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Wenn Sie ein neues Hobby suchen, hier ein Vorschlag: Online Spielen!

Sie können sich die Zeit vertreiben, indem Sie mit Slots spielen, ohne dabei Geld zu verlieren.

Wenn Sie nicht unbedingt Echtgeld gewinnen möchten, können Sie diesem Hobby zu jeder Zeit und überall nachgehen. Online Casinos gibt es in Mengen und auch Boni, mit denen Sie Spielmünzen auf Ihrem Spielkonto ansammeln können, selbst ohne mit dem Spielen begonnen zu haben. Hier verraten wir Ihnen, wie das geht!
Möchten Sie einen bestimmten Slot Online spielen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder direkt im Browser, dazu ist eine Anmeldung nicht notwendig und auch kein Download einer Software. Die andere Möglichkeit ist, mit Hilfe einer App in einem mobilen Gerät. Sie finden diese Apps im Apple Store für IPhones und IPads, oder im Google Play Store, für Android Smartphones und Tablets.

Möchten Sie Ihr Glück einmal mit Spielautomaten Online ausprobieren, dann ist es am einfachsten, Sie suchen sich einen bestimmten Slot in der Plattform aus, oder auch direkt in einem Online Casino, und klicken auf den Titel. Hier wird Ihnen eine kleine Beschreibung dargelegt und dann können Sie entweder gleich mit dem Spielen beginnen, indem Sie auf den zuständigen Knopf “drücken”, oder Sie sehen sich erst eine kostenlose Demo im Portal an, um bis in die letzten Details, alles Spielbank über das jeweilige Spiel zu lernen. Danach können Sie dann mit dem Zocken beginnen. Dazu wird Ihnen ein Kapital zur Verfügung gestellt, das Sie mit Ihren Gewinnen erhöhen können. Der Nachteil bei diesem System ist, dass Sie Ihr Konto verlieren, sobald Sie aus dem Browser gehen. Sie können dann zwar jeder Zeit aufs Neue spielen, jedoch fangen Sie wieder mit dem ursprünglichen Startkapital an. Dieses Kapital heißt übrigens Startbonus und seine Höhe ist von Casino zu Casino unterschiedlich.

Spielautomaten mit einer Applikation benutzen und das Spielkonto wachsen sehen.

Entscheiden Sie sich, Slots in einer Applikation zu spielen, sind die Konditionen etwas anders. Erstens können Sie sich überall und zu jeder Zeit mit den Spielen vergnügen, denn die Apps sind für Smartphones, Tablets und Chromebooks erhältlich und zweitens behalten Sie hier Ihr Konto und können so Ihre Gewinne von Tag zu Tag auf Ihrem Spielkonto ansammeln und es wachsen sehen, oder auch schrumpfen, falls Sie verlieren. Melden Sie sich mit Ihrem Facebook Konto an, können Sie die Slots mit dem gleichen Kontostand auf unterschiedlichen Geräten spielen.

Hier ist zu bemerken, dass Ihr Guthaben kaum schrumpfen wird, da die Anbieter zahlreiche Boni zur Auswahl stellen, mit denen Sie es täglich anreichern können. So gibt es den “Special Bonus”, den Sie jede Stunde, oder alle 3 Stunden, je nach App, einholen können. Dieser Bonus fängt mit einem kleinen Betrag an, wächst aber stetig mit Ihrem Spiellevel an.
Wobei wir zum nächsten Bonus kommen, dem “Level Bonus”. Mit jedem Einsatz den Sie tätigen, geht ein Prozentsatz in des “Levelkonto”. Haben Sie eine bestimmte Summe erreicht, steigen Sie ins nächste Level auf. Jedes Mal, wenn Sie ein neues Level erreichen, erhalten Sie eine Summe, werden neue Slots freigeschaltet, erhöht sich Ihr “Special Bonus” und Sie bekommen Punkte für Ihr VIP Programm.

Das VIP Programm stuft die Spieler in Bronze, Silber, Gold etc. ein, was wiederum mit Boni verbunden ist. So gibt es zum Beispiel beste automatenspiele einmal am Tag einen Mega- oder Lotto Bonus, den Sie erspielen können und je nach VIP Niveau, bekommen Sie einen Prozentsatz dazu.

Sie sehen, ohne eigentlich angefangen zu haben Erlöse einzuspielen, können Sie das Spielkonto wachsen sehen. So verwandelt sich schnell ein vorübergehender Zeitvertreib in ein festes Hobby, das Ihnen sehr viel Spaß bereiten kann und kostenlos ist, abgesehen von den Internetkosten, die Sie ja wahrscheinlich sowieso haben. Versuchen Sie es doch einfach einmal!

Wie man ein Spiel Experte oder Profi wird

Möchten Sie ein Profi-Spieler werden?

Sitzen Sie stundenlang vor dem Computer oder am Smartphone oder Tablet und spielen Online-Spiele? Dann ist es vielleicht Zeit, zu überlegen, ob sie nicht vom Hobby-Spieler zu einem Experten oder Profi-Spieler aufsteigen wollen. Wenn Sie das tun, können Sie nämlich die Chance bekommen, so richtig viel Geld zu gewinnen, anstatt Ihre Zeit nur zum puren Spaß mit dem Spielen einzusetzen und auf gelegentliche Gewinne zu warten.

Die besten Tipps, wie man ein richtiger Profi wird

Denken Sie, sie sind dafür geschaffen, ein Profi-Spieler zu werden? Hier haben wir die wichtigsten Punkte aufgeführt, die Sie sich einmal ansehen können, um sich selbst diese Frage besser beantworten zu können. Dieser Schritt ist auch gar nicht so einfach, wie es klingen könnte. Oft braucht man wirklich jahrelange Übung, Einsatz und harte Arbeit, um es zu schaffen, die nötigen Fähigkeiten zu erlernen. Profis sitzen oft 8 bis 12 Stunden an dem Spiel und das jeden Tag der Woche. Volle Konzentration ist gefragt. Außerdem sollten all diese Punkte in Betracht gezogen werden:

• Teamarbeit: Sie fragen sich, was das mit dem Thema zu tun hat und sagen „ich spiele doch in keiner Mannschaft!“? Es ist jedoch sehr wichtig, dass Sie grundlegend schon ein Team-Player sind. Nur wer schon mal einen Mannschaftssport erfolgreich praktiziert Spielbank hat und weiß, dass es zusammen besser geht als allein, hat die nötigen Voraussetzungen, ein Profi zu werden. Dabei geht es viel um Strategie-Planung und die Rolle eines jeden im Team. Oft kann das dann auch auf das individuelle Spiel übertragen werden und man ist zwar allein dabei, aber versteht diesen Grundsatz.

• Reife: jeder professionelle Gambler muss einen gewissen Reifegrad erreicht haben. Kommt es dazu, dass Sie z.B. in einem weltweiten Wettbewerb teilnehmen, werden hunderte oder tausende von Menschen sie in einer oder der anderen Form beobachten. Reife und Sportlichkeit ist somit sehr wichtig. Schummeln ist nicht erlaubt und Fair-Play muss unbedingt mit auf dem Plan stehen.

• Fokus: Um Ihre Spiel-Kenntnisse und Finesse auszureifen, benötigen Sie Fokus und Konzentration. Nur wer diese hat, wird zu dem Niveau aufsteigen können, welches einen Profi ausmacht. Dazu gehört harte Arbeit, viele Stunden Einsatz und kontinuierliches Verbessern der Spiel-Techniken. Ohne den https://www.quasargaming.com/ korrekten Fokus wird es Ihnen nicht gelingen die jahrelange Erfahrung zu bekommen. Der Fokus muss auf ein Spiel gerichtet sein und sollte nicht auf verschiedene Arten von Tätigkeiten verteilt werden.

• Geduld: Rom wurde bekanntlich auch nicht an einem Tag gebaut. Genauso ist es bei Spiel-Profis. Auch wenn Sie oft schon denken werden, Sie sind gut genug, sich einen Experten nennen zu können und loslegen könnten, ihr Spiel profihaft anzugehen, sollten Sie erst einmal tief durchatmen und ruhig bleiben. Alle neu erlernten Fähigkeiten benötigen viel Übung, bis sie richtig angewandt werden können. Es gibt immer noch so viel Neues zu erlernen. Geduld hilft Ihnen nicht nur, Ihr Spiel besser zu koordinieren, sondern auch dabei, bessere Voraussagen für die Zukunft erreichen zu können.

• Übung: die drei goldenen Regeln sind hier ganz einfach: Übung, Übung und mehr Übung. Tja genau, Übung macht den Meister, das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben! Wissenschaftlich ist auch erwiesen, dass die Qualität der Übung genauso wichtig ist, wie die Quantität. Man online slotmaschinen kann nur Experten-Leistungen erbringen, wenn man am Experten-Niveau des Trainings angelangt ist. Hierbei dürfen Sie sich nicht auf Ihr Talent allein verlassen.

• Engagement: jeder Profi muss auch das richtige Engagement zeigen. Auch wenn Sie aus irgendeinem Grund nicht so gut sind, sie werden immer besser werden, wenn sie sich richtig dafür einsetzen. Trainieren und das Spiel immer wieder und wieder spielen, das wird sie zum Erfolg bringen.

• Professionalismus: sicherlich ist dieses einer der wichtigsten Punkte. Als Laie werden Sie nie ein Profi werden können. Studieren Sie alles, was dazu gehört, um ein Experte werden zu können.

„Grüner“ Fußball auf grünem Rasen – wie „grün“ wird die WM 2014?

Ja seit heute ist es endlich soweit. Die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika hat begonnen. Bis 11. Juli 2010 herrscht nun wieder in vielen Haushalten, Büros, Vereinen und Co. der Außnahmezustand. Ob Autos, Fenster oder die eigene Kleidung: Deutschland trägt wieder schwarz, rot, gold. So ein echter Fan zu sein ist schon manchmal anstrengend. Doch Fußball und Feiern verbraucht nicht nur viel Energie, sondern kann tatsächlich auch Energie herstellen. Warum das sinnvoll erscheint, eröffnet eine Studie der norwegischen Regierung. Die besagt, dass die WM 2010 in Südafrika sechsmal mehr CO2 Emissionen verursachen wird als die letzte WM in Deutschland.

Akademiker als grüne Fußballfans

Vier Absolventen der Harvard Universität wollen zeigen, wie die nächste WM 2014, vielleicht ein wenig grüner werden kann. Jessica Lin, Jessica Matthews, Julia Silverman und Hemali Thakkar haben einen Fußball entwickelt, der Energie erzeugt. Getauft wurde das gute Stück auf den Namen „sOccket“. Soccket ist ein Mix aus Soccer und Socket („Anbausteckdose“).

Das Prinzip ähnelt dem einer Taschenlampe, die durch Schütteln Energie erzeugt und diese selbst wieder verwendet. So erzeugt der Ball beim Spielen Energie, die dann für ein energiebetriebenes Gerät verwendet werden kann. Allein ein Spiel von 15 Minuten speichert so viel Energie, um eine LED Lampe ganze 3 Stunden mit Strom zu versorgen. Der „grüne“ Gedanke hinter der Idee ist jedoch noch besser als der sOccket selbst. Jessi, Julia und Co. dachten bei der Entwicklung vor allem an Kinder und Familien in Schwellen- und Entwicklungsländern, die oft keinen oder nur selten Zugriff auf Strom haben. Anders als bei uns ist es dort nicht selbstverständlich, dass auf einem E-Herd gekocht wird, der Fernseher den ganzen Tag läuft oder die Kinder abends ihre Hausaufgaben an einem beleuchtetem Schreibtisch machen können.

Was aber auffällt: Genau diese Länder sind bei weitem Fußball-euphorischer als wir und viele verbringen wohl jede verfügbare Minute damit zu bolzen.

Ausblick:

In Zukunft können wir also nicht nur sportlich sein, sondern einfach mal nebenher Energie erzeugen. Eine tolle Idee, die sicherlich auch weltweit Anklang finden könnte. Vielleicht bei der nächsten WM 2014 in Brasilien? Es wäre zumindest ein toller Anreiz für die WM-Spieler noch besser zu spielen, um die CO2 Emissionen, die während einer WM erzeugt werden, zumindest zu einem kleinen Teil zu kompensieren. So könnte doch das Motto der nächsten Fußball-Weltmeisterschaft „Green the World Cup 2014“ lauten!

Update:

Nun hat die Fussball WM 2014 in Brasilien begonnen. Eine Bestandsaufnahme wie grün sie geworden ist lässt natürlich noch auf sich warten. Wir sind gespannt. Bis sich dieses Rätsel auflöst können wir nun glücklicher Weise erstmal die Spiele genießen oder uns die Zeit mit dieser coolen Fussball App zu vertreiben:

Aber Spaß beiseite, eine rückblickende Analyse mit aktuellen Zahlen, Daten und Fakten folgt in einem der nächsten Artikel.

Arbeitsplatz grün anstreichen

Nachhaltigkeit, grüne Technologie, Umweltbewusstsein entwickeln. 2006 schrieben sich unzählige Firmen diese Ziele auf die Fahne. Der Hype um Green IT wurde geboren. 2008 war Green IT sogar das Hauptthema auf der CeBit. Seitdem sind mehr als 5 Jahre vergangen. Grüne Technologie fördert bei konsequenter Umsetzung den Umweltschutz und senkt Energie sowie laufende Betriebskosten. Doch wie ernsthaft sind Unternehmen und Behörden wirklich daran interessiert?

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Anfänge in den 90igern 

Green IT ist keine Erfindung aus der heutigen Zeit, sondern geriet erstmals Anfang der 1990iger ins Blickfeld. Der Verbrauch von giftigen Stoffen und die Energieleistung für Server nahm drastisch zu. Erste grüne Gegenmaßnahmen wurden entwickelt. Dazu zählen die Reduzierung von gefährlichen Stoffen wie FCKW und die Nutzung von recycelbaren Materialien. Ein Meilenstein war schließlich die Einführung des „Energy Star“ 1992. Hersteller entwickelten erstmals den „Sleep Modus“. Was heute selbstverständlich ist, war damals eine absolute Sensation.

Mit der Einführung des Kyoto Protokolls 1997 wurde eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes festgelegt. Computerhersteller mussten ab sofort den Energieverbrauch von Geräten erfassen und Maßnahmen zur Reduzierung von CO2 entwickeln. Ein weiterer grüner Schritt war die Übernahme des Restriction of Hazardous Substances 2003 durch die Europäische Union. Das RoHS verbietet den Gebrauch von Blei, Quecksilber, Kadmium und anderen gefährlichen Stoffen. Computerhersteller mussten erstmalig umweltfreundliche Substanzen für den Bau von Prozessoren und Chipsets zu benutzen.

Nicht alles grün was glänzt

Die Einführung von Gesetzen und verbindlichen Standards war ein wichtiger Schritt. Doch das reicht noch lange nicht aus. So belegt eine Studie der UN, dass 240 kg an fossilen Brennstoffen, 1.500 Liter Wasser und 22 kg an chemischen Produkten bei der Herstellung 1 PCs verbraucht werden. Die Liste an Umweltproblemen ist lang. Beim Abbau von Kupfer oder Platin wird die Umwelt dauerhaft geschädigt. Für Arbeiter und Natur hochgiftige Stoffe wie polybromierte Byphenyle werden bei der Produktion als Lösungsmittel genutzt.

Die umweltfreundliche Beseitigung des Elektroschrotts ist ebenfalls noch ungelöst. Die Nutzungsdauer von IT-Geräten wird immer kürzer. Der Elektroschrott landet in Entwicklungsländern und wird dort durch billige Arbeitskräfte zerlegt. Zwar verbietet die RoHS den Export von Elektroschrott. Das scheint aber nur die wenigsten Hersteller zu interessieren.

Ein weiteres Kernproblem ist der kontinuierlich steigende Energieverbrauch. In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Arbeitsplätze mit einem Computer ausgestattet. Die Folgen waren ein höherer Stromverbrauch und gestiegene Kosten. In Deutschland gibt es knapp 26 Millionen Computer in Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen. Diese verbrauchen insgesamt mehr Strom als ein großes Kohlekraftwerk im Jahr produzieren kann. Noch immer werden rund 50% an PCs benutzt. Diese benötigen mittlerweile soviel Energie wie ein effizienter Kühlschrank. Dabei wird die Anzahl an Geräten bis 2020 auf ungefähr 37 Millionen ansteigen.

Verbrauch bis zu 30% senken 

Das Energiesparen beginnt bereits beim Einkaufen. Computer mit einem effizienten Energiemanagement sollten ganz oben auf der Liste stehen. Thin Clients sind auf Grund ihrer Sparsamkeit eine gute Alternative zu Tower-PCs. Bei Peripheriegeräten wie Druckern oder Scannern auf Umweltzertifikate achten. Dazu zählen wie bereits erwähnt der Energy Star sowie der Blaue Engel und die BLI-Auszeichnung für außergewöhnliche Leistung in Energieeffizienz.

Am Arbeitsplatz gibt es weitere Möglichkeiten Energie und Kosten zu senken. Während der Mittagspause oder Besprechung der Rechner ausschalten. Den energiesaugenden Bildschirmschoner ausstellen. Selten genutzte Computerkomponenten wie Soundkarten ausschalten. Einführung von Steckdosenleisten. Natürlich stehen jedem Arbeitgeber noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Bei konsequenter Umsetzung kann der Energieverbrauch um bis zu 30% verringert werden.

Ein Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit beinhaltet auch die Nutzung von modernen Kommunikationsformen wie Live-Online-Seminaren, Web-, Video- und Telefonkonferenzen. Statt im Auto oder Flugzeug unterwegs zu sein, kann der Arbeitnehmer von seinem Büro aus tätig sein. Der CO2-Ausstoß sowie Reisekosten und -stress werden verringert. Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt ist die gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation. Statt in einem entfernten Hotel können Arbeitnehmer abends bei ihrer Familie sein.

Auf dem richtigen Weg

In Deutschland ist der Wille nach mehr grüner Technologie erkennbar. Es mangelt aber an der konsequenten Umsetzung. Dies verdeutlicht die Studie „Sustainability – Energiemanagement in deutschen Unternehmen“ von RAAD Research. Gefragt wurden 750 energieintensive Konzerne zum Thema Energiemanagement oder Umweltschutz. 31% der Unternehmen haben einen oder mehrere Verantwortliche. Bei 26% steht Umweltschutz zumindest auf der Agenda. Allerdings haben 43% gar keinen Verantwortlichen benannt und 7% bemessen den Themen auch in Zukunft keine Bedeutung zu. Ein weiteres Problem ist, dass bei 33% keine genauen Richtlinien existieren. Immerhin überwachen 90% der Unternehmen ihren Energieverbrauch.

Einige Firmen und Behörden gehen bereits mit gutem Beispiel voran. Die Bundesagentur für Arbeit und Christmann Informationstechnik + Medien wurden 2012 mit dem Green IT Best Practice AWARD im Bereich „Energieeffiziente IT-Systeme“ ausgezeichnet. Die Daimler AG gewann in der Kategorie „Einsatz von IT-Systemen zur Optimierung von Prozessen“ und die Deutsche Bank in „Visionäre Gesamtkonzepte“. Seit 2010 verleiht das Bundesministerium für Wirtschaft und Technik den Award. Auch in München wird in Green IT investiert. Die bayrische Landeshauptstadt legte dieses Jahr den Grundstein für das IT-Rathaus. Die Kühlung des neuen Rechen- und Druckzentrums soll über das kalte Grundwasser erfolgen. Tag- und Nachtöffnungsflügel sorgen für eine natürliche Belüftung und Nachtauskühlung.

Viele Unternehmen und Behörden habe Green IT auf ihrer Agenda. Die Bereitschaft, in Zukunft auf grüne Technologien zu setzen, ist erkennbar. Was fehlt, sind einheitliche Richtlinien und aufeinander abgestimmte Maßnahmen. Hier sind Politik wie Wirtschaft gefordert, eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Ansonsten verpufft jedes noch so ehrgeizig gesetzte Ziel.

Interessanter Link:

Green It – Bitkom

Urban Farming – mehr als das Gemüsebeet 2.0

Berlin – obwohl die Mauer schon lange gefallen ist, scheint die Stadt noch immer geteilt. Grüne Start-ups  könnten zum Helmut Kohl von heute werden und eine mentale Mauer einreißen.

Junge Unternehmer

Berlin boomt, alles wächst – die Bewohner, Ideen, Neubauten, das weltweite Ansehen. Die Stadt erlebt einen scheinbar nicht zu bremsenden Höhenflug, wird oft als das neue Silly Con Valley Europas bezeichnet. Hier tobt die Start up-Szene, täglich schießen neue Firmen aus dem Boden der ehemals in Ost und West geteilten Stadt.

Begriffe wie CEO, Pitch, Inkubator, Investments, Crowd Funding, Exit, eCommerce,  und Co sind nur einige der meist englischen Begriffe, die die internationale Szene aus  jungen Gründern dominieren. Die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung, die schon vor dem Mauerfall Neuberliner angezogen hat, ist auch einer der Gründe was sie hier her treibt. Anders als früher, wird die Selbstverwirklichung hier geleitet oder begleitet von neuen Zielen und diese heißen oft:  Gewinn, Bekanntheit, Wachstum.

Das alternative Herz

Das kommt  nicht durchweg  gut an in der Spreemetropole. Das alternative Herz der Stadt, das seit Jahrzehnten einen riesigen Teil ihres Charmes ausmacht, das gibt es noch immer. Und das besteht meist aus wahren Aktivisten für die, die Worte Konsum und Kapital fast eine Provokation sind: Sie wollen Berlin vor der Gentrifizierung retten, stehen für Gleichberechtigung von Homosexuellen und Frauen – und tragen fast immer eine grüne Seele in sich.

Zu sehen ist das an Projekten, wie zum Beispiel dem Prinzessinnengarten in Kreuzberg, wo inmitten in der Großstadt ökologisch wertvolles Gemüse angebaut wird. Die vielen Bioläden und –restaurants, die fast genauso oft aus dem Boden schießen wie ein neues Start up oder eine starke Fraktion von Bündnis 90/die Grünen im Parlament. Projekte wie der Prinzessinnengarten, stehen oft vor dem aus. Entweder weil sie nicht rentabel sind oder weil ihnen der Platz für ihre Existenz von Investoren strittig gemacht wird. Soziales Denken wird bei den alternativen Alt-Berlinern groß geschrieben, Gewinnmaximierung eher klein.

Urban Farming – Efficent City Farming

Selbstverwirklichung, das treibt beide Lager an, aber die Ziele könnten oft unterschiedlicher nicht sein. Inzwischen entstehen  immer mehr Firmen und Start ups, die an einer nachhaltigen Welt arbeiten möchten. Eines davon ist ECF – Efficent City Farming.

Urban Farming, professionell aufgezogen, ist der Kern des jungen Unternehmens und  ein Thema, das Brücken bauen könnte, denn hier dürfen sich wirklich ALLE Berliner freuen.Wenn es nach Christian Echternacht, Karoline von Böckel und Nicolas Leschke von ECF geht, dann werden schon bald ausrangierte Seekontainer in Berlin für frisches Obst und Gemüse sowie  Fisch sorgen und dabei Ressourcen sparen und die Umwelt schonen.

Für jeden verständlich und in einem Satz zusammengefasst bedeutet das: Solarenergie ist der Kraftgeber der Container Farm, die Fische werden vegetarisch von dem Pflanzenabfall ernährt und das gefilterte Fischwasser düngt wiederum Tomaten, Basilikum und Kartoffeln.

Ein effizienter, zukunftsorientierter Ansatz, an dem das Team seit 2011 arbeitet und der in der Realität bestehen kann – das zeigt die City Farm in der Berliner Malzfabrik. Auch auf dem geplanten Holzmarkt in Berlin werden ab 2014 die Bauarbeiten für 2000qm Urban farming beginnen.

Die offizielle Partnerschaft im Wissenschaftsjahr 2012 “Zukunftsprojekt Erde” mit dem Bundesministeriums für Bildung und Forschung demonstriert, wie ernst dieser Ansatz zu nehmen ist und warum ECF eine Start up-Förderung durch Climate-KIC Deutschland erhalten hat.

In Zukunft

Plötzlich kommen sich zwei Lager näher, die (zugezogenen) Jungunternehmer, die Geld verdienen wollen, Arbeitsplätze schaffen, viel Zeit vor dem Rechner verbringen und ihre Ideen durch Kapitalgeber verwirklichen möchten. Sie treffen den Nerv der alternativen Berliner, die ihre Stadt und die Umwelt retten möchten. Die ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit, lokale Förderung und Ressourcensicherung  haben und sich am Ende nicht daran stören werden, wenn damit auch Geld verdient werden kann. Urban Farming ist definitiv ein interessanter, zukunftsorientierter Ansatz für bewusstes Leben in Metropolen.

Und vielleicht sind  ECF und andere grüne Start ups auch eine Chance dazu, eine mentale Mauer, zwischen den charakteristischen Berliner Fronten einzureißen oder diese zumindest zum Wackeln bringen.Eventuell gibt es schon bald in Berlin Mitte ein ungewöhnliches Treffen – auf einer schicken Start up-Terasse, bei der auf eine  urbane Biobrasse mit einer Mate angestoßen wird und ein Alt-68er vorbei kommt.  Nicht nur um zu probieren, sondern auch um eigene Düngertipps da zu lassen.

 

Interessante Links:

http://www.ecf-center.de/

http://urbanfarmers.com/projects/berlin/

http://www.malzfabrik.de/en/aktuelles/uebersicht?id=132

http://prinzessinnengarten.net/