Grüne Weihnachten, aber bitte mit Schnee!

Der Traum von weißen Weihnachten ist Schnee von gestern! Aber keine Angst, es gibt bisher keine Hiobsbotschaften der Wetterfrösche, dass an Weihnachten die Wiesen grün’. Damit das auch in Zukunft so bleibt und der Klimawandel uns den weihnachtlichen Schnee nicht endgültig rauben kann, steht Weihnachten 2013 unter einem nachhaltigen Stern. Mit diesen Tipps und Tricks werden die grünen Weihnachten, egal welche Witterungsbedingungen anstehen werden, zu einem echten Erfolg!

Der Baum

Das Herzstück eines jeden Weihnachtsfestes – der Tannenbaum. Hier sollte nicht nur darauf geachtet werden, dass die Tanne unter umweltfreundlichen Bedingungen gewachsen ist und gezüchtet wurde. Ganz wichtig ist auch ihr Ursprung, denn eine Bio-Nordmann-Tanne aus Skandinavien wurde vielleicht unter den passenden Bedingungen für nachhaltige Weihnachten gezüchtet, der Transport bis nach Deutschland ist aber so schlecht für die Umwelt, dass die Bio-Züchtung das ganze nicht besser macht.

Alternative gesucht? Gibt es und zwar direkt um die Ecke. Entweder einen Baum im Topf kaufen, der nach dem Fest der Umwelt zurück gegeben wird oder Fichten und Kiefern. Diese wachsen in ganz Deutschland, einfach den Förster ansprechen. Er verkauft Bäume, die den Winter oft nicht überstehen würden, das traute Heim aber schön schmücken können. Im Zweifel nicht nur die nachhaltigere, sondern auch günstigere Variante.

Der Schmuck und die Beleuchtung

Lichterketten können, wie in alten Zeiten durch Kerzen ersetzt werden. Bei kleinen Kindern im Haus ist das natürlich eine gefährliche Variante. Deswegen sind hier zumindest stromsparende Lichterketten zu empfehlen.Wer bereits Kugeln aus Glas und Plastik hat, der kann die natürlich weiterhin benutzen. Aber Baumschmuck wie Lametta, der jährlich erneuert wird und später im Müll landet, sollte durch natürliche und ebenso hübsche varainen ersetzt werden. Sterne aus Stroh, Figuren aus Wachs, getrocknete Orangenscheiben oder Zimtstangen. Das macht vorallem den Kindern Spaß – beim Basteln und Plündern!

Das Essen

Der Weihnachtsschmaus ist jedes Jahr etwas ganz besonderes, da werden nur selten Kosten und Mühen gespart. Hier ist es ähnlich wie beim Baum. Wer acht gibt, der kauft nur Waren mit Bio-Siegel. Meistens schmecken gerade Fleischprodukte so noch besser und beim Verzehr können alle Gäste sicher sein, dass es sich hier um Gänse und Co. Aus artgerechter Tierhaltung handelt. Trotzdem! Eine glückliche Gans aus Frankreich macht das Weihnachtsfest nicht nachhaltig. Ihr Weg bis auf den deutschen Küchentisch ist mit einem enormen CO2-Verbrauch verbunden. Lieber den Bauern mit lokaler Nähe unterstützen, bei ihm das Fleisch kaufen und somit was für Mensch und Natur tun.

Der Transport/Reisen

Viele Familien reisen durch die ganze Republik oder gar um die Welt um ihre Familien zu besuchen und mit ihnen das große Fest zu verbringen. Das soll auch niemandem, gerade im Dezember, verwehrt werden. Mit etwas Absprache kann man aber auch hier viel für die Umwelt tun. Das Auto durch die Bahn ersetzen, auf dem Weg andere Familienmitglieder einsammeln und auf ein zweites Auto verzichten oder das Fest so planen dass es geographisch günstig gelegen ist – für alle. Das spart Zeit, Nerven und Schadstoffe.

Der Advents-Kalender

Hier ist mal wieder basteln angesagt und das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Nicht zu vergessen die große Freude der Beschenkten, die ein ganz individuellen Adventskalender ihr eigen nennen dürfen.

Die Geschenke

Hier kann natürlich jeder selber gucken, was er verpackt und wie grün das ist. Aber es kommt nicht nur auf den Inhalt an, hier zählt ausnahmsweise auch mal das Äußere. Anstelle von umweltschädlichem Glanzpapier kann Packpapier hier seinen Einsatz finden. Das ist nicht nur hübsch, sondern kann traumhaft individualisiert werden, Stoffschleifen können problemlos wiederverwendet werden. Wenn es geknickt ist, dann hilft das Bügeleisen um die Schleifen auf das nächste Fest vorzubereiten.

Zu guter Letzt…

Und wer jetzt immer noch nicht glaubt, dass der grüne Stern über dem Weihnachtshimmel stehen sollte, der fragt am Besten mal den Weihnachtsmann, was der so vom Klimawandel hält. Wir versprechen allerdings, Geschenke von Santa kann’s in Zukunft nicht mehr geben, wenn Weihnachten tatsächlich grün anstelle von weiß werden sollte….

Unbedingt dieses kurze und lustige Video zum Thema anschauen!

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