt werden und von selbst wieder nachwachsen. Alle auf der Messe angebotenen Produkte und Dienstleistungen stammen daher entweder aus biologischer Produktion, werden fair gehandelt, schonen Ressourcen, verwenden Recycling-Materialien oder richten sich auf andere Art und Weise gezielt an den „bio-fairen“ Markt. Das umfangreiche Angebot reicht von nachhaltig produzierter Kosmetik über Textilien für Jung und Alt, Accessoires und Möbel aus recycelten Materialien bis hin zu nachhaltigen Dienstleistungen aus dem Finanz- und Versicherungsbereich. Natürlich sind auch fair gehandelte Lebensmittel und Bio-Produkte auf der Messe vertreten. Bei dieser großen Auswahl lässt sich mit Sicherheit schon das ein oder andere nachhaltige Weihnachtsgeschenk für Familie oder Freunde finden!

Am 20. November findet in München mit der Green Lifestyle Messe GoldGreen eine weitere Messe zum nachhaltigen Lebensstil statt. Unter dem Motto „green fashion & beauty & design & slowfood“ sollen dort Öko und Fair-trade in einem stylischen und kulturellen Umfeld präsentiert werden. Die Messe wird zum ersten mal veranstaltet und soll zukünftig einmal im Jahr stattfinden.

Öko-Produkte können durchaus ein modernes und ansprechendes Design haben, das hat bereits im September die Messe ökoRausch bewiesen. Auf der Messe für nachhaltiges Design mit Bewusstsein stellten Designern aus, die den Spagat zwischen gestalterischem Können, ökologisch korrekter Produktion und einer wirtschaftlichen Ausrichtung gemeistert haben. Angeboten wurden zum Beispiel Taschen, Schmuck, Bekleidung und Möbel.

Ebenfalls im September wurden auf der FA!R2010 in Dortmund Kampagnen und Trends rund um das Thema Fairer Handel vorgestellt. Über 2.500 Fachbesucher und Endverbraucher informierten sich auf der Messe direkt bei Produzenten, Händlern und Bildungsakteuren über deren Produkte und Ideen. Ein Schwerpunkt der Messe lag auf Ethic Fashion, Mode, die unter ethischen Bedingungen produziert wurde.

Alle vier Messen zeigen in inspirierender und entspannter Atmosphäre, wie jeder Einzelne von uns bewusst ökologische und sozial nachhaltige Verhaltensweisen in seinen Alltag integrieren kann. So wird das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden. Der rege Zulauf der Messen verdeutlicht außerdem den steigenden Bedarf nach Informationsmöglichkeiten zu nachhaltigem Konsum. Das Interesse wird in Zukunft sicherlich noch weiter steigen und den Veranstaltungen zusätzliche Besucher bescheren.

Zur konkreten Umsetzung der nachhaltigen Ideen im täglichen Leben bietet auch der nachhaltige Warenkorb der Bundesregierung Hilfe. Dieser Wegweiser zum zukunftsfähigen Konsum kann in verschiedenen Einkaufssituationen herangezogen werden. So bietet er Hilfestellungen für nachhaltige Entscheidungen beim täglichen Einkauf, aber auch bei selteneren und größeren Anschaffungen wie Reisen oder dem Autokauf.

Nachhaltiger Konsum und Lebensstil sind ein weites Feld, auf dem sich jeder Einzelne von uns ein bisschen bewusster bewegen kann. Messen und Veranstaltungen geben dabei einen gute Überblick über die konkreten Möglichkeiten, wie man seinen eigenen Alltag ein bisschen „heldenhafter“ gestalten kann.

Durch „grünes Management“ zum nachhaltigen Unternehmen

Langfristig gesehen führt umweltfreundliches Handeln an kaum einem Unternehmen vorbei. Der Trend und die Nachfrage nach grünen Produkten steigt und die Umweltstandards werden nach oben korrigiert, um die Umweltqualität zu steigern. Dabei liegen Ökologie und Innovation nah beieinander und können mit einem durchdachten Management zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Ein Unternehmen das Nachhaltigkeit anstrebt, sollte sich auf die Implementierung neuer Geschäftsmodelle konzentrieren und nicht wie es häufig gehandhabt wird, vorhandene Modelle lediglich zu überdenken. Interessant wird es allerdings, wenn neue Wege erschlossen werden.

Das Unternehmen FedEx überlegte sich nach dem Kauf der Copyshop-Kette Kinko’s einen neuen Geschäftsansatz und vereinte beide Geschäftsfelder, in dem es den Versand von Unterlagen mit der Möglichkeit Kopien am Zielort zu erzeugen, vereinte. Dadurch ergeben sich Vorteile, die für den Kunden einen großen Mehrwert bieten. Mehr Zeit zur Vorbereitung seiner Unterlagen, besserer Service, Qualität und geringere Transportkosten, machen die Dienstleistung umweltfreundlicher.

Ein wichtiger Punkt bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle ist der Ansatz vorhandene Modelle kritisch zu hinterfragen und den Kundenbedürfnissen anderweitig gerecht zu werden.

Viele Unternehmen realisieren nach und nach das Konsumenten umweltfreundliche Produkte vorziehen und ein Blick auf die größten Umweltprobleme zeigt, dass das nicht unberechtigt ist. Nach Autos sind Reinigungsprodukte in den USA die größten Verursacher von Umweltschäden. Marktforschungsanalysen ergaben hingegen das 25 bis 35 Prozent der Konsumenten Umweltaspekte in ihre Kaufentscheidung miteinbeziehen.

Eines der ersten Unternehmen das sich darüber Gedanken machte, war Procter&Gamble. Das Unternehmen fand bei der Bewertung seiner Produkte heraus, wie viel Energie bei der Produktverwendung aufgewandt werden muss. Die Erkenntnis war das sich durch das Waschen mit kaltem Wasser 80 Milliarden kWh Strom und 34 Millionen Tonnen CO2 einsparen ließen und daher die Idee zu einem Waschmittel kam, das auch bei niedrigen Temperaturen reinigt. Mit dem Waschmittel Ariel Cool Clean setze sich ein Trend durch, der vor allem durch die Energieeinsparung beim Waschen und die kompakte Verpackung, Verbraucher von dem Produkt überzeugt. Abzuwarten ist, ob die Kaltwäsche weltweit ihren Durchbruch schafft.

Die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte ist nur dann erfolgversprechend, wenn Verbraucherwünsche und Lebenszyklen der Produkte berücksichtigt und untersucht werden. Ein durchdachtes Marketing ist ebenso erforderlich wie der Zusammenschluss mit Organisationen, um auf unerschlossene Märkte vorzudringen. Viele Unternehmen werden früher oder später dazu gezwungen innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln, die erfolgversprechend sind, wenn Nachhaltigkeit als Innovation verstanden wird.

Schützt unser Klima: Die 350 Initiative

Zur Einleitung das Video zur Kampagne:

350 ist eine Kampagne, die, ähnlich wie die WWF Earth Hour 2009™, zum Ziel hat, die weltweite Aufmerksamkeit auf die Dringlichkeit eines Kampfes für den Klimaschutz zu lenken. Anlässlich der UN-Weltklimakonferenz in Kopenhagen im Dezember diesen Jahres soll am 24.10.2009 der Weltklimaaktionstag stattfinden.

In Kopenhagen treffen sich in diesem Jahr die Verantwortlichen der Welt um über Maßnahmen des Klimaschutzes zu beraten. Hier wird das Nachfolgeprotokoll von Kyoto besprochen und somit ein Meilenstein zur Bekämpfung des Klimawandels gelegt. Nur ist entscheidend, zu welchen Maßnahmen sich die Länder bei dieser Konferenz durchringen können. Sind sie zu schwach, dann wird die Globale Erwärmung voranschreiten und unübersehbare soziale und wirtschaftliche Kosten verursachen. Sind sie zu stark, dann werden diese Maßnahmen an sich ebenfalls hohe wirtschaftliche und soziale Kosten fordern, da aufstrebende Länder wie Indien und China nicht westliche Standards erreichen können und die Industrieländer selbst ihre Güterproduktion stark einschränken müssen. Dieses Szenario wäre allerdings eine lose-lose Situation für alle Beteiligten und wird daher nicht eintreffen. Wofür wir einstehen müssen, ist eine angemessene Reaktion auf die Klimakrise. Hierfür müssen wir den Entscheidungsträgern die Dringlichkeit des Klimawandelproblems klar machen. Dafür setzt sich die 350 Initiative ein.

Warum 350?

350 Teilchen CO2 pro Million Teilchen (ppm=parts per million) dürfen laut einer Studie der führenden Klimaforscher der Welt in unserer Atmosphäre enthalten sein, damit das Klima unserer Erde annähernd gleich bleibt, der Klimawandel eingeschränkt und die Zivilisation, wie wir sie heute kennen, erhalten werden kann.

350 ppm wurde während der gesamten Existenz des Menschen auf dem Planeten Erde nicht überschritten – Mit Ausnahme der letzten Jahrzehnte. Genau genommen war der Wert während dieser gesamten Zeitspanne relativ konstant bei 275 ppm. Erst in den letzten 200 Jahren begann er zu steigen. Mittlerweile liegt er dank Industrialisierung und Überbevölkerung bei 385 ppm und steigt jährlich um weitere 2 ppm. Dieser Wert ist bereits weit entfernt von dem nachhaltigen Ziel von 350 ppm. Für eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen setzt sich die 350 Initiative ein, damit der Zustand dieser Erde auch für nächste Generationen noch erhalten bleibt.

Das man den CO2-Ausstoß reduzieren muss, darin sind sich mittlerweile alle Wissenschaftler einig. Wie dies jedoch genau geschehen soll, da scheiden sich die Geister. Die Heinrich-Böll Stiftung hat dazu eine interessante Expertise herausgebracht, wie ein solches Regelwerk zur Co2 Begrenzung aussehen sollte.

Was kann ich tun?


Join me at http://www.350.org

Hier bietet die Initiative mehrere Alternativen an. Einerseits kann man am 24.10.2009 eine eigene Aktion starten und Fotos davon an die Organisation schicken. Diese übergibt sie dann an die Führungskräfte dieser Welt und wird ihnen so den Willen der Menschen zum Klimaschutz demonstrieren. Dabei sein ist alles! Die Initiativenseite hat dafür auch einige wertvolle Ideen parat.

Andererseite können Blogger und Webseiten Betreiber an der 350 Challenge teilnehmen. Diese wird von BrighterPlanet, der Kreditkarte und Klimaschutzprogramms der Bank of America gesponsert. Für jede Webseite, die das Banner einbindet, reduziert die Bank of America den Kohlenstoff um 350 Pfund. Dies entspricht dem Abschalten von 100 Glühbirnen für einen Tag. Das ist recht wenig und ist das Equivalent einer Spende von weniger als 3$ an Brighter Planet zur Reduzierung der Kohlenstoffes, aber immerhin etwas. Wenn alle größeren Unternehmen etwas Ähnliches unternehmen würden, und sei es nur als Marketingaktion, beziehungsweise Linkbaiting wie hier, dann könnte schon einiges für die Umwelt getan werden. Insgesamt haben das Banner auch bereits über 1600 Blogger und Webseitenbetreiber eingebunden. Es ist eine kleine Aktion, allerdings kann man auch hier eine kritische Menge an kleinen Aktionen erreichen, die dann in ihrer Summe etwas Großes bewirken können. Und wenn andere Unternehmen den Erfolg solcher Umweltaktionen sehen, werden sie ihrerseits eine nachhaltige Werbeaktion starten und so kann insgesamt doch viel für die Umwelt getan werden. Jeder Beitrag zählt und deshalb unterstützt der GreenBusinessBlog, natur+kosmos und kaufDA.de auch die 350 Initiative.

Brighter Planet's 350 Challenge

Am Wichtigsten ist es jedoch, die Öffentlichkeit über solche Aktionen zu informieren und die Aufmerksamkeit auf die dringliche Problematik des Klimawandels zu lenken. Dazu hat 350 auch einen E-Mail Vordruck angefertigt, den man leicht an alle seine Freunde, Geschäftspartner und Kollegen schicken kann.

Fashion meets Nachhaltigkeit: armedangels

Viele unserer Kleidungsstücke werden in Entwicklungsländern produziert. Die Rohstoffe dafür werden dort meist unter erbärmlichen Bedingungen hergestellt und die Menschen in der Fertigung verdienen so wenig, dass es nur knapp zum Leben reicht. Durch die daraus resultierenden Modeskandale aufgeschreckt, haben sich zwei Freunde vorgenommen, tragbare Streetfashion mit nachhaltigem Lebensstil zu verbinden.

Dazu brauchten sie zuerst einen Partner, der fair produziert und sich auf Baumwolle aus ökologisch verträglicher Landwirtschaft beschränkt. Alle sollten von der Herstellung des Produktes profitieren. Die Bauern, Näher, die Umwelt und selbst die Kunden, die an der Entstehung kreativ mitbeteiligt werden und so außerdem ihre Haut vor Pestiziden schützen. Es wurde eine Produktionsstätte gefunden und mit dem Fairtrade Label auch der passende Partner, um gegen die Mißstände in der Modeindustrie vorzugehen. Die gesamte Kollektion wurde zertifiziert und im Januar 2007 die Social Fashion Company gegründet. Diese brachte im September 2007 die erste Marke auf den Markt: Die armedangels.

armedangels

armedangels

Außerdem wird von jedem verkauften Kleidungsstück ein Euro an eines von drei Hilfsprojekten gespendet, wobei der jeweilige Kunde auf der Internetseite selbst entscheiden kann, wohin sein Geld gespendet wird. An Pratham e.V., ein Hilfsprojekt, das sich für die Schulbildung armer Kinder in Indien einsetzt, an Viva con agua, ein Hilfsprojekt, das die Menschen dieser Erde mit Trinkwasser versorgen will, oder an Trinkwasserwald e.V., welche sich mit der Umwandlung von Nadelwäldern in Mischwälder  in Deutschland und die damit einhergehende Verbesserung des Trinkwasser beschäftigen.

Durch Mode von armedangels wird den, an der Produktion beteiligten, Arbeitern ein Leben oberhalb der Armutsgrenze und ohne Ausbeutung ermöglicht. Dieses Konzept überzeugte auch viele Kunden und führte zur stetigen Expansion des Labels. Mittlerweile arbeiten die armedangels mit professionellen Models für ihre Kollektion zusammen und haben jede Menge prominente Unterstützer gefunden. Unter anderem tragen Thomas D, Cosma Shiva Hagen, Jürgen Vogel, Markus Kavka, Charlotte Roche, die Beatsteaks, Sibel Kekilli und 2raumwohnung bereits Mode von armedangels. Schaut auch mal rein, vielleicht ist was für Euch dabei und ihr könnt zum Fairtrade beitragen!