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Etwas Neues, etwas Altes und etwas Grünes!

Der Valentinstag ist vorbei und so manches Paar hat sich vielleicht an diesem romantischen Tag dazu entschlossen in den kommenden Monaten den Bund der Ehe einzugehen. Viele Brautpaare scheuen weder Kosten noch Mühen für einen traumhaften und perfekten Hochzeitstag, der sowohl ihnen als auch ihren Gästen für immer in Erinnerung bleibt. Doch solch große Feiern sind meist nicht nur kostspielig und aufwändig, sondern beanspruchen auch viele Ressourcen und verursachen Unmengen an Co2.

Da kommt der neue „Green Wedding“-Trend aus den USA genau richtig. Dort hat sich das umweltfreundliche und ökologische Heiraten bereits vor vielen Jahren durchgesetzt. Viele amerikanische Prominente wie beispielsweise Alicia Silverstone gingen mit gutem Beispiel voran und zeigten, dass man problemlos „eco-friendly“ heiraten kann, ohne auf Stil und Eleganz zu verzichten.

In diesem Jahr werden 2,2 Millionen verliebte Paare in den USA vor den Traualtar treten, das sind ungefähr 6.000 Hochzeitsfeiern pro Tag. Eine durchschnittliche Hochzeit in Amerika kostet circa 20.000 $ und verursacht, laut des Umweltunternehmens Climate Care, 14,5 Tonnen Co2. Zum Vergleich: Eine Person in Deutschland verursacht im gesamten Jahr genauso viele Tonnen Co2. Summa summarum sind allein die Hochzeitsfeiern in den USA für einen jährlichen Co2-Ausstoß von 31,9 Millionen Tonnen verantwortlich. Dies zeigt, dass amerikanische Hochzeiten nicht nur besonders teuer, sondern auch erschreckend umweltschädlich sind. Zum Glück haben mittlerweile sehr viele junge Pärchen den „Green Weeding“-Trend für sich entdeckt und lassen sich von professionellen Wedding Planern Ihren „schönsten Tag im Leben“ ökologisch gestalten.

Der Beruf des Hochzeitsplaners ist in den USA, aufgrund der zahlreichen Hochzeiten, deutlich bekannter und als in Deutschland. Dort lässt jedes fünfte Brautpaar seine Hochzeit von A bis Z von einem professionellen Team durch organisieren. Angenommen jedes zwanzigste Brautpaar möchte eine „eco-friendly“ Hochzeit, dann wären es im Jahr bereits 110.000 Paare, die auf der Suche nach einem Wedding Planer für grüne Hochzeiten sind. Daher ist es auch kein Wunder, dass sich die Mehrheit der Wedding Planer bereits auf Planung von „eco-friendly Weddings“ spezialisiert hat. 2006 kam der „Green Wedding“-Trend auch nach Europa und die ersten Paare gaben sich in Frankreich und England umweltfreundlich das Ja-Wort.

Auch in Deutschland wünschen sich mittlerweile immer mehr junge Paare eine Öko-Hochzeit, bei der nicht nur das Eheversprechen, sondern auch die gesamte Feier nachhaltig ist. Rund 370.000 Paare lassen sich in Deutschland jährlich trauen. Zwar nehmen zurzeit nicht sehr viele für die Planung und Organisation ihrer Feier einen Hochzeitsplaner in Anspruch, allerdings sind diejenigen, die es tun auch bereit dafür tief in die Tasche zu greifen. In Deutschland ist der Beruf als Hochzeitsplaner noch lange nicht so etabliert wie in den USA. Es gibt zwar einen Bund Deutscher Hochzeitsplaner, dieser zählt derzeit jedoch gerade mal neun Mitglieder. Natürlich gibt es viele weitere Hochzeitsplaner, aber sie zählen eindeutig zu den sogenannten Nischenberuflern. Gerade aus diesem Grund steckt so viel Potenzial in diesem Markt. Experten sind sich einig, dass es in der Zukunft immer mehr Paare geben wird, die Ihre Hochzeit mit Hilfe eines professionellen Hochzeitsplaners organisieren möchten. Bestimmt werden sich auch viele von diesen Paaren eine umweltfreundliche Hochzeit wünschen, die den Treibhauseffekt nicht verstärkt und trotzdem stilvoll und elegant ist. Daher sind gerade genau die Hochzeitsplaner gefragt, die sich schon jetzt auf den grünen Trend einstellen und Ihren Kunden auch diesen „Traum in grün“ erfüllen können.
Aber wie genau sieht eigentlich eine grüne Hochzeit aus? Was muss ein Hochzeitsplaner wissen? Welche Aspekte sollte er beachten, um so wenig Ressourcen wie möglich zu verschwenden und den Co2 Ausstoß gering zu halten? Vor allem ist es wichtig, dass sich Hochzeitsplaner, die grüne Hochzeiten anbieten möchten, sich gut in Ihrer Umgebung auskennen, sich mit dem Thema Umweltschutz und Co2 Verbrauch auseinandergesetzt haben und idealerweise gute Kontakte zu Landwirten und Bio-Bauern pflegen. So sollten sie beispielsweise wissen, welcher Caterer Biospezialitäten aus der Region anbietet, welcher Brautmodehersteller das Kleid aus ökologisch angebautem und fair gehandeltem Material herstellt, welche Kosmetikerin ausschließlich naturbelassene Produkte verwendet, wie der Transport der Gäste möglichst effizient geregelt wird und welche Location in der Umgebung sich für eine große Feier eignet. Natürlich gehören auch eine umwelltfreundliche Dekoration mit pestizidfreien Blumen aus der Region, Einladungen aus recycelbarem Papier und wiederverwertbare Gastgeschenke zu einer rundum grünen Hochzeit. Wie viele der zahlreichen grünen Elemente letztendlich wirklich in die Hochzeitsfeier einfließen sollen, kann jedes Brautpaar individuell entscheiden und so seine Hochzeit zu einem persönlichen und außergewöhnlichen Fest machen. Um an seinem großen Tag perfekt auszusehen, gibt es sogar viele umweltfreundliche Produkte und Kosmetikartikel, die vor allem die Braut nicht weniger schön aussehen lassen. So gibt es beispielsweise als ökologische Alternative zum herkömmlichen Nagellack eine 100% nachhaltige Lösung für das perfekte Nagel Design am Hochzeitstag. Incoco Nagel Strips ist eine trockene Form des Nagellacks zum Aufkleben. Es gibt sie in vielen Designs und auch in klassischen Farben. Der Clou, die Nagel Streifen zum Aufkleben halten auch bis zur Hochzeitsreise und sind besonders strapazierfähig.
Zum Glück hat es auch dieser Trend aus den USA bis nach Deutschland geschafft. Denn grüne Hochzeiten sind alles andere als langweilig und seltsam. Sie sind vielmehr individuell, kreativ und vor allem einzigartig. Viele jungen Menschen versuchen bereits Ihren Alltag umweltfreundlich zu gestalten und engagieren sich ganz bewusst für den Klimaschutz. Dies sind wohl auch die Gründe, die dazu führen, dass sich immer mehr junge Paare sogar dazu entscheiden ihre Hochzeit ökologisch zu gestalten. Normal war gestern, heute traut man sich grün!

Umweltfreundlich ins neue Jahr starten! Part two…

Bereits im ersten Teil haben wir einige wertvolle Tipps für komfortables und umweltfreundliches Energiesparen genannt. Hier folgt Teil zwei unseres Beitrages:

Weitere Energie und vor allem viele Liter Wasser können Sie in Ihrem Bad sparen. Jeden Morgen aufs Neue sollten Sie sich klar werden, wie einfach Sie mit Ihrem Verhalten dem Klimawandel entgegenwirken können. Beachten Sie beim täglichen Duschen den Wasserhahn beim Einseifen abzudrehen und nicht länger als nötig zu duschen. Um besonders viel Strom und Wasser einzusparen, sollten Sie einen effizienten Sparduschkopf installieren. Bei einem Sparduschkopf wird im Gegensatz zu einem herkömmlichen Duschkopf der Wasserstrahl mit Luft angereichert, ohne dabei den Wasserkomfort zu schmälern. So verbraucht der sparsame Duschkopf in fünfzehn Minuten lediglich 7 Liter Wasser, der Herkömmliche dagegen bis zu 15 Liter. Der Austausch der Brause lohnt sich daher sowohl aus finanzieller, als auch aus ökologischer Sicht: Sie haben weniger Wasserkosten und verbessern aufgrund der geringeren Warmwasserbereitung die Co2-Bilanz. Ebenso können Sie Ihre Wasserhähne mit effizienten Strahlreglern ausstatten. Diese funktionieren genauso wie Sparduschköpfe und helfen Ihnen dabei Ihren Wasserverbrauch um zwei Drittel zu reduzieren. Auch beim Wäschewaschen kann mit dem richtigen Verhalten viel Energie gespart werden. Füllen Sie die Waschmaschinentrommel immer voll, waschen Sie Ihre Wäsche bei niedrigen Temperaturen und verzichten Sie auf den Vorwaschgang. So können Sie Ihren Stromverbrauch auf Dauer um bis zu 80 Prozent senken. Nach dem Waschen sollten Sie Ihre Wäsche an der frischen Luft oder im Waschkeller trocknen lassen. Verzichten Sie vollkommen auf den Gebrauch eines Wäschetrockners, denn dieser verbraucht ungemein viel Strom. Beim Verzicht auf einen solchen Stromfresser kann ein Vier-Personen-Haushalt jährlich bereits 480 Kilowattstunden, 90 Euro und 300 Kilo Co2 sparen.

Das Thema Heizen wird in vielen Haushalten leider immer noch nicht ausreichend ernst genommen. Oder denken Sie jedes Mal daran die Heizung runterzudrehen, wenn Sie das Haus verlassen? Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Heizung überprüfen bzw. warten lassen? Dabei kann jeder von uns mit ein paar Tricks und richtigen Investitionen den Heizbedarf drastisch senken und einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Als Grundsatz sollte man sich merken, dass mit jedem Grad niedrigerer Raumtemperatur bis zu sechs Prozent Heizenergie gespart werden kann.

Heizen Sie daher nie mehr als nötig. Anstatt die Heizung komplett aufzudrehen, ziehen Sie sich lieber einen warmen Pullover und Hausschuhe an. Heizen Sie nicht in Räumen, in denen Sie sich kaum oder gar nicht aufhalten und schließen Sie stets alle Türen. Achten Sie darauf, dass beim Verlassen des Hauses alle Heizungen runtergedreht sind und Sie somit keine unnötige Heizenergie verschwenden. Stellen Sie sicher, dass keine Möbel vor den Heizkörpern stehen oder diese von Vorhängen verdeckt werden. Solche Barrieren verhindern den Wärmefluss und erhöhen somit die Heizkosten. Um die Heizung nicht manuell an- und ausdrehen zu müssen, gibt es sogenannte Thermostatventile, die Ihre Heizung beim Erreichen der gewünschten Raumtemperatur automatisch drosseln. Viele Thermostatventile sind auch programmierbar, sodass Sie ganz genau einstellen können, wann sich die Heizung aus- bzw. anschaltet. Eine etwas größere, aber effiziente Investition ist die Installation einer neuen Heizungspumpe. Eine alte Heizungspumpe verbraucht zehn Prozent des gesamten Stroms im Haushalt, verursacht viermal so viele Kosten wie ein Fernseher und ist in ihrer Lebensdauer für den Ausstoß von 2 Tonnen Co2 verantwortlich. Eine neue Heizungspumpe verbraucht dagegen deutlich weniger Strom, was sich vor allem auf der Stromrechnung bemerkbar macht. Mit Hilfe der neuen Pumpe können Sie bis zu 100 Euro im Jahr sparen und haben schon nach drei bis vier Jahren die Ausgaben für die Pumpe wieder eingespart.

So gibt es also viele kleine Tipps und Tricks sowie größere Maßnahmen und Investitionen wie man seinen Haushalt energieeffizient führen kann. Wäre es nicht ein toller Vorsatz diese einfachen Tipps zu befolgen und somit unweltfreundlich ins neue Jahr zu starten? Wenn jeder von uns seine Verhaltensweise danach ausrichtet, können wir sicherlich viele Tonnen Co2 vermeiden und die Umwelt schonen.

Umweltfreundlich ins neue Jahr starten! Part one…

Mit wenig Aufwand viel Energie, Kosten und Co2 sparen.

Nun ist wieder ein Jahr vorbei und die Meisten von uns starten mit guten Vorsätzen in das neue Jahr. Nicht rauchen, weniger Süßigkeiten essen, erfolgreicher im Beruf werden und sich öfter bei Mama melden, stehen meist ganz oben auf der „Gute Vorsätze-Liste“. Doch wie wäre es mal mit einem neuen Vorsatz, den man mindestens genau so einfach umsetzen kann und der sogar noch der Umwelt etwas Gutes tut. Denn bereits mit wenigen Verhaltensänderungen kann jeder von uns seinen Lebensstil nachhaltiger und klimafreundlicher gestalten. Besonders im Haushalt können wir mit kleinen Tricks viel Energie sparen, ohne dabei auf gewohnten Komfort zu verzichten.

Für die Produktion von Strom und Wärme werden kohlenstoffhaltige Energieträger wie Kohle, Öl und Gas verbrannt und dabei werden Tonnen an Co2 freigesetzt. Co2 ist der Hauptverursacher des Klimawandels und sollte daher nicht in großen Mengen in die Atmosphäre gelangen. Mit der Befolgung von ein paar Ratschlägen können Sie also nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel schonen. Ist das nicht ein guter Vorsatz fürs neue Jahr?

Im Wohn- und Arbeitszimmer stehen meist die Geräte, die viel mehr Energie verbrauchen, als nötig. Bereits mit kleinen Veränderungen in der Benutzung sowie der sorgfältigen Wahl der Geräte, können Sie eine große Menge Co2 einsparen. Achten Sie beim Kauf von Haushalts- bzw. Unterhaltungselektronik stets auf eine hohe Effizienz und einen geringen Energieverbrauch. Die meisten Geräte besitzen eine EU-Kennzeichnung, die von A bis G reicht. Die mit A, A+ oder A++ gekennzeichneten Geräte sind besonders umweltfreundlich und empfehlenswert. Informieren Sie sich vor jedem Kauf bei Energiesparlabels wie beispielsweise dem Blauen Engel über den Stromverbrauch des Gerätes. Der größte Feind des Klimaschutzes ist der Stand-by-Modus. In den meisten Haushalten werden die Geräte nicht vollständig vom Strom getrennt, sondern schlummern in einer Art Ruhezustand vor sich hin und verbrauchen unnötig Energie. Der Stand-by-Betrieb aller deutscher Haushalte führte 2009 sogar dazu, dass die Informations- und Kommunikationselektronik über 33 Millionen Tonnen Co2 produzierte. Das ist mehr als der gesamte Co2 Ausstoß des nationalen Luftverkehrs. Damit sich dies 2011 ändert, trennen Sie alle nicht benötigten Geräte immer vom Stromnetz. Um nicht jedes Mal für mehrere Geräte alle Stecker ziehen zu müssen, empfiehlt sich eine Verteilerleiste mit einem Netzschalter. So können Sie mit einem Schalter direkt alle Geräte ausschalten und sparen somit Strom und bares Geld. Für die Beleuchtung Ihrer Räume sollten Sie ausschließlich Energiesparlampen nutzen. Eine Energiesparlampe mit 14 Watt spart in ihrer Lebenszeit, gegenüber einer vergleichbaren Glühbirne mit 70 Watt, rund 270 Kilogramm Co2 und mehr als 80 Euro. Die EU hat den übermäßigen Stromverbrauch der herkömmliche Glühbirnen bereits vor Jahren erkannt und beschlosssen den Verkauf dieser schrittweise zu verbieten. Ab September 2010 durften keine Glühbirnen mit mehr als 60 Watt verkauft werden, in diesem Jahr werden alle Birnen mit mehr als 40 Watt vom Markt genommen und ab 2012 soll es gar keine klassischen Glühbirnen mehr in den Geschäften geben.

Auch in Ihrer Küche lässt sich zusätzlich eine Menge Strom sparen. Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie alt Ihr Kühlschrank ist oder wie viel Strom er verbraucht? Ein normaler Kühlschrank von 1993 verbraucht circa 0,84 Kilowattstunden am Tag, ein heute gekauftes Gerät mit der Effizienzklasse A++ hingegen nur noch 0,36 Kilowattstunden. Mit einem neuen Gerät können Sie somit jährlich 30 Euro und über 100 Kilo Co2 sparen. Überlegen Sie sich daher doch mal, ob es nicht von Vorteil wäre sich fürs neue Jahr einen energieeffizienten Kühlschrank zu kaufen.

Aber nicht nur die Geräte selbst sind für einen hohe Stromrechnung und einen erhöhten Co2 Ausstoß verantwortlich, sondern auch unaachtsames und ineffizientes Verhalten. Denn schon mit „Kleinigkeiten“ können Sie auf Dauer sehr viel Energie sparen. So sollten Sie unter anderem stets darauf achten, die Kühlschranktür nicht unnötig lange zu öffnen und warme Speisen abkühlen zu lassen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen. Für Ihre Gefriertruhe gilt: Vermeiden Sie die Bildung einer Eisschicht. Bereits bei einer Eisschicht von einem Zentimeter lohnt es sich die Gefriertruhe abzutauen, denn es wird viel weniger Strom verbraucht und die Kühlleistung des Gerätes bleibt lännger erhalten. Auch beim Kochen kann man mit Hilfe ein paar einfacher Tricks viel Energie sparen. Erhitzen Sie zum Beispiel das Wasser nicht auf der Herdplatte, sondern immer im Wasserkocher. Auf diese Art wird das Wasser effizienter zum Kochen gebracht und Sie sparen neben dem Strom auch noch Zeit. Kochen Sie stets nur mit einer geringen Menge Wasser und lassen Sie den Deckel auf dem Topf. Achten Sie darauf, dass die Kochtöpfe von der Größe auf die Herdplatte passen. Denn wenn der Topf über die Platte ragt, verlängert sich die Kochzeit, ist sein Durchmesser dagegen zu klein, geht Energie ungenutzt verloren. Des Weiteren sollten Sie versuchen die Mikrowelle so selten wie möglich zu benutzen und gefrorene Lebensmittel lieber rechtzeitig aufzutauen, als sie in der Mikrowelle zu erwärmen. Heizen Sie Ihren Backofen nicht unnötig lange vor und stellen Sie ihn früher aus. Die Nachwärme reicht nämlich noch vollkommen aus, um Ihre Speisen vollständig zu erhitzen…

Das war der erste Streich, doch der zweite folgt zugleich. Wer noch Interesse an diesem Thema hat, kann schon morgen den zweiten Teil unserer umweltfreundlichen Energiespartipps für 2011 lesen!

E.I.O. launched innovativen Marktmechanismus zur Reduzierung von CO2

Die Environmental Investment Organisation, eine gemeinnützige Organisation, stellte am 22. Februar in London einen neuen Marktmechanismus vor, der Unternehmen dazu bringen soll ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Der Emissionshandel ist weltweit ein heiß diskutiertes Thema und soll vom Ansatz her Kohlenstoffdioxid-Emissionen durch den Handel mit Zertifikaten reduzieren. Eine Alternative, die laut E.I.O. erfolgversprechend ist, bietet der Ansatz Druck auf die Aktienkurse der Unternehmen auszuüben.

Die Initiative startete am 22. Februar 2010 in London mit einem ‘Emissions-Ranking’ der weltweit größten Unternehmen. Das Ranking findet anhand der absoluten Emissionen eines Unternehmens statt. Des weiteren wird überprüft, ob das Ergebnis auch extern bestätigt werden kann. Anhand des Rankings, das als Grundlage für eine Reihe von handelbaren Indizes dient, entscheidet sich welches Unternehmen hinsichtlich seiner Position im Ranking belohnt oder bestraft wird. Ziel ist es Investoren mit Hilfe von Indizes vor Augen zu führen, in welche Unternehmen auf Grund ihrer geringen CO2-Emissionen eher investiert werden sollte. Dieser neue Marktmechanismus ermöglicht es Investoren den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von Unternehmen in ihre Investitionsentscheidung mit einzubeziehen. Theoretisch soll der Mechanismus folgendermaßen wirken: Je größer die Anstrengungen eines Unternehmens sind seine CO2 Emissionen zu verringern, desto höher positioniert es sich im Index. Ein gutes Ranking impliziert eine größere Nachfrage nach den Aktien des Unternehmens. Dies treibt widerum den Preis der Aktien nach oben und belohnt das Unternehmen indirekt für seine Bemühungen zur CO2-Reduzierung.

Herkömmliche Versuche den Faktor “soziale Verantwortung” in Investitionsentscheidungen mit einzubeziehen, führten in der Regel dazu, dass bestimmte Unternehmen begünstigt wurden und andere ausgegrenzt. Der ET Emissions Index ist laut, Michael Gill Leiter der EIO, einer der ersten Maßnahmen zur Reduzierung von CO2, der gleichmäßigen Druck auf die Aktienkurse aller großen Unternehmen ausübt. Eine moralisch vertretbare Investitionsentscheidung zu treffen, soll durch das Emissions-Ranking erleichtert werden, in dem mehr Transparenz geschaffen wird.

Auf Platz eins des Emissions-Rankings der weltweit 1000 größten Unternehmen liegt das brasilianische Unternehmen Natura Cosmeticos, das biologische Hautpflege und Naturkosmetik vertreibt. Das Schlusslicht des Rankings und damit auf Platz 1000 liegt die Industrial and Commercial Bank of China.

Bleibt abzuwarten wie gut sich ein solcher Marktmechanismus etablieren kann und ob Investoren in Zukunft den ET Index in ihre Investitionsentscheidungen einbeziehen werden.