Wieviel kostet es, den Fernseher tagtäglich 24 Stunden im Standby- Modus zu lassen? Welches Gerät verbraucht mehr Energie: Die Waschmaschine oder der Geschirrspüler? Die Reduzierung des Energieverbrauchs ist ein weltweites Muss, unser Unwissen bezüglich des spezifischen Energiebedarfs in unserem eigenen Zuhause jedoch ein großes Problem . Doch Probleme sind dazu da, um sie zu lösen!
Wenn sie den Begriff „Google“ hören, denken die Meisten zunächst einmal an die Suchmaschine. Doch mittlerweile bietet dieses Unternehmen weit mehr. So zum Beispiel den Prototyp des „Google power meter“. Dieses Gerät – es befindet sich noch in der Testphase – soll dem Verbraucher ermöglichen, den exakten Energiebedarf der verschiedenen Geräte in seinem Haushalt zu ermitteln. Dies ist mit dem „smart meter“, der zur Zeit in ca. 40 millionen US- Haushalten in Gebrauch ist, in dieser Form nicht möglich. Er erfasst zwar den Energiebedarf noch genauer als ein handelsüblicher Stromzähler, jedoch nicht so detailliert wie der „Google smart meter“.
Über ihre IGoogle- Homepage können die Verbraucher sich Zugang zu ihren persönlichen Verbrauchsdaten verschaffen. Die Technologie zapft die sichere IT- Architektur von Google, sowie den IGoogle Gerätemanager an, so dass die User ihren Energieverbrauch sehen können, und zwar in Echtzeit. Die genaue Analyse des Verbrauchs einzelner Haushaltsgeräte inklusive!
So soll dem Verbraucher die Möglichkeit eingeräumt werden, intelligentere und zielgerichtetere Entscheidungen bezüglich der individuellen Energieeinsparungen zu treffen.
Google beteuert, dass alle Daten unter Kontrolle des Verbrauchers bleiben und hofft, mit möglichst vielen Versorgern zusammenarbeiten zu können, um die Technologie jedem Haushalt, der über einen „smart meter“ verfügt, kostenlos zugänglich zu machen.
Alternative Energievorkommen zu finden mag der „Goldrausch“ unseres Zeitalters sein. Doch der Welt zu helfen, sich von Nicht- erneuerbaren Energien zu lösen ist genauso wichtig und vermutlich genauso lohnend!
Google setzt sich zum Ziel, das Thema Energieverbrauch transparenter zu gestalten als eine Rechnung auf Papier, die ein mal pro Monat ins Haus flattert und sucht im Moment nach Versorgern und findigen Herstellern, um die Zusammenarbeit auszuweiten.
Screenshot von www.google.org/powermeter/howitworks.html
Der ökologisch gesinnte Verbraucher ist natürlich vertraut mit der Bedrohung des Weltbaumbestandes durch Drucken und Kopieren und den damit verbundenen Papierverbrauch. Was allerdings nicht immer berücksichtigt wird, ist der Verbrauch der Tinte, der damit zusammenhängt.
Diesem Problem hat sich die niederländische Kreativagentur „Sprang“ gewidmet. Sie hat eine neue Schrift, die sog. „Ecofont“ entwickelt, die die Lebensdauer von Kartuschen und Tonern, durch sparsameren Tintenverbrauch verlängert.
Das Team von „Sprang“ versuchte herauszufinden, wie viel von einem einzelnen Buchstaben weggelassen werden kann, damit seine Lesbarkeit noch garantiert ist. Das Ergebnis ihrer Bemühungen ist sozusagen ein Schweizer Käse in Schriftform. Die besten Ergebnisse wurden nämlich dadurch erzielt, dass innerhalb der Linien jedes einzelnen Buchstaben runde Löcher weiß gelassen werden. In sehr großen Größen fallen diese Löcher natürlich auf, aber bei kleineren Schriftschnitten stören die Aussparungen nicht mehr. Die neue „Ecofont“ heißt Vera Sans, ist als Open Source für Jedermann zugänglich und verbraucht 20% weniger Tinte als eine normale Schrift, wie z.B. Arial. Vera Sans ist für Windows, Mac, OSX und Linux verfügbar. Sie funktioniert am besten in Open Office, Apple Works und MS Office 2007 in den Schriftgrößen 9- 10.
Screenshot von www.ecofont.eu
Was ist also noch ökologischer als recycletes Papier, wenn es in den Druck geht? Richtig. Ökoschrift, die den Tintenverbrauch enorm senkt!
kaufDA.de unterstützt als eines von wenigen deutschen Unternehmen die WWF Earth Hour 2009™. Setz auch Du ein Zeichen für den Klimaschutz! Mach mit bei der Earth Hour 2009 und zeig der Welt, dass auch Deutschland über die globale Erwärmung besorgt ist!
Worum geht es bei der Earth Hour?
In dem Artikel über die Earth Hour 2009 haben wir die Aktion bereits vorgestellt. Hierbei geht es darum, am 28.03.2009 um 20.30 Uhr alle Lichter auszuschalten, um ein Statement für unseren Planeten Erde und gegen den Klimawandel abzugeben. Dieser symbolische Akt soll den Teilnehmern der Weltklimakonferenz in Kopenhagen in diesem Jahr zeigen, dass sie die Unterstützung der Bevölkerung haben, gegen den Klimawandel vorzugehen. Schon letztes Jahr waren 50 Millionen Menschen dabei – und große Unternehmen wie Google. Das Ziel dieses Jahres ist es, eine Milliarde Menschen zum Ausschalten ihres elektrischen Lichts zu bewegen und so ein machtvolles Statement gegen die globale Erwärmung zu setzen.
kaufDA macht mit!
Dieses Vorhaben unterstützen wir von kaufDA.de. Deshalb werden wir am 28.03.2009 zur Earth Hour unseren Hintergrund schwarz färben, sowie in den Büroräumen alle elektrischen Geräte ausschalten.
Ausserdem haben wir den regierenden Bürgermeister von Berlin sowie weitere ökologisch-ökonomische Unternehmen aus unserem Umfeld zur Teilnahme eingeladen. Aber ebenso laden wir alle umweltbewussten Menschen und Unternehmen dazu ein. Wir würden uns freuen, in den Kommentaren von weiteren Menschen und besonders auch Unternehmen zu hören, die bei dieser Aktion mitmachen.
Einige bekannte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der UN – Generalsekretär Ban Ki-Moon haben sich bereits für die Earth Hour ausgesprochen:
Wie kann man mitmachen?
1. Am 28.03.2009 um 20.30 für eine Stunde das Licht und alle anderen elektrischen Geräte ausschalten!
2. Freunde, Bekannte, Kommilitonen und Kollegen zum Mitmachen bewegen!
3. Über die Aktion bloggen und berichten!
Wer noch mehr tun möchte, kann sich auf der Internetseite der Earth Hour 2009 informieren oder auch dem jeweiligen Verantwortlichen in Ihrer Stadt einen vorgefertigten Brief oder E-Mail schreiben, der zur Teilnahme an der Earth Hour einlädt.
Warum schläft Deutschland zur Earth Hour?
Dies ist insbesondere notwendig, da es in Deutschland erst sehr wenige Unterstützer für dieses sinnvolle Projekt gibt. Deutschland präsentiert sich in der Welt als Vorreiter beim Umweltschutz, nur bei einer solch einfachen und bemerkenswerten Aktion macht bisher außer der Stadt Hamburg kaum jemand mit. Diese Grafik zeigt unsere europäischen Nachbarn und ihr jeweiliges Engagement. Ein EH symbolisiert jeweils eine Aktion, beziehungsweise Stadt, die an der Earth Hour teilnimmt:
Earth Hour Teilnehmer, wo ist Deutschland?
Eine Woche Zeit haben wir noch, um der Welt zu zeigen, dass auch wir wegen dem Klimawandel besorgt sind. Wir rufen alle auf, bei der Earth Hour mitzumachen!
Im September 2008 hat in Rotterdam der Club Watt seine Tore geöffnet. Die Betreiber bewerben ihren Club mit dem Slogan “Die erste nachhaltige Disco der Welt”. Doch wie wird ein solches Konzept umgesetzt? Eine Disco verbraucht normalerweise eine Menge Strom. Diesen nachhaltig herzustellen, ist schwierig. Hierfür haben holländische Wissenschaftler jetzt eine neue Technologie entwickelt:
Jeder Schritt, jeder Fußabdruck, den wir machen, hinterlässt Energie. Nun ist es durch den Einsatz neuer Materialien gelungen, diese Energie zu speichern. Die Vibrationen im Boden, die durch das Tanzen entstehen, werden zu Strom konvertiert. So versorgt sich der Club zum Teil selbst. Laut Betreiberangaben wird im Watt 30 % weniger Strom verbraucht, als in einer konventionellen Disco. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern spart auch Geld.
Als weitere Nachhaltigkeitsmaßnahme werden an den Bars nur wiederverwertbare Hartplastikbecher verwendet und beim Einkauf auf möglichst sparsame und umweltverträgliche Einheiten geachtet. Ein umschnallbarer Becherhalter soll die Gäste zusätzlich dazu bewegen, die Getränkebecher mehrmals zu benutzen. Dies spart Wasser. Auch in den Toiletten wird gespart: Der Schweiß der Tänzer soll als Kondenswasser aufgefangen und für die Spülungen verwertet werden. Da dies nicht ganz reicht, wird auch Regenwasser hierfür verwendet.
Insgesamt kommen die Betreiber so auf Einsparungen von:
- 30 % weniger Energie als ein vergleichbarer, konventioneller Club
Die „Owell Power Company“ mit Sitz in Massachusetts ist ein Unternehmen, das für saubere Energien steht.
Selbiges hat nun ein Gerät entwickelt, das Restaurants die Möglichkeit der schnellen und sauberen Entsorgung und Wiederverwertung ihres alten Pflanzenfetts, inklusive einer horenden Kostenersparnis bietet: das „Vegawatt power system“.
Screenshot von www.vegawatt.com
„Vegawatt“ wandelt gabrauchtes Fett aus der Restaurantküche in Elektrizität und warmes Wasser um. Dies funktioniert folgendermaßen:
Das System ist eine komplett automatisierte Anlage, die außerhalb des Restaurants ihren Platz findet und auch keinerlei Personal zur Betreuung oder Bedienung benötigt. Es produziert außerdem keinerlei Abfallprodukte. Die Baueinheiten haben in etwa die Größe von Kühlschränken und werden in das bestehende System auf dieselbe Art integriert, wie eine Solaranlage. Nachdem das gebrauchte Pflanzenöl gefiltert wurde verbrennt „Vegawatt“ den gewonnenen Kraftstoff in einem Dieselmotor. Die dadurch erzeugte Elektrizität und das warme Wasser werden direkt ins System des Restaurants eingespeist.
Der generierte Kraftstoff wird nicht den gesamten Wasser und Energieverbrauch eines Unternehmens decken können, doch der Verbrauch nicht regenerativer Energien und die laufenden Kosten werden signifikant gesenkt, da das gerät 10- 25% der benötigten Energie liefert.
Möchte ein Betrieb das System leasen kostet dies USD 453 pro Monat. Die Einsparungen werden auf USD 850 pro Monat geschätzt. Alternativ kann das Gerät auch für USD 22,000 gekauft werden, wobei es seine Anschaffungskosten innerhalb von drei Jahren deckt.
Für Unternehmen ist dieses gerät äußerst rentabel, da sie für die Wiederverwendung des alten Öls nicht zahlen müssen, Kosten einsparen und außerdem Bonuspunkte nach dem LEED- Zertifikat bekommen. Auch dem Image kann es nicht schaden ein bisschen „grüner“ zu werden!
John F. Kennedy sagte schon 1963 „…our most basic common link is that we all inhabit this small planet…”. Dies bekommen wir immer deutlicher zu spüren. In den letzten Jahrzehnten hat die Menschheit Raubbau an der Natur betrieben und hat heute immer mehr mit den Folgen zu kämpfen. Das Ozonloch wird größer, die Biodiversität nimmt rapide ab und der Klimawandel schreitet voran, um nur einige wenige zu nennen. Dieser Entwicklung kann man nicht alleine entgegen treten. Das Umweltbewusstsein muss gestärkt und Nachhaltigkeit Grundlage menschlichen Handelns werden.
Hier hat sich besonders in den letzten Jahren viel getan. Auch Unternehmen, deren vorrangiges Ziel bisher immer eine Gewinnmaximierung, meist auf Kosten der Umwelt, war, engagieren sich heute für den Umweltschutz. Corporate Social Responsibility, kurz CSR, ist seit 2001 im Grünbuch der Europäischen Kommision als Konzept verankert, welches Unternehmen auf freiwilliger Basis als Grundlage dient, ökonomische, ökologische und soziale Belange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren. Durch gesteigertes Umweltbewusstsein in der Bevölkerung ist eine hohe CSR heute auch gleichbedeutend mit guter Öffentlichkeitsarbeit und dadurch auch Werbung für das Unternehmen. Dies ist ein starker Anreiz für Firmen nachhaltig zu arbeiten. Das Krombacher Regenwald Projekt oder die „Mach’s Grün“ Initiative von kaufDA.de sind Beispiele, wie ein ökologisches Projekt mit Werbung verbunden werden kann.
Bei diesen Projekten geht es darum, mit vielen kleinen Einzelaktionen eines Jeden ein großes gemeinsames Ziel zu erreichen. Ähnlich aufgebaut ist auch die Aktion, die ich heute hier kurz vorstellen möchte, nämlich die WWF Earth Hour 2009™. Hierbei geht es darum, eine Milliarde Menschen dazu zu bewegen, am 28.03.2009 um 20.30 Uhr das Licht für eine Stunde aus zu schalten. Die Earth Hour begann 2007 mit einer Stadt, Sydney, die für eine Stunde Ihre Lichter ausgeschaltet hat, wie in diesem Video zu sehen ist:
Der Hintergrund dessen ist, nicht einfach nur Strom zu sparen, sondern auch, allgemeines Interesse am Verhindern des Klimawandels zu zeigen. Unter dem Slogan „Vote for Earth“ wird dafür geworben, der globalen Erwärmung den Kampf anzusagen. Das Ergebnis dieser „Wahl“ wird den Vertreter der Global Climate Change Conference in Kopenhagen in diesem Jahr vorgetragen, als Appell entschiedener gegen den Klimawandel vorzugehen und den CO2 Ausstoß stärker zu verringern. Auf dieser Konferenz wird nämlich der Nachfolger des Kyoto-Protokolls beschlossen. Auch wird dadurch der weltweite Stromverbrauch zumindest für eine Stunde drastisch gesenkt. Da die Kraftwerke eine der Hauptverursacher des anthropogenen Treibhauseffektes sind, hat auch dies eine, wenn auch geringe, Auswirkung auf unsere CO2 Bilanz.
Als anthropogenen Treibhauseffekt bezeichnet man die menschengemachte Verstärkung des natürlichen Treibhauseffektes, welcher für das Leben auf der Erde unerlässlich ist, durch den Ausstoß von Treibhausgasen. Der anthropogene Treibhauseffekt bewirkt, bei einer Verdopplung der CO2 Konzentration in der Erdatmosphäre, eine langfristige Erhöhung der Durchschnittstemperatur auf der Erde um 2° – 4,5° C. Wobei die Kohlenstoffdioxidemissionen der Menschheit weiterhin steigend sind, obwohl eine solche Temperaturerhöhung fatale Auswirkungen auf sämtliche Ökosysteme des Planeten Erde hat. Schmelzende Polkappen und dadurch steigender Meeresspiegel, Zunahme extremer Wetterbedingungen und Versauerung der Ozeane, um nur einige zu nennen. Der Bedarf zum Handeln und zur Beschränkung der Emissionen ist erkannt, auch dank neuer ökonomischer Kalkulationen über die Kosten des Klimawandels. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung beziffert die volkswirtschaftlichen Kosten einer ungebremsten globalen Erwärmung bis zum Jahr 2050 auf 200 Billionen US-Dollar. Dagegen wirkt die heutige riesige Wirtschaftskrise klein. Die Kosten zum Handeln sind hier geringer als die Kosten, welche weiteres Dulden der Emissionen verursachen würden. Auch bietet Handeln in diesem Bereich, die Möglichkeit für viele neue innovative Geschäftsmodelle. Die Earth Hour 2009 soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf diese Problematik des Klimawandels lenken und für Nachhaltigkeit werben:
Auch ist die Earth Hour 2009 ein guter Weg für Unternehmen ihre CSR wahrzunehmen. Im Jahr 2008 haben 18.231 Unternehmen teilgenommen, dieses Jahr haben sich bereits 15.729 registriert. Selbst multinationale Konzerne wie Google haben ihre Unterstützung im letzten Jahr dadurch gezeigt, dass sie den Hintergrund ihrer Webseite schwarz gefärbt haben, als Symbol für das Ausschalten des Lichts. Auch schalten viele Städte die Beleuchtung ihrer jeweiligen Wahrzeichen für diese Stunde aus. So werden unter anderem an der Golden Gate Bridge, der Akropolis oder dem Empire State Building alle Lichter ausgehen. Mit dem Internet haben solche globalen Aktionen das ideale Medium der Verbreitung und Bekanntmachung gefunden. Durch virales Marketing werden mehr Menschen erreicht, als jemals zuvor. Dadurch wird die Wirkung solcher Aktionen vervielfacht und sie können durch die Zusammenarbeit vieler ihre ambitionierten Ziele erreichen.
Auch die britische Medienagentur „Curb“ hat gemerkt, dass „Grüne Unternehmen“ ganz groß im kommen sind.
„Curb“ kann von sich behaupten, die erste und einzige Agentur auf der Welt zu sein, die umweltfreundliche, maßgeschneiderte Medienlösungen aus rein natürlichen Elementen anbietet. Das kreative und gewitzte „Grüne Expertenteam“ hat ein Portfolio an „Öko- Werbeservices“ geschaffen, welches sich durch sein Alleinstellungsmerkmal auszeichnet und Unternehmen einzigartige, natürliche Werbemaßnahmen zur Verfügung stellt, die auf ihre Zielgruppe zugeschnitten sind, aber die Umwelt nicht belasten. „Curb“ eröffnet den Unternehmen sozusagen die Möglichkeit, die Natur in ihr Marketingkonzept zu integrieren.
Die Dienste von „Curb“ wurden bereits für VIP- Bereiche, zielgerichtetes Guerillamarketing, Porträits vom Präsidenten Barack Obama, nationale Werbekampagnen und vieles vieles mehr in Anspruch genommen!
So kreiert die Agentur beispielsweise Sandskulpturen in allen Größen, brennt Muster und Logos in Holz, oder schneidet Logos und Porträits, wie das von Barack Obama, bis zu einer Größe von 30 m in Torf.
Screenshot von www.mindthecurb.com
Dies Alles geschieht von Hand, jedoch in einer Qualität, die sich mit der digitalen Variante ohne weiteres messen kann!
Unverwechselbare Displays werden durch das Projezieren von Grafiken auf Wasserfälle geschaffen. Weltbekannte Labels wie adidas oder Volkswagen haben sich von „Curb“ bereits in Rasen oder Sandskulpturen verewigen lassen.
Das sog. „cleanvertising“ hat sich zu einem breiten Portfolio grüner Werbeoptionen entwickelt mit genügend Platz und Raum für Newcomer in diesem Business, da noch lange nicht alle Nischen abgedeckt sind!
Noch nie war unsere Umwelt so hohen Belastungen ausgesetzt wie heute. Die Tendenz ist weiter steigend. Immer mehr Lebensmittel und Materialien für zivilisatorische Errungenschaften müssen in immer kürzerer Zeit bereitgestellt werden. Diesem stetigen Anstieg des Resourcenbedarfs steht eine immer gravierender werdende Resourcenknappheit entgegen. Auch sind die damit einhergehenden Umweltverschmutzungen dramatisch. Deshalb müssen neue Wege gefunden werden, unsere Bedürfnisse zu befriedigen und gleichzeitig die Möglichkeiten zukünftiger Generationen dazu nicht zu beeinträchtigen. Einige Studien gehen sogar davon aus, dass ein stabiler Zustand bei der hohen Anzahl Menschen auf der Erde nicht mehr möglich ist und ein Kollaps unausweichlich. Das sollte für alle jedoch nur noch ein viel größerer Ansporn sein, möglichst umweltverträglich zu leben. In den letzten Jahren wurde auf diesem Gebiet schon einiges erreicht, jedoch muss noch viel mehr getan werden. Nachhaltigkeit sollte alle Aspekte menschlichen Handelns beeinflussen. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten. Mit der Diskussion insbesondere über den Klimawandel und die globale Erwärmung als Folgen der zivilisatorischen Umweltbelastungen hat dieses Bewußtsein auch die breite Öffentlichkeit erreicht. Modelle für nachhaltiges Leben müssen entworfen und umgesetzt werden. Hierbei kann jeder mitwirken, denn viele kleine Aktionen zusammen haben eine große Wirkung für unseren gemeinsamen Planeten Erde.
Multiplikator für Nachhaltigkeit
Daher sind wir, die Juno Internet GmbH, über eine ökologische Grundidee zu unserem ökonomischen Modell gekommen. Der Hintergrund war eine Amerikareise, auf der wir mit besonderer Deutlichkeit auf die Papierverschwendung durch Werbeprospekte aufmerksam wurden, da diese Art der Werbung in Amerika noch viel stärker betrieben wird. Die Papierindustrie ist der fünftgrößte Stromverbraucher weltweit sowie sehr resourcenintensiv. Eine Einschränkung in diesem Bereich könnte also der Umwelt hohe Belastungen ersparen. Da jedoch weder die Industrie noch die Konsumenten auf Werbeprospekte verzichten wollen, die Einen zu Werbezwecken, die Anderen zu Informationszwecken, muss ein neuer Weg gefunden werden. Hierbei helfen vielfach neue Entwicklungen oder Erfindungen. So auch in diesem Fall. Das Internet ist das perfekte Medium, um sowohl die unternehmerische Seite als auch die Konsumenten zu befriedigen. Deshalb haben wir beschlossen, Werbeprospekte auf der Internetseite “kaufDA – Die besten Angebote in Deiner Stadt” gesammelt online zur Verfügung zu stellen und auf die Umweltbelastungen durch Werbeprospektproduktion aufmerksam zu machen. Hierfür haben wir die “Mach’s Grün” Initiative gestartet, mit der wir die unadressierte Zusendung von Werbeprospekten vermeiden wollen, da diese meist ungelesen im Papierkorb landen. So bietet Innovation oft die Möglichkeit nachhaltige Wege zu gehen und als öko-ökonomisches Unternehmen neue Geschäftsideen zu entwickeln.
Nachhaltigkeit für die Zukunft
Die Idee Ökonomie sinnvoll mit Ökologie zu verbinden hat auch natur+kosmos überzeugt. Deshalb haben wir in Kooperation beschlossen, mit dem Green Business Blog über öko-ökonomische Unternehmen und Aktionen zu berichten, sowie neue innovative Ideen vorzustellen. Viel Spaß beim Stöbern, Ideensammeln und mitmachen.