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Party machen und dabei Strom sparen – ein umweltfreundlicher Gedanke

Discos locken uns an, wenn wir tanzen und einen ausgelassenen Abend mit Freunden wollen. An den Umweltschutz denken dabei sicher die wenigsten von uns. Doch das man damit sogar wirklich etwas Gutes für die Umwelt leisten kann, beweist die erste Öko-Disco der Welt.

Spaß haben und sich gleichzeitig am Klimaschutz beteiligen? Ja, es geht. Denn genau auf diesem Konzept basiert die Idee des ersten „sustainable dance clubs“ (dt: nachhaltige Disco) in Rotterdam.
Das Konzept ist ebenso spannend wie genial. Das Motto der Disco lautet „we want your energy“ und dieses trifft diesmal wortwörtlich zu. Denn die Energie der Besucher wird tatsächlich dafür aufgewendet, um den Disco Abend am Laufen zu halten.

Erstmalig ist es in einem Club möglich, durch das Tanzen auf der Tanzfläche, einen Teil des benötigten Stroms für die Disco selber zu erzeugen. Im ersten Moment klingt dies für viele unglaubwürdig, doch bei genauerer Betrachtung des Konzeptes erscheint es einem einleuchtend welche Ideen der Gründer verwirklicht hat. Das spektakuläre an dieser Disco ist die Tanzfläche. Diese ist im Untergrund beweglich und sorgt mit Hilfe von Mini- Dynamos im Boden für eine Umwandlung des Stroms. Kurz gesagt: die Bewegungsenergie der Besucher auf der Tanzfläche in elektrischen Strom für die Beleuchtung und die DJ Pults umgewandelt wird. Die Betreiber gehen davon aus, dass somit ein Drittel der benötigten Energie von den Besuchern „ertanzt“ wird. Der restliche Strom stammt aus erneuerbaren Energien.

Je wilder auf der Tanzfläche getanzt und herum gesprungen wird, desto leuchtender und lauter wird es im Raum. Damit kann man sagen, dass die Besucher für einen guten und vor allem umweltfreundlichen Zweck tanzen. Auch die Gäste selber fühlen sich wohl bei dem Gedanken, als Kraftwerk der Disco zu dienen und sich nebenbei am Umweltschutz zu beteiligen.

Warum ist es also für Discos so wichtig, sich am Umweltschutz effektiv zu beteiligen? Discos sind groß und laut, somit wird Unmengen an Licht und ebenso an Strom benötigt um dieses Flair zu erhalten. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass alle 5500 Clubs in ganz Deutschland um die 90 Tonnen CO2 verursachen. Der verbrauchte Strom entspricht in etwa dem Stromverbrauch von Slowenien, wenn man bedenkt, dass eine Disco den Stromverbrauch von 45 Drei- Personen- Haushalten deckt. Alle Clubs in Deutschland verbrauchen jährlich um die 750 Millionen Kilowattstunden und schaden unserer Umwelt somit enorm.

Doch nicht nur auf der Tanzfläche wird an die Umwelt gedacht, das ganze Konzept der Betreiber ist auf den Umweltschutz und auf erneuerbare Energien ausgerichtet. So ist es nicht verwunderlich, dass aufgefangenes Regenwasser für die Toilettenspülung verwendet wird. Ebenso wird bei den Trinkgläsern gespart. Diese sind aus Plastik sind und können mehrmals wieder aufgefüllt werden, womit auch beim Müll enorme Einsparungen, gegenüber herkömmlichen Discos vorgenommen werden.

Auch andere Bundesländer haben sich ein Beispiel an der Energiesparweise aus Rotterdam genommen. So gab es in Berlin einen „Fahrrad- Disco-Abend“, auf dem die Besucher aufgerufen wurden, in die Pedalen zu treten um die Lautsprecher boxen des DJ’s mit Strom zu versorgen.

Vielleicht sind die Ideen noch nicht ausgereift, um in Zukunft so die benötigte Energie einzusparen jedoch sind sie ein Schritt in die richtige Richtung.

Umweltfreundlich ins neue Jahr starten! Part two…

Bereits im ersten Teil haben wir einige wertvolle Tipps für komfortables und umweltfreundliches Energiesparen genannt. Hier folgt Teil zwei unseres Beitrages:

Weitere Energie und vor allem viele Liter Wasser können Sie in Ihrem Bad sparen. Jeden Morgen aufs Neue sollten Sie sich klar werden, wie einfach Sie mit Ihrem Verhalten dem Klimawandel entgegenwirken können. Beachten Sie beim täglichen Duschen den Wasserhahn beim Einseifen abzudrehen und nicht länger als nötig zu duschen. Um besonders viel Strom und Wasser einzusparen, sollten Sie einen effizienten Sparduschkopf installieren. Bei einem Sparduschkopf wird im Gegensatz zu einem herkömmlichen Duschkopf der Wasserstrahl mit Luft angereichert, ohne dabei den Wasserkomfort zu schmälern. So verbraucht der sparsame Duschkopf in fünfzehn Minuten lediglich 7 Liter Wasser, der Herkömmliche dagegen bis zu 15 Liter. Der Austausch der Brause lohnt sich daher sowohl aus finanzieller, als auch aus ökologischer Sicht: Sie haben weniger Wasserkosten und verbessern aufgrund der geringeren Warmwasserbereitung die Co2-Bilanz. Ebenso können Sie Ihre Wasserhähne mit effizienten Strahlreglern ausstatten. Diese funktionieren genauso wie Sparduschköpfe und helfen Ihnen dabei Ihren Wasserverbrauch um zwei Drittel zu reduzieren. Auch beim Wäschewaschen kann mit dem richtigen Verhalten viel Energie gespart werden. Füllen Sie die Waschmaschinentrommel immer voll, waschen Sie Ihre Wäsche bei niedrigen Temperaturen und verzichten Sie auf den Vorwaschgang. So können Sie Ihren Stromverbrauch auf Dauer um bis zu 80 Prozent senken. Nach dem Waschen sollten Sie Ihre Wäsche an der frischen Luft oder im Waschkeller trocknen lassen. Verzichten Sie vollkommen auf den Gebrauch eines Wäschetrockners, denn dieser verbraucht ungemein viel Strom. Beim Verzicht auf einen solchen Stromfresser kann ein Vier-Personen-Haushalt jährlich bereits 480 Kilowattstunden, 90 Euro und 300 Kilo Co2 sparen.

Das Thema Heizen wird in vielen Haushalten leider immer noch nicht ausreichend ernst genommen. Oder denken Sie jedes Mal daran die Heizung runterzudrehen, wenn Sie das Haus verlassen? Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Heizung überprüfen bzw. warten lassen? Dabei kann jeder von uns mit ein paar Tricks und richtigen Investitionen den Heizbedarf drastisch senken und einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Als Grundsatz sollte man sich merken, dass mit jedem Grad niedrigerer Raumtemperatur bis zu sechs Prozent Heizenergie gespart werden kann.

Heizen Sie daher nie mehr als nötig. Anstatt die Heizung komplett aufzudrehen, ziehen Sie sich lieber einen warmen Pullover und Hausschuhe an. Heizen Sie nicht in Räumen, in denen Sie sich kaum oder gar nicht aufhalten und schließen Sie stets alle Türen. Achten Sie darauf, dass beim Verlassen des Hauses alle Heizungen runtergedreht sind und Sie somit keine unnötige Heizenergie verschwenden. Stellen Sie sicher, dass keine Möbel vor den Heizkörpern stehen oder diese von Vorhängen verdeckt werden. Solche Barrieren verhindern den Wärmefluss und erhöhen somit die Heizkosten. Um die Heizung nicht manuell an- und ausdrehen zu müssen, gibt es sogenannte Thermostatventile, die Ihre Heizung beim Erreichen der gewünschten Raumtemperatur automatisch drosseln. Viele Thermostatventile sind auch programmierbar, sodass Sie ganz genau einstellen können, wann sich die Heizung aus- bzw. anschaltet. Eine etwas größere, aber effiziente Investition ist die Installation einer neuen Heizungspumpe. Eine alte Heizungspumpe verbraucht zehn Prozent des gesamten Stroms im Haushalt, verursacht viermal so viele Kosten wie ein Fernseher und ist in ihrer Lebensdauer für den Ausstoß von 2 Tonnen Co2 verantwortlich. Eine neue Heizungspumpe verbraucht dagegen deutlich weniger Strom, was sich vor allem auf der Stromrechnung bemerkbar macht. Mit Hilfe der neuen Pumpe können Sie bis zu 100 Euro im Jahr sparen und haben schon nach drei bis vier Jahren die Ausgaben für die Pumpe wieder eingespart.

So gibt es also viele kleine Tipps und Tricks sowie größere Maßnahmen und Investitionen wie man seinen Haushalt energieeffizient führen kann. Wäre es nicht ein toller Vorsatz diese einfachen Tipps zu befolgen und somit unweltfreundlich ins neue Jahr zu starten? Wenn jeder von uns seine Verhaltensweise danach ausrichtet, können wir sicherlich viele Tonnen Co2 vermeiden und die Umwelt schonen.

Umweltfreundlich ins neue Jahr starten! Part one…

Mit wenig Aufwand viel Energie, Kosten und Co2 sparen.

Nun ist wieder ein Jahr vorbei und die Meisten von uns starten mit guten Vorsätzen in das neue Jahr. Nicht rauchen, weniger Süßigkeiten essen, erfolgreicher im Beruf werden und sich öfter bei Mama melden, stehen meist ganz oben auf der „Gute Vorsätze-Liste“. Doch wie wäre es mal mit einem neuen Vorsatz, den man mindestens genau so einfach umsetzen kann und der sogar noch der Umwelt etwas Gutes tut. Denn bereits mit wenigen Verhaltensänderungen kann jeder von uns seinen Lebensstil nachhaltiger und klimafreundlicher gestalten. Besonders im Haushalt können wir mit kleinen Tricks viel Energie sparen, ohne dabei auf gewohnten Komfort zu verzichten.

Für die Produktion von Strom und Wärme werden kohlenstoffhaltige Energieträger wie Kohle, Öl und Gas verbrannt und dabei werden Tonnen an Co2 freigesetzt. Co2 ist der Hauptverursacher des Klimawandels und sollte daher nicht in großen Mengen in die Atmosphäre gelangen. Mit der Befolgung von ein paar Ratschlägen können Sie also nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel schonen. Ist das nicht ein guter Vorsatz fürs neue Jahr?

Im Wohn- und Arbeitszimmer stehen meist die Geräte, die viel mehr Energie verbrauchen, als nötig. Bereits mit kleinen Veränderungen in der Benutzung sowie der sorgfältigen Wahl der Geräte, können Sie eine große Menge Co2 einsparen. Achten Sie beim Kauf von Haushalts- bzw. Unterhaltungselektronik stets auf eine hohe Effizienz und einen geringen Energieverbrauch. Die meisten Geräte besitzen eine EU-Kennzeichnung, die von A bis G reicht. Die mit A, A+ oder A++ gekennzeichneten Geräte sind besonders umweltfreundlich und empfehlenswert. Informieren Sie sich vor jedem Kauf bei Energiesparlabels wie beispielsweise dem Blauen Engel über den Stromverbrauch des Gerätes. Der größte Feind des Klimaschutzes ist der Stand-by-Modus. In den meisten Haushalten werden die Geräte nicht vollständig vom Strom getrennt, sondern schlummern in einer Art Ruhezustand vor sich hin und verbrauchen unnötig Energie. Der Stand-by-Betrieb aller deutscher Haushalte führte 2009 sogar dazu, dass die Informations- und Kommunikationselektronik über 33 Millionen Tonnen Co2 produzierte. Das ist mehr als der gesamte Co2 Ausstoß des nationalen Luftverkehrs. Damit sich dies 2011 ändert, trennen Sie alle nicht benötigten Geräte immer vom Stromnetz. Um nicht jedes Mal für mehrere Geräte alle Stecker ziehen zu müssen, empfiehlt sich eine Verteilerleiste mit einem Netzschalter. So können Sie mit einem Schalter direkt alle Geräte ausschalten und sparen somit Strom und bares Geld. Für die Beleuchtung Ihrer Räume sollten Sie ausschließlich Energiesparlampen nutzen. Eine Energiesparlampe mit 14 Watt spart in ihrer Lebenszeit, gegenüber einer vergleichbaren Glühbirne mit 70 Watt, rund 270 Kilogramm Co2 und mehr als 80 Euro. Die EU hat den übermäßigen Stromverbrauch der herkömmliche Glühbirnen bereits vor Jahren erkannt und beschlosssen den Verkauf dieser schrittweise zu verbieten. Ab September 2010 durften keine Glühbirnen mit mehr als 60 Watt verkauft werden, in diesem Jahr werden alle Birnen mit mehr als 40 Watt vom Markt genommen und ab 2012 soll es gar keine klassischen Glühbirnen mehr in den Geschäften geben.

Auch in Ihrer Küche lässt sich zusätzlich eine Menge Strom sparen. Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie alt Ihr Kühlschrank ist oder wie viel Strom er verbraucht? Ein normaler Kühlschrank von 1993 verbraucht circa 0,84 Kilowattstunden am Tag, ein heute gekauftes Gerät mit der Effizienzklasse A++ hingegen nur noch 0,36 Kilowattstunden. Mit einem neuen Gerät können Sie somit jährlich 30 Euro und über 100 Kilo Co2 sparen. Überlegen Sie sich daher doch mal, ob es nicht von Vorteil wäre sich fürs neue Jahr einen energieeffizienten Kühlschrank zu kaufen.

Aber nicht nur die Geräte selbst sind für einen hohe Stromrechnung und einen erhöhten Co2 Ausstoß verantwortlich, sondern auch unaachtsames und ineffizientes Verhalten. Denn schon mit „Kleinigkeiten“ können Sie auf Dauer sehr viel Energie sparen. So sollten Sie unter anderem stets darauf achten, die Kühlschranktür nicht unnötig lange zu öffnen und warme Speisen abkühlen zu lassen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen. Für Ihre Gefriertruhe gilt: Vermeiden Sie die Bildung einer Eisschicht. Bereits bei einer Eisschicht von einem Zentimeter lohnt es sich die Gefriertruhe abzutauen, denn es wird viel weniger Strom verbraucht und die Kühlleistung des Gerätes bleibt lännger erhalten. Auch beim Kochen kann man mit Hilfe ein paar einfacher Tricks viel Energie sparen. Erhitzen Sie zum Beispiel das Wasser nicht auf der Herdplatte, sondern immer im Wasserkocher. Auf diese Art wird das Wasser effizienter zum Kochen gebracht und Sie sparen neben dem Strom auch noch Zeit. Kochen Sie stets nur mit einer geringen Menge Wasser und lassen Sie den Deckel auf dem Topf. Achten Sie darauf, dass die Kochtöpfe von der Größe auf die Herdplatte passen. Denn wenn der Topf über die Platte ragt, verlängert sich die Kochzeit, ist sein Durchmesser dagegen zu klein, geht Energie ungenutzt verloren. Des Weiteren sollten Sie versuchen die Mikrowelle so selten wie möglich zu benutzen und gefrorene Lebensmittel lieber rechtzeitig aufzutauen, als sie in der Mikrowelle zu erwärmen. Heizen Sie Ihren Backofen nicht unnötig lange vor und stellen Sie ihn früher aus. Die Nachwärme reicht nämlich noch vollkommen aus, um Ihre Speisen vollständig zu erhitzen…

Das war der erste Streich, doch der zweite folgt zugleich. Wer noch Interesse an diesem Thema hat, kann schon morgen den zweiten Teil unserer umweltfreundlichen Energiespartipps für 2011 lesen!