Grün, grüner, am grappsten – Green Marketing mal anders

Unser alltägliches Leben wird zunehmend von Begriffen wie Facebook, Twitter, iPhone, Apps und vielen weiteren multimedialen Begrifflichkeiten geprägt. Wen wundert es -stehen diese Begriffe doch stellvertretend für einen digitalen, interaktiven Austausch von Informationen und Daten und für das Zeitalter der printfreien Kommunikations- und Informationstechnik. Im Zuge dieser Entwicklungen überrascht es wohl auch niemanden, dass sich vorzugsweise Dienstleister von mobilen Diensten dieser Thematik verstärkt annähern. Scheint es doch ein schöner Nebeneffekt zu sein, auch Green Marketing zu betreiben.

Insbesondere die kleinen smarten Alleskönner beweisen schon seit langem, dass sie mehr als nur telefonieren, fotografieren, Emails empfangen und/oder verschicken können. Eben jene Produktreihen wie die der iPhone´s oder der iPad´s von Apple bieten hervorragende Rahmenbedingungen für mobile Applikationen (Apps) und stellen somit nicht ohne Grund den Ausgangspunkt des Hypes rund um die Apps dar. Da fast täglich Hunderte von neuen iPhone Apps auf den Markt drängen, verliert der Nutzer hier und da schnell mal den Überblick und schreit deshalb immer lauter nach Hilfe und Orientierung. So werden im nachfolgenden ein paar hilfreiche „grüne Apps“ aufgeführt, die sich ausschließlich dem „grünen“-Thema widmen.

Wertvolle Informationen rund um das Thema Energiesparen liefern u.a. die Apps von „EnergieTipps“, „Green Calculator Lite“ und der „Energie[R]evolution“. Wie der Name schon verrät, können verschiedene EnergieTipps von eben jenen Apps aus den unterschiedlichen Rubriken wie Auto, Haushalt und Strom im Allgemeinen bezogen werden. In die gleiche Richtung stößt auch die „Green Calculator Lite“-App von Cellmann. Nicht mehr und auch nicht weniger uninteressant erscheint für viele Nutzer auch die „Energie[R]evolution“ –App von Greenpeace, sofern Sie sich rund um das Thema der Erneuerbaren Energien interessieren.

Auch die Apps von „StandbyCheck“, „Solarchecker“ und „Heizcheck“ beinhalten ebenfalls hilfreiche Energiespartipps. So ermittelt beispielsweise die „StandbyChecker“ -App den Stromverbrauch von ausgeschalteten elektrischen Geräten, die „Solarcheck“-App gibt Empfehlungen, ob sich überhaupt eine Installation von Solaranlagen auf dem Dach von Objekten rentieren und die „Heizcheck“ -App identifiziert potenzielle Einsparmöglichkeiten bei der Dämmung von Objekten und Heizungsanlagen.

Für eine gesunde und nachhaltige Ernährung können sich Nutzer die Apps vom „Bio & Naturkost Finder“, den „Codecheck“ und den „Fischratgeber“ herunterladen. Mit dem „Bio & Naturkost Finder“ übersehen Nutzer nie wieder einen Bio- oder Naturfeinkostladen, weil diese App anhand der Ortungsfunktion des iPhones den genauen Standort des Nutzers ermittelt und den nächst gelegenen Bio- oder Naturfeinkostladen in der unmittelbaren Umgebung anzeigt. Die „Codecheck“-App verwandelt das iPhone in einen Strichcode-Scanner und liefert somit wichtige Informationen, die der Nutzer für eine gesunde und nachhaltige Produktauswahl beim einkaufen benötigen kann. Beispielsweise lassen sich so umfangreiche Hinweise zu Inhaltsstoffen, Nährwerten, Produzenten, Gütesiegel als auch diverse Testberichte zu den Produkten selbst, mit nur einen einzigen Scanvorgang abrufen.

Einen eben so nützlichen Beitrag zur nachhaltigen Ernährung liefert die „Fischratgeber“ -App. Mit Hilfe dieser Greenpeace-App können Sie sich vor Ihrem Fischkauf informieren, wie es um die Bestände der jeweiligen Fischart aussieht. Somit leisten Sie Ihren persönlichen Beitrag zur nachhaltigen Fischzucht, indem Sie beim nächsten Einkauf im Supermarkt nur Fische aus gesunden Fangbeständen beziehen.

Seien Sie auch weiterhin immer auf dem Laufenden zu aktuellen Umweltpolitischen-Themen wie mit den Apps von „Greenversation“, „Green Spot Lite“ und „iGreenpeace“. Mit den beiden erstgenannten Apps –„Greenversation“ und „Green Spot Lite“– verpassen Sie keine Neuigkeiten zu aktuellen Diskussionen rund um verschiedene umweltpolitische Themen. Im Gegensatz dazu setzt die App von Greenpeace auf einen interaktiven Austausch von aktuellen Umweltthemen und -nachrichten. Dabei führt Alex der Pinguin den Nutzer durch das Menü und vermittelt umweltpolitische-Themen auf eine spielerischer Art und Weise. Ebenso sichern Sie sich mit dieser App den Zugriff auf den Greenpeace Newsletter und sind ständig up-to-date bezüglich der neusten Aktivitäten von Greenpeace.

Eine weitere Rubik von „grünen“ Apps erscheinen vor allem für die Statistikfreunde unter uns sehr interessant zu sein, da sie vor allem Zahlen, Daten und Fakten aus verschiedenen Themenbereiche den Nutzer zielgerecht zur Verfügung stellen. Über die Apps des „CO2-Rechners“ und des „iCarbon Calc“ lassen sich tagesaktuelle als auch persönliche C02-Bilanzen des Anwenders erstellen. Aber auch vereinzelte CO2-Bilanzen zu verschiedenen Lebensmitteln sind heute schon über die App vom „CO2-Rechner“ abrufbar. Sofern Sie immer schon einmal wissen wollten, wie die derzeitige Luftverschmutzung, Wasserbelastung oder wie hoch die heutige elektromagnetische Strahlung in Ihrer unmittelbaren Umgebung ist, installieren Sie sich die „Pic Pullution“ -App. Eben jene App versorgt den Nutzer anhand der Ortungsfunktion mit den aktuellsten Informationen aus Ihrer Umgebung.
Für die Vielfahrer unter uns ist sicherlich die „Treibstoffverbraucher“ -App interessant. Nach regelmäßiger Eingabe von Daten zu individuellen Tankvorgängen und des Reifendrucks, können hilfreiche Angaben über den persönlichen Treibstoffverbauch, Einsparpotenziale beim optimalen Reifendruck und des aktuellen CO2-Ausstosses eines Fahrzeuges abgerufen werden.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass alle hier vorgestellten Apps zu mindestens eine kostenlose Grundversion den Nutzern zur Verfügung stellen und somit hilfreiche Tipps und Informationen rund um umweltpolitische Themen liefern. Vorsicht sei dennoch geboten, denn nicht alles ist grün, was grün aussieht oder wo grün oben drüber steht. Der Nutzer sollte sich deshalb immer selbst fragen, ob er die App wirklich benötigt. Bedingt durch die integrierten Ortungsfunktionen, Scanfunktionen der Kamera und die ständige Suche nach einer Verbindung mit dem mobilen Internet, wird die Akkulaufzeit des Smartphones drastisch verkürzt. Dadurch erhöhen sich die Frequenzen von Akkuladezeiten und ob dies im Sinne der Hersteller ist, darf durchaus angezweifelt werden. Was bringen letztlich den Nutzer verschiedene suggerierte Energieeinspartipps, wenn eine permanente Energiezufuhr notwendig ist um den Akku zu laden –was wiederum den Energieverbrauch an sich erhöht.

1 Response to “Grün, grüner, am grappsten – Green Marketing mal anders”


  1. 1 Neue-iPhone-Apps

    Finde ich wirklich gut….Berichte ich vielleicht auch mal drüber.

    Liebe Grüße

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