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Green Job oder Green Praktikum? Nachhaltige Unternehmen ziehen junge Talente an!

Das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln erreicht zunehmend auch den Arbeitsmarkt. Für viele Mitarbeiter ist die Freizeitverantwortung allein nicht mehr genug. Nur nach Feierabend auf die fair gehalndelte Milch zu achten fühlt sich nicht richtig an. Auch im Job wird zunehmend auf einen nachhaltigen Arbeitgeber geachtet- und bei Bedarf aus Überzeugung gewechselt. Arbeitgeber sind also gut beraten eine nachhaltige Strategie aufzubauen. Das macht sie nicht nur attraktiver und innovativer, sondern stärkt auch die Glaubwürdigkeit für Kunden, Partner und Angestellte.

Laut der aktuellen Studie „The big green talent machine“ (duchgeführt von Bain & Company) beeinflusst eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsstrategie bei mehr als der Hälfte der befragten Beschäftigten unter 40 Jahren die Wahl des Arbeitgebers. Nicht nur das, auch sind 15% der Angestellten in Industrie- und Schwellenländern bereit, zugunsten der Nachhaltigkeit auf ein höheres Gehalt  zu verzichten. Eine sinnvolle Beschäftigung ist demnach wichtiger als die Höhe des Einkommens. Ein  Grüner Job  muss nicht zwingend ein vergleichbar niedrigeres Gehalt bedeuten, meist ist es in der Praxis jedoch der Fall.
Trotzdem sind nachhaltig handelnde Unternehmen auch in Zukunft immer stärker gefragt. 70% der Befragten  gaben an, dass Sie heute bei Jobangeboten von Unternehmen stärker auf den Aspekt Nachhaltigkeit achten würden, als noch vor 3 Jahren. Eine nachhaltige Strategie aufzubauen ist für Unternehmen aus vielerlei Hinsicht ein empfehlenswerter Schritt, den sie besser früher als später umsetzen sollten.
Die Nachfrage nach Grünen Unternehmen als Arbeitgebern steigt extrem an. Eine überzeugende und vor allem glaubwürdige Nachhaltigkeits-Strategie wird für Unternehmen also nicht nur aus ökologischen und ökonomischen Aspekten, sondern auch aus Sicht des Personal Recrutierung immer wichtiger, vor allem im Zuge des allgegenwärtigen Fachkräftemangels in einigen Branchen.

Unternehmen bieten vielfältige Jobprofile an. Während die Beschreibungen „Grünes Unternehmen“ oder „ Grüne Jobs“ oft speziell auf den Umweltschutz ausgerichtet sind, geht es bei Positionen im CSR Bereich um breiter angelegte Themen. „Corporate Social Responsibility“ bezieht sich dabei auf die soziale und gesellschaftliche Verantwortung, die ein Unternehmen mit seinem Handeln übernehmen kann.
Dem Trend folgend gibt es bereits einige Online Jobportale, die sich auf nachhaltige Unternehmen und grüne Profile spezialisiert haben. Wir von kaufDA haben uns ebenfalls für diesen Bereich stark gemacht und bereits seit 2 Jahren eine eigene Umwelt Jobbörse ins Leben gerufen: http://www.kaufda.de/Umwelt-Jobs/ . Dort finden sich stets aktuelle Greenjobs sowie Praktikumsstellen in nachhaltigen Geschäftsfeldern.

Zusätzlich haben wir auch immer eigene Ausschreibungen auch aus anderen Bereichen.

Aktuell offene Stellen sind unter anderem:

Wir haben stets innovative Ideen und engagieren uns besonders auch im Grünen Bereich mit zahlreichen Aktionen. Alle Leser die also Lust und ggF. auch schon ein paar Kentnisse im Bereich Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing / -advertising  haben sind herzlich aufgerufen sich zu melden!

Über LOHAS und grüne Initiativen im Internet

Ein weiteres neues Start-up Unternehmen bahnt sich seinen Weg an die Spitze der neuen Unternehmenskultur im World Wide Web. Doch nach neuem Vorbild wird hier neben Wachstum und Konsumentenorientierung vor allem auf einen fairen Handel, ökologische Herstellungsverfahren, das Energiesparen und einen nachhaltigen Gedanken gesetzt. Es handelt sich um das im letzten Jahr ans Netz gegangene Unternehmen Biodeals.de.

Biodeals.de ist eine Internetplattform die Ihren Usern regionale Angebote zur Verfügung stellt und Online-Couponing nutzt um umweltbewussten Kunden eine Preisalternative zum herkömmlichen Einkauf im handelsüblichen Geschäft oder Online-Warenhäusern zu bieten. Hierfür werden begrenzte Stückzahlen an Coupons über kurze Zeiten zur Verfügung gestellt die den Kunden das Einkaufen zu reduzierten Endkundenpreisen ermöglicht, sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch unter Kunden mit Hilfe eines Forums fördert. Hierbei kann der Kunde zwischen unterschiedlichsten Warengruppen auswählen und in Sparten wie Lebensmittel, Spielwaren, Wohnen, Schuhe oder Bücher auf die Suche nach ökologisch vertretbaren Substituten gehen. Als Bonus wird hierfür eine versandkostenfreie und klimaneutrale Lieferung versprochen, die im Sinne des grünen Denkens ebenfalls durchdacht und praktiziert wird.

Gründer Gero Gode hat es sich zum Ziel gemacht jedem Kunden eine Chance auf gesunde und nachhaltige Produkte zu geben. Das Konzept richtet sich hierbei direkt an den sogenannten „Live of health and sustainability- Lifestyle“, kurz LOHAS. Angesprochen werden Menschen die ihre Produkte, weg von der Geiz-ist-Geil-Philosophie hin zum Nachaltigen Denken, auswählen und erwerben möchten. Im Vordergrund sollen die gerechte Entlohnung in den Herstellungsländern als auch die damit verbundene Förderung von Entwicklungshilfen stehen und ein Augenmerk auf einen förderlichen Ressourcenverbrauch gesetzt werden.

Angelehnt an einem Konzept wie diesem gibt es nun auch einen ganzen Verband, der es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat wegweisend für Verbraucher Informationen zu geben die einen hochwertigen Konsum und Nachhaltigkeit anstreben. „Dasselbe in Grün“, Verband der nachhaltigen Unternehmen nennt sich diese Organisation und bietet neben Kontaktdaten auch Informationen über nachhaltige Unternehmen an, die für jeden User per Linkliste ganz leicht einsehbar sind an.

Aufgenommen werden dafür nur Unternehmen, die zu mehr als 2/3 ihres Angebots nachhaltige und ökologische oder Fair Trade Produkte sowie Dienstleistungen offerieren. Anbei wird durch eine Absichtserklärung der Mitglieder der eigene Erhalt und eine Verbesserung des Nachhaltigkeitskonzeptes vereinbart. Neben Unternehmen wie Biodeals.de gehören Jungdesigner wie Ken Panda aus Berlin oder das Familienunternehmen De Breuyn Möbel GmbH dazu. Sie alle verfolgen das Ziel mit Hilfe hochwertiger und nachhaltiger Produkte ein Konzept zu schaffen und zu entwickeln, dass unser natürliches System in seiner wesentlichen Charakteristika langfristig erhalten bleibt.

Mit einem guten Beispiel gehen Biodeals.de und Co. voran und werden in naher Zukunft hoffentlich noch viele weitere junge wie alt eingesessene Unternehmer in Ihrer Planung und im Gedanken an nachhaltigen Konsum beeinflussen können.

Grün, grüner, am grappsten – Green Marketing mal anders

Unser alltägliches Leben wird zunehmend von Begriffen wie Facebook, Twitter, iPhone, Apps und vielen weiteren multimedialen Begrifflichkeiten geprägt. Wen wundert es -stehen diese Begriffe doch stellvertretend für einen digitalen, interaktiven Austausch von Informationen und Daten und für das Zeitalter der printfreien Kommunikations- und Informationstechnik. Im Zuge dieser Entwicklungen überrascht es wohl auch niemanden, dass sich vorzugsweise Dienstleister von mobilen Diensten dieser Thematik verstärkt annähern. Scheint es doch ein schöner Nebeneffekt zu sein, auch Green Marketing zu betreiben.

Insbesondere die kleinen smarten Alleskönner beweisen schon seit langem, dass sie mehr als nur telefonieren, fotografieren, Emails empfangen und/oder verschicken können. Eben jene Produktreihen wie die der iPhone´s oder der iPad´s von Apple bieten hervorragende Rahmenbedingungen für mobile Applikationen (Apps) und stellen somit nicht ohne Grund den Ausgangspunkt des Hypes rund um die Apps dar. Da fast täglich Hunderte von neuen iPhone Apps auf den Markt drängen, verliert der Nutzer hier und da schnell mal den Überblick und schreit deshalb immer lauter nach Hilfe und Orientierung. So werden im nachfolgenden ein paar hilfreiche „grüne Apps“ aufgeführt, die sich ausschließlich dem „grünen“-Thema widmen.

Wertvolle Informationen rund um das Thema Energiesparen liefern u.a. die Apps von „EnergieTipps“, „Green Calculator Lite“ und der „Energie[R]evolution“. Wie der Name schon verrät, können verschiedene EnergieTipps von eben jenen Apps aus den unterschiedlichen Rubriken wie Auto, Haushalt und Strom im Allgemeinen bezogen werden. In die gleiche Richtung stößt auch die „Green Calculator Lite“-App von Cellmann. Nicht mehr und auch nicht weniger uninteressant erscheint für viele Nutzer auch die „Energie[R]evolution“ –App von Greenpeace, sofern Sie sich rund um das Thema der Erneuerbaren Energien interessieren.

Auch die Apps von „StandbyCheck“, „Solarchecker“ und „Heizcheck“ beinhalten ebenfalls hilfreiche Energiespartipps. So ermittelt beispielsweise die „StandbyChecker“ -App den Stromverbrauch von ausgeschalteten elektrischen Geräten, die „Solarcheck“-App gibt Empfehlungen, ob sich überhaupt eine Installation von Solaranlagen auf dem Dach von Objekten rentieren und die „Heizcheck“ -App identifiziert potenzielle Einsparmöglichkeiten bei der Dämmung von Objekten und Heizungsanlagen.

Für eine gesunde und nachhaltige Ernährung können sich Nutzer die Apps vom „Bio & Naturkost Finder“, den „Codecheck“ und den „Fischratgeber“ herunterladen. Mit dem „Bio & Naturkost Finder“ übersehen Nutzer nie wieder einen Bio- oder Naturfeinkostladen, weil diese App anhand der Ortungsfunktion des iPhones den genauen Standort des Nutzers ermittelt und den nächst gelegenen Bio- oder Naturfeinkostladen in der unmittelbaren Umgebung anzeigt. Die „Codecheck“-App verwandelt das iPhone in einen Strichcode-Scanner und liefert somit wichtige Informationen, die der Nutzer für eine gesunde und nachhaltige Produktauswahl beim einkaufen benötigen kann. Beispielsweise lassen sich so umfangreiche Hinweise zu Inhaltsstoffen, Nährwerten, Produzenten, Gütesiegel als auch diverse Testberichte zu den Produkten selbst, mit nur einen einzigen Scanvorgang abrufen.

Einen eben so nützlichen Beitrag zur nachhaltigen Ernährung liefert die „Fischratgeber“ -App. Mit Hilfe dieser Greenpeace-App können Sie sich vor Ihrem Fischkauf informieren, wie es um die Bestände der jeweiligen Fischart aussieht. Somit leisten Sie Ihren persönlichen Beitrag zur nachhaltigen Fischzucht, indem Sie beim nächsten Einkauf im Supermarkt nur Fische aus gesunden Fangbeständen beziehen.

Seien Sie auch weiterhin immer auf dem Laufenden zu aktuellen Umweltpolitischen-Themen wie mit den Apps von „Greenversation“, „Green Spot Lite“ und „iGreenpeace“. Mit den beiden erstgenannten Apps –„Greenversation“ und „Green Spot Lite“– verpassen Sie keine Neuigkeiten zu aktuellen Diskussionen rund um verschiedene umweltpolitische Themen. Im Gegensatz dazu setzt die App von Greenpeace auf einen interaktiven Austausch von aktuellen Umweltthemen und -nachrichten. Dabei führt Alex der Pinguin den Nutzer durch das Menü und vermittelt umweltpolitische-Themen auf eine spielerischer Art und Weise. Ebenso sichern Sie sich mit dieser App den Zugriff auf den Greenpeace Newsletter und sind ständig up-to-date bezüglich der neusten Aktivitäten von Greenpeace.

Eine weitere Rubik von „grünen“ Apps erscheinen vor allem für die Statistikfreunde unter uns sehr interessant zu sein, da sie vor allem Zahlen, Daten und Fakten aus verschiedenen Themenbereiche den Nutzer zielgerecht zur Verfügung stellen. Über die Apps des „CO2-Rechners“ und des „iCarbon Calc“ lassen sich tagesaktuelle als auch persönliche C02-Bilanzen des Anwenders erstellen. Aber auch vereinzelte CO2-Bilanzen zu verschiedenen Lebensmitteln sind heute schon über die App vom „CO2-Rechner“ abrufbar. Sofern Sie immer schon einmal wissen wollten, wie die derzeitige Luftverschmutzung, Wasserbelastung oder wie hoch die heutige elektromagnetische Strahlung in Ihrer unmittelbaren Umgebung ist, installieren Sie sich die „Pic Pullution“ -App. Eben jene App versorgt den Nutzer anhand der Ortungsfunktion mit den aktuellsten Informationen aus Ihrer Umgebung.
Für die Vielfahrer unter uns ist sicherlich die „Treibstoffverbraucher“ -App interessant. Nach regelmäßiger Eingabe von Daten zu individuellen Tankvorgängen und des Reifendrucks, können hilfreiche Angaben über den persönlichen Treibstoffverbauch, Einsparpotenziale beim optimalen Reifendruck und des aktuellen CO2-Ausstosses eines Fahrzeuges abgerufen werden.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass alle hier vorgestellten Apps zu mindestens eine kostenlose Grundversion den Nutzern zur Verfügung stellen und somit hilfreiche Tipps und Informationen rund um umweltpolitische Themen liefern. Vorsicht sei dennoch geboten, denn nicht alles ist grün, was grün aussieht oder wo grün oben drüber steht. Der Nutzer sollte sich deshalb immer selbst fragen, ob er die App wirklich benötigt. Bedingt durch die integrierten Ortungsfunktionen, Scanfunktionen der Kamera und die ständige Suche nach einer Verbindung mit dem mobilen Internet, wird die Akkulaufzeit des Smartphones drastisch verkürzt. Dadurch erhöhen sich die Frequenzen von Akkuladezeiten und ob dies im Sinne der Hersteller ist, darf durchaus angezweifelt werden. Was bringen letztlich den Nutzer verschiedene suggerierte Energieeinspartipps, wenn eine permanente Energiezufuhr notwendig ist um den Akku zu laden –was wiederum den Energieverbrauch an sich erhöht.

Etwas Neues, etwas Altes und etwas Grünes!

Der Valentinstag ist vorbei und so manches Paar hat sich vielleicht an diesem romantischen Tag dazu entschlossen in den kommenden Monaten den Bund der Ehe einzugehen. Viele Brautpaare scheuen weder Kosten noch Mühen für einen traumhaften und perfekten Hochzeitstag, der sowohl ihnen als auch ihren Gästen für immer in Erinnerung bleibt. Doch solch große Feiern sind meist nicht nur kostspielig und aufwändig, sondern beanspruchen auch viele Ressourcen und verursachen Unmengen an Co2.

Da kommt der neue „Green Wedding“-Trend aus den USA genau richtig. Dort hat sich das umweltfreundliche und ökologische Heiraten bereits vor vielen Jahren durchgesetzt. Viele amerikanische Prominente wie beispielsweise Alicia Silverstone gingen mit gutem Beispiel voran und zeigten, dass man problemlos „eco-friendly“ heiraten kann, ohne auf Stil und Eleganz zu verzichten.

In diesem Jahr werden 2,2 Millionen verliebte Paare in den USA vor den Traualtar treten, das sind ungefähr 6.000 Hochzeitsfeiern pro Tag. Eine durchschnittliche Hochzeit in Amerika kostet circa 20.000 $ und verursacht, laut des Umweltunternehmens Climate Care, 14,5 Tonnen Co2. Zum Vergleich: Eine Person in Deutschland verursacht im gesamten Jahr genauso viele Tonnen Co2. Summa summarum sind allein die Hochzeitsfeiern in den USA für einen jährlichen Co2-Ausstoß von 31,9 Millionen Tonnen verantwortlich. Dies zeigt, dass amerikanische Hochzeiten nicht nur besonders teuer, sondern auch erschreckend umweltschädlich sind. Zum Glück haben mittlerweile sehr viele junge Pärchen den „Green Weeding“-Trend für sich entdeckt und lassen sich von professionellen Wedding Planern Ihren „schönsten Tag im Leben“ ökologisch gestalten.

Der Beruf des Hochzeitsplaners ist in den USA, aufgrund der zahlreichen Hochzeiten, deutlich bekannter und als in Deutschland. Dort lässt jedes fünfte Brautpaar seine Hochzeit von A bis Z von einem professionellen Team durch organisieren. Angenommen jedes zwanzigste Brautpaar möchte eine „eco-friendly“ Hochzeit, dann wären es im Jahr bereits 110.000 Paare, die auf der Suche nach einem Wedding Planer für grüne Hochzeiten sind. Daher ist es auch kein Wunder, dass sich die Mehrheit der Wedding Planer bereits auf Planung von „eco-friendly Weddings“ spezialisiert hat. 2006 kam der „Green Wedding“-Trend auch nach Europa und die ersten Paare gaben sich in Frankreich und England umweltfreundlich das Ja-Wort.

Auch in Deutschland wünschen sich mittlerweile immer mehr junge Paare eine Öko-Hochzeit, bei der nicht nur das Eheversprechen, sondern auch die gesamte Feier nachhaltig ist. Rund 370.000 Paare lassen sich in Deutschland jährlich trauen. Zwar nehmen zurzeit nicht sehr viele für die Planung und Organisation ihrer Feier einen Hochzeitsplaner in Anspruch, allerdings sind diejenigen, die es tun auch bereit dafür tief in die Tasche zu greifen. In Deutschland ist der Beruf als Hochzeitsplaner noch lange nicht so etabliert wie in den USA. Es gibt zwar einen Bund Deutscher Hochzeitsplaner, dieser zählt derzeit jedoch gerade mal neun Mitglieder. Natürlich gibt es viele weitere Hochzeitsplaner, aber sie zählen eindeutig zu den sogenannten Nischenberuflern. Gerade aus diesem Grund steckt so viel Potenzial in diesem Markt. Experten sind sich einig, dass es in der Zukunft immer mehr Paare geben wird, die Ihre Hochzeit mit Hilfe eines professionellen Hochzeitsplaners organisieren möchten. Bestimmt werden sich auch viele von diesen Paaren eine umweltfreundliche Hochzeit wünschen, die den Treibhauseffekt nicht verstärkt und trotzdem stilvoll und elegant ist. Daher sind gerade genau die Hochzeitsplaner gefragt, die sich schon jetzt auf den grünen Trend einstellen und Ihren Kunden auch diesen „Traum in grün“ erfüllen können.
Aber wie genau sieht eigentlich eine grüne Hochzeit aus? Was muss ein Hochzeitsplaner wissen? Welche Aspekte sollte er beachten, um so wenig Ressourcen wie möglich zu verschwenden und den Co2 Ausstoß gering zu halten? Vor allem ist es wichtig, dass sich Hochzeitsplaner, die grüne Hochzeiten anbieten möchten, sich gut in Ihrer Umgebung auskennen, sich mit dem Thema Umweltschutz und Co2 Verbrauch auseinandergesetzt haben und idealerweise gute Kontakte zu Landwirten und Bio-Bauern pflegen. So sollten sie beispielsweise wissen, welcher Caterer Biospezialitäten aus der Region anbietet, welcher Brautmodehersteller das Kleid aus ökologisch angebautem und fair gehandeltem Material herstellt, welche Kosmetikerin ausschließlich naturbelassene Produkte verwendet, wie der Transport der Gäste möglichst effizient geregelt wird und welche Location in der Umgebung sich für eine große Feier eignet. Natürlich gehören auch eine umwelltfreundliche Dekoration mit pestizidfreien Blumen aus der Region, Einladungen aus recycelbarem Papier und wiederverwertbare Gastgeschenke zu einer rundum grünen Hochzeit. Wie viele der zahlreichen grünen Elemente letztendlich wirklich in die Hochzeitsfeier einfließen sollen, kann jedes Brautpaar individuell entscheiden und so seine Hochzeit zu einem persönlichen und außergewöhnlichen Fest machen. Um an seinem großen Tag perfekt auszusehen, gibt es sogar viele umweltfreundliche Produkte und Kosmetikartikel, die vor allem die Braut nicht weniger schön aussehen lassen. So gibt es beispielsweise als ökologische Alternative zum herkömmlichen Nagellack eine 100% nachhaltige Lösung für das perfekte Nagel Design am Hochzeitstag. Incoco Nagel Strips ist eine trockene Form des Nagellacks zum Aufkleben. Es gibt sie in vielen Designs und auch in klassischen Farben. Der Clou, die Nagel Streifen zum Aufkleben halten auch bis zur Hochzeitsreise und sind besonders strapazierfähig.
Zum Glück hat es auch dieser Trend aus den USA bis nach Deutschland geschafft. Denn grüne Hochzeiten sind alles andere als langweilig und seltsam. Sie sind vielmehr individuell, kreativ und vor allem einzigartig. Viele jungen Menschen versuchen bereits Ihren Alltag umweltfreundlich zu gestalten und engagieren sich ganz bewusst für den Klimaschutz. Dies sind wohl auch die Gründe, die dazu führen, dass sich immer mehr junge Paare sogar dazu entscheiden ihre Hochzeit ökologisch zu gestalten. Normal war gestern, heute traut man sich grün!

Recycling-Geschenkpapier und andere umweltfreundliche Verpackungsmaterialien

Nicht nur unseren Lieben, sondern auch der Umwelt ein Geschenk machen

Für viele ist die Verpackung des Geschenks meist genauso wichtig wie der Inhalt. Es soll möglichst weihnachtlich sein, also glänzendes, buntes Geschenkpapier, bedruckt mit vielen kleinen Nikoläusen, Rentieren und Schneemännern. Natürlich dürfen auch die schönen, rot leuchtenden Schleifen und Geschenkbänder nicht fehlen. Es wird verpackt, geklebt und geschnürt was das Zeug hält, so dass der Beschenkte auf keinen Fall vorher erkennen kann, was er bekommt. Aber sind wir doch mal ehrlich, wissen wir nicht eh schon meist vorher was sich hinter der bunten glitzernden Verpackung verbirgt? Müssen wir unsere Geschenke wirklich mit haufenweise Geschenkpapier und Plastikschleifchen in Szene setzen und somit jedes Jahr aufs Neue Tonnen an Müll produzieren? Der Umwelt und den Urwäldern weltweit machen wir damit leider kein Geschenk.

Jeder von uns verbraucht jährlich insgesamt 252,7 Kilogramm Papier. Damit wir immer genug weißes Schreibpapier und bunt bedrucktes Geschenkpapier haben, sterben jedes Jahr unzählige Bäume, weltweit werden Urwälder gerodet und somit wertvolle Lebensräume zerstört. Bei all dem Papier, das wir Tag für Tag verschwenden und unachtsam in den Müll schmeißen, sollten wir uns stets bewusst sein, dass ein hoher Zellstoffverbrauch entscheidend zur globalen Waldzerstörung beiträgt.

Bei der Herstellung von einer Tonne weißem Frischfaserpapier wird so viel Energie verbraucht wie bei der Herstellung von einer Tonne Stahl. Die Papierindustrie zählt daher zu den fünftgrößten Energieverbrauchern der Welt. Besonders in den wenigen Weihnachtsfeiertagen sammeln sich bei uns Deutschen rund 55.000 Tonnen Papiermüll an.

Dabei kann man schon mit kleinen Taten der Energieverschwendung der Papierfabriken entgegenwirken und der Umwelt somit etwas Gutes tun. So gibt es beispielsweise viele Möglichkeiten seine Weihnachtsgeschenke liebevoll, kreativ und weihnachtlich zu verpacken, ohne der Umwelt unnötig zu schaden. Wie wäre es zum Beispiel mal mit alten Tapetenresten, die noch im Keller herumstehen und die sowieso weggeworfen werden müssen. Besonders große Geschenke kann man damit einfach und individuell einpacken.

Vielleicht nicht gerade die farbenfrohste und eleganteste, dafür aber die umweltfreundlichste Geschenk-Verpackung ist der Jutebeutel. Jute ist rein pflanzlich, hält viele Jahre und kann auf dem Komposthaufen entsorgt werden. Unförmige und sperrige Geschenke verschwinden unkompliziert in jedem Jutesäckchen und sehen mit ein paar Tannenzweigen dekoriert auch wunderbar weihnachtlich aus.

Neben den einfachen braunen Jutesäckchen, die man schon für 1 Euro bekommt, gibt es natürlich auch schöne, modern bedruckte Tragetaschen aus Jute. So kann der Beschenkte sogar die Verpackung behalten und täglich zum Beispiel beim Einkauf wiederverwenden. Sogar mit Zeitungspapier kann man seine Geschenke stilvoll und festlich verpacken, wenn man seiner Kreativität freien Lauf lässt und bei der Auswahl der Zeitung achtsam ist. Zusätzlich kann man aus Zeitschriften weihnachtliche Bilder und Sprüche ausschneiden und das Geschenk damit verzieren. So sieht der Beschenkte direkt, dass man sich viel Mühe gemacht hat und es sich um ein ganz persönliches Geschenk handelt.

Wer mit den alternativen Verpackungsmaterialien nichts anfangen kann und nicht auf weihnachtlich bedrucktes Geschenkpapier verzichten möchte, sollte auf Recyclingpapier zurückgreifen. Dies findet man zwar nicht so häufig in den Geschäften wie Frischfaserpapier, aber es lohnt sich in Bioläden oder im Internet danach Ausschau zu halten. Die Produktion von Recyclingpapier ist nämlich wesentlich umweltfreundlicher als die von Frischfaserpapier, denn Recyclingpapier wird zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt. So fällt keine Zellstoffgewinnung mehr an, Bäume müssen nicht sterben, Energie wird gespart und Wasser nicht unnötig verschwendet bzw. belastet.

Für die Herstellung von einem Kilogramm Frischfaserpapier werden nämlich 100 Liter Wasser und 2,2 Kilogramm Holz verbraucht, für ein Kilogramm Recyclingpapier dagegen werden nur 15 Liter Wasser und 1,15 Kilogramm Altpapier benötigt. Wer Recyclingpapier verwendet, trägt daher wesentlich zur Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bei.

Das nächste Mal also, wenn wir in vorweihnachtlicher Stimmung die vielen Geschenke für unsere Familie und Freunde einpacken möchten, sollten wir mal über den (Geschenk-)Rand hinaus schauen und nicht direkt das nächst beste und preiswerteste Geschenkpapier kaufen, das im Laden steht. Wir sollten an Weihnachten nicht nur an unsere Verwandte und Freunde denken, sondern auch an unsere Umwelt, die wir mit recycelbaren Geschenkpapier oder alternativen Verpackungsmaterialien an Weihnachten auch ganz leicht beschenken können. So kann der Weihnachtsmann noch in vielen hundert Jahren zu den Kindern sagen: „Von drauß’ vom Walde komm ich her,…“.