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Green Job oder Green Praktikum? Nachhaltige Unternehmen ziehen junge Talente an!

Das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln erreicht zunehmend auch den Arbeitsmarkt. Für viele Mitarbeiter ist die Freizeitverantwortung allein nicht mehr genug. Nur nach Feierabend auf die fair gehalndelte Milch zu achten fühlt sich nicht richtig an. Auch im Job wird zunehmend auf einen nachhaltigen Arbeitgeber geachtet- und bei Bedarf aus Überzeugung gewechselt. Arbeitgeber sind also gut beraten eine nachhaltige Strategie aufzubauen. Das macht sie nicht nur attraktiver und innovativer, sondern stärkt auch die Glaubwürdigkeit für Kunden, Partner und Angestellte.

Laut der aktuellen Studie „The big green talent machine“ (duchgeführt von Bain & Company) beeinflusst eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsstrategie bei mehr als der Hälfte der befragten Beschäftigten unter 40 Jahren die Wahl des Arbeitgebers. Nicht nur das, auch sind 15% der Angestellten in Industrie- und Schwellenländern bereit, zugunsten der Nachhaltigkeit auf ein höheres Gehalt  zu verzichten. Eine sinnvolle Beschäftigung ist demnach wichtiger als die Höhe des Einkommens. Ein  Grüner Job  muss nicht zwingend ein vergleichbar niedrigeres Gehalt bedeuten, meist ist es in der Praxis jedoch der Fall.
Trotzdem sind nachhaltig handelnde Unternehmen auch in Zukunft immer stärker gefragt. 70% der Befragten  gaben an, dass Sie heute bei Jobangeboten von Unternehmen stärker auf den Aspekt Nachhaltigkeit achten würden, als noch vor 3 Jahren. Eine nachhaltige Strategie aufzubauen ist für Unternehmen aus vielerlei Hinsicht ein empfehlenswerter Schritt, den sie besser früher als später umsetzen sollten.
Die Nachfrage nach Grünen Unternehmen als Arbeitgebern steigt extrem an. Eine überzeugende und vor allem glaubwürdige Nachhaltigkeits-Strategie wird für Unternehmen also nicht nur aus ökologischen und ökonomischen Aspekten, sondern auch aus Sicht des Personal Recrutierung immer wichtiger, vor allem im Zuge des allgegenwärtigen Fachkräftemangels in einigen Branchen.

Unternehmen bieten vielfältige Jobprofile an. Während die Beschreibungen „Grünes Unternehmen“ oder „ Grüne Jobs“ oft speziell auf den Umweltschutz ausgerichtet sind, geht es bei Positionen im CSR Bereich um breiter angelegte Themen. „Corporate Social Responsibility“ bezieht sich dabei auf die soziale und gesellschaftliche Verantwortung, die ein Unternehmen mit seinem Handeln übernehmen kann.
Dem Trend folgend gibt es bereits einige Online Jobportale, die sich auf nachhaltige Unternehmen und grüne Profile spezialisiert haben. Wir von kaufDA haben uns ebenfalls für diesen Bereich stark gemacht und bereits seit 2 Jahren eine eigene Umwelt Jobbörse ins Leben gerufen: http://www.kaufda.de/Umwelt-Jobs/ . Dort finden sich stets aktuelle Greenjobs sowie Praktikumsstellen in nachhaltigen Geschäftsfeldern.

Zusätzlich haben wir auch immer eigene Ausschreibungen auch aus anderen Bereichen.

Aktuell offene Stellen sind unter anderem:

Wir haben stets innovative Ideen und engagieren uns besonders auch im Grünen Bereich mit zahlreichen Aktionen. Alle Leser die also Lust und ggF. auch schon ein paar Kentnisse im Bereich Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing / -advertising  haben sind herzlich aufgerufen sich zu melden!

Ökolonomisch – grüne Innovationskraft in Deutschland!?

Ökologische Geschäftsideen zur Erreichung ökonomischer Ziele

Immer mehr Unternehmen jeder Art in Deutschland stellen sich ihrer Verantwortung gegenüber unserer Umwelt – ein In-Thema und doch mittlerweile fast ein alter Hut.

Doch welche Überzeugungen stecken hinter den Aktivitäten vieler Unternehmen? PR oder echte Anliegen? Fähnchen im Wind oder tiefgreifende Umbrüche im ökonomischen Denken? Häufig sind die Motive undurchsichtig und die Beurteilung schwierig.

Gleichzeitig kann ein Umdenken nicht von den Spitzen der Pflanze verordnet werden – es muss bis in die Wurzeln gehen. In einer individualistischen, selbstbestimmten Gesellschaft resultiert das akzeptierte Geschäftsgebaren aus den Überzeugungen und Verhaltensweisen der Menschen. So machen in einem Unternehmen alle Mitarbeiter dessen Kultur aus. Die besten Ansätze des nachhaltigen Wirtschaftens laufen Gefahr als PR-Maßnahmen in den Tiefen der Budgets ein trauriges Dasein zu fristen, wenn die Mitarbeiter in einem Unternehmen die Überzeugungen und Ziele nachhaltigen Handelns nicht teilen. Denn nur wenn das der Fall ist, ergibt sich langfristig die Einheit aus reellen ökologischen und ökonomischen Verbesserungen sowie einer authentischen Wirkung nach Außen.

Die Verantwortung gegenüber der Umwelt sollte somit im Idealfall tief im Selbstverständnis eines Unternehmens und jedes seiner Mitarbeiter verankert sein.

Man kann nicht von jedem Unternehmen ein sofortiges, derart tiefes Umdenken verlangen. Unternehmenskultur ist ein organisches Geflecht das – einmal gesetzt – viel Zeit für Veränderungen braucht. Einfacher haben es da jüngere Unternehmen, deren Kultur sich entwickelt und noch wächst. Noch einen Schritt weiter findet man heutzutage vermehrt Unternehmen, bei denen die Verbindung von ökologischen und ökonomischen Zielen im Handeln ein Teil ihrer ,raison d‘être‘ ist. Unternehmen, die nicht nur auf den Trend-Zug aufspringen sondern deren Geschäftsmodelle bereits auf ökologischen Zielfunktionen basiert. Diese Unternehmen machen sich ohne Zweifel den steigenden Nachhaltigkeits-Trend zu Nutze und punkten damit nicht nur bei Kunden und Partnern, sondern können auch auf politische Unterstützung hoffen. Sie zeichnen sich aber auch automatisch durch eine intrinsische Unternehmenskultur nachhaltigen Wirtschaftens aus.

Besonders in den USA gibt es bereits eine Vielzahl von Geschäftsmodellen mit ökologischem Fokus. Ein Beispiel ist Green Concierge Travel, eine Art grüner Reise-Coach. Für jegliche Art von Reisen findet man hier Angebote und Tipps für ökologisches Reisen. ,Ecotravel‘ und ,Ecotourism‘ heißt die Devise. Im Vordergrund hierbei steht nicht nur das Reisen selbst, sondern auch die Möglichkeit am jeweiligen Zielort wie Zuhause Unternehmen zu unterstützen, die einen ökologischen Lebensstil unterstützen – vom umweltfreundlichen Reinigungs-Service ohne giftige Chemikalien, bis zum Restaurant, das ausschließlich auf lokale Erzeuger zurück greift. Aber auch hierzulande stehen die Zeichen gut, solche Dienstleistungen auch in Deutschland weiter zu etablieren. Nicht zuletzt ist Deutschland eines der „grünsten“ Länder. Im Pendant zu Green Concierge Travel steht mit einer ähnlichen Geschäftsidee das Unternehmen Colibri Umweltreisen. Dies kompensiert die Klimabilanz von Flugreisen durch Baumpflanzungen: bei einem Flug innerhalb Europas werden 50 Bäume pro Person gespendet, bei einem Langstreckenflug 100 Bäume pro Person.

Viel unternehmerische Energie in Deutschland zielt darauf ab ökologische Grundsätze mit ökonomischen Zielsetzungen zu verbinden. Ich habe mich viel mit diesem Thema beschäftigt, aber mich würde interessieren, welche Unternehmen Ihr vielleicht noch kennt, die solch einen Ansatz in ihrem Geschäftsmodell verfolgen.

Ich würde mich freuen Kommentare von Euch zu diesem Thema zu bekommen und bin sehr gespannt auf Eure Meinung und die Firmen, die Ihr noch kennt.

Zeigt mir die ökolonomische Innovationskraft Deutschlands!

Schützt unser Klima: Die 350 Initiative

Zur Einleitung das Video zur Kampagne:

350 ist eine Kampagne, die, ähnlich wie die WWF Earth Hour 2009™, zum Ziel hat, die weltweite Aufmerksamkeit auf die Dringlichkeit eines Kampfes für den Klimaschutz zu lenken. Anlässlich der UN-Weltklimakonferenz in Kopenhagen im Dezember diesen Jahres soll am 24.10.2009 der Weltklimaaktionstag stattfinden.

In Kopenhagen treffen sich in diesem Jahr die Verantwortlichen der Welt um über Maßnahmen des Klimaschutzes zu beraten. Hier wird das Nachfolgeprotokoll von Kyoto besprochen und somit ein Meilenstein zur Bekämpfung des Klimawandels gelegt. Nur ist entscheidend, zu welchen Maßnahmen sich die Länder bei dieser Konferenz durchringen können. Sind sie zu schwach, dann wird die Globale Erwärmung voranschreiten und unübersehbare soziale und wirtschaftliche Kosten verursachen. Sind sie zu stark, dann werden diese Maßnahmen an sich ebenfalls hohe wirtschaftliche und soziale Kosten fordern, da aufstrebende Länder wie Indien und China nicht westliche Standards erreichen können und die Industrieländer selbst ihre Güterproduktion stark einschränken müssen. Dieses Szenario wäre allerdings eine lose-lose Situation für alle Beteiligten und wird daher nicht eintreffen. Wofür wir einstehen müssen, ist eine angemessene Reaktion auf die Klimakrise. Hierfür müssen wir den Entscheidungsträgern die Dringlichkeit des Klimawandelproblems klar machen. Dafür setzt sich die 350 Initiative ein.

Warum 350?

350 Teilchen CO2 pro Million Teilchen (ppm=parts per million) dürfen laut einer Studie der führenden Klimaforscher der Welt in unserer Atmosphäre enthalten sein, damit das Klima unserer Erde annähernd gleich bleibt, der Klimawandel eingeschränkt und die Zivilisation, wie wir sie heute kennen, erhalten werden kann.

350 ppm wurde während der gesamten Existenz des Menschen auf dem Planeten Erde nicht überschritten – Mit Ausnahme der letzten Jahrzehnte. Genau genommen war der Wert während dieser gesamten Zeitspanne relativ konstant bei 275 ppm. Erst in den letzten 200 Jahren begann er zu steigen. Mittlerweile liegt er dank Industrialisierung und Überbevölkerung bei 385 ppm und steigt jährlich um weitere 2 ppm. Dieser Wert ist bereits weit entfernt von dem nachhaltigen Ziel von 350 ppm. Für eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen setzt sich die 350 Initiative ein, damit der Zustand dieser Erde auch für nächste Generationen noch erhalten bleibt.

Das man den CO2-Ausstoß reduzieren muss, darin sind sich mittlerweile alle Wissenschaftler einig. Wie dies jedoch genau geschehen soll, da scheiden sich die Geister. Die Heinrich-Böll Stiftung hat dazu eine interessante Expertise herausgebracht, wie ein solches Regelwerk zur Co2 Begrenzung aussehen sollte.

Was kann ich tun?


Join me at http://www.350.org

Hier bietet die Initiative mehrere Alternativen an. Einerseits kann man am 24.10.2009 eine eigene Aktion starten und Fotos davon an die Organisation schicken. Diese übergibt sie dann an die Führungskräfte dieser Welt und wird ihnen so den Willen der Menschen zum Klimaschutz demonstrieren. Dabei sein ist alles! Die Initiativenseite hat dafür auch einige wertvolle Ideen parat.

Andererseite können Blogger und Webseiten Betreiber an der 350 Challenge teilnehmen. Diese wird von BrighterPlanet, der Kreditkarte und Klimaschutzprogramms der Bank of America gesponsert. Für jede Webseite, die das Banner einbindet, reduziert die Bank of America den Kohlenstoff um 350 Pfund. Dies entspricht dem Abschalten von 100 Glühbirnen für einen Tag. Das ist recht wenig und ist das Equivalent einer Spende von weniger als 3$ an Brighter Planet zur Reduzierung der Kohlenstoffes, aber immerhin etwas. Wenn alle größeren Unternehmen etwas Ähnliches unternehmen würden, und sei es nur als Marketingaktion, beziehungsweise Linkbaiting wie hier, dann könnte schon einiges für die Umwelt getan werden. Insgesamt haben das Banner auch bereits über 1600 Blogger und Webseitenbetreiber eingebunden. Es ist eine kleine Aktion, allerdings kann man auch hier eine kritische Menge an kleinen Aktionen erreichen, die dann in ihrer Summe etwas Großes bewirken können. Und wenn andere Unternehmen den Erfolg solcher Umweltaktionen sehen, werden sie ihrerseits eine nachhaltige Werbeaktion starten und so kann insgesamt doch viel für die Umwelt getan werden. Jeder Beitrag zählt und deshalb unterstützt der GreenBusinessBlog, natur+kosmos und kaufDA.de auch die 350 Initiative.

Brighter Planet's 350 Challenge

Am Wichtigsten ist es jedoch, die Öffentlichkeit über solche Aktionen zu informieren und die Aufmerksamkeit auf die dringliche Problematik des Klimawandels zu lenken. Dazu hat 350 auch einen E-Mail Vordruck angefertigt, den man leicht an alle seine Freunde, Geschäftspartner und Kollegen schicken kann.

„Flogo“- das fliegende Schaumlogo!

In den späten Jahren der 1990er haben sich Francisco Guerra und Brian Glover etwas ganz besonderes einfallen lassen. Die beiden sind Erfinder für ganz besondere Special Effects und haben sich überlegt, was wohl passieren würde, wenn sie Wolken in Schablonen packen !Und was, wenn sie diese Wolken auch noch in Logoform bringen würden?  So wurde bei „Snow Masters“ in Nordalabama, Amerika, Flogo geboren. Das fliegende Logo!

Der Stoff, aus dem Flogos gemacht sind, wurde aus einem geheimen, oberflächenaktiven Stoff auf Basis von Seifenschaum synthetisiert. In Ergänzung bestehen sie noch aus Gasen, die leichter sind, als Luft. z.B. Helium. Das besondere an dem Flogo- Schaum ist, dass er wesentlich stabiler ist, als gewöhnlicher Seifenschaum! Anders wäre diese Art der Werbung gar nicht möglich.

Die Lebensdauer von Flogos beträgt im Durchschnitt 30- 40 Minuten. Natürlich spielen hier auch äußere Umwelteinflüsse, wie Wind eine Rolle. Wenn das Flogo in einen Baum fliegt, ist es natürlich auch kaputt! Sie können bis zu 5000 Fuß hoch fliegen und eine Strecke von 1- 30 Meilen fliegen! Da sie sich sehr langsam fortbewegen, sind sie auch sehr lange sichtbar.

Mit der speziellen Flogosoftware entwerfen die Designer ständig neue Logos. Sie können umso größer gestaltet werden, je größer die Flogomaschine ist, also das Gerät, das den Schaum durch die Schablone in die Luft pustet. Die Mascinen sind bisher in 24, 26 und 48 inch erhältlich.

Es gibt sogar farbige Flogos, jedoch nur in begrenzter Auswahl.

Und nun das Tollste an der Sache: Flogos sind durch und durch „grün“, also 100% naturverträglich und biologisch abbaubar!

Wenn Ihr mehr über diese super Sache erfahren wollt, dann besucht doch mal die Seite www.flogos.net.