Archive for the 'Märkte im Wandel' Category

Stevia – sorgt für wenige Kalorien und viel Ärger

Eine südamerikanische Pflanze stellt die Werbebranche und die Lebensmittelindustrie auf den Kopf. Stevia ist ein Stoffgemisch, das auch als Süßstoff verwendet wird und von der Pflanze Stevia rebaudiana stammt.

Zulassung und Lebensmittelmarkt

Seit Ende 2011 ist es, nach langem prüfen und vielen Zweifeln, in Deutschland als Lebensmittel zugelassen.

Die Pflanze hingegen darf bisher nicht vertrieben werden, da nicht genug über ihre Inhaltsstoffe bekannt ist. Vorteil von Stevia ist, dass es fast so wenige Kalorien beinhaltet wie klassischer Süßstoff allerdings nicht chemisch sondern natürlich ist.

Da Stevia oft auch chemisch nachgemacht wird gab es Probleme bei der Eu-Zulassung, außerdem musste das neue Süßungsmittel auf gesundheitliche Folgen getestet werden.

Coca Cola

Höchst interessant! Nicht nur für Menschen, die stark auf ihre Figur und Gesundheit achten, sondern auch für die Fast Food Industrie. Kein Wunder das Coca Cola da direkt die passende Brause auf den Markt wirft. Gelaunched wurde das neue Produkt unter dem Namen Coca Cola Life und entgegen der bekannten Coke Corporate Identity – mit einem grünen Edikett. Als Testmarkt haben sich die Amerikaner den argentinischen sowie chilenischen Markt ausgesucht, auch der europäische wird anvisiert. 2014 kommt die grüne Coke nach Frankreich und auch Deutschland soll, wenn das Produkt gut ankommt, angeblich schnell folgen.

Die Werbung

Bei diesen Neuigkeiten scharen natürlich auch andere Brauseproduzenten mit den Hufen. Denn fast unbemerkt haben die Hamburger Jungs von Fritz Cola eine Stevia Coke auf den Markt gebracht und das bereits Ende 2011 als Stevia in Deutschland als Süßungsmittel zugelassen worden ist.

Die Möglichkeit Frauen den Genuss von Softdrinks und Co. zu ermöglichen ist eine die genutzt werden will. Und das tut die Lebensmittelindustrie, immer mehr Stevia-gesüßte Produkte kommen auf den Markt und da zieht auch die Werbebranche mit. Einige Anzeigen sorgten bereits für viel Diskussionsstoff im Internet. Aber das wird den Konsumenten nur wenig  interessieren. Hier ist abzuwarten ob Stevia bei den Verbrauchern geschmacklich ankommt! Für so viel Aufregung sorgt bisher vielleicht nur eine andere grüne Pflanze und die bleibt, anders als Stevia, weiterhin illegal!

 

 

„Grüner“ Fußball auf grünem Rasen – wie „grün“ wird die WM 2014?

Ja seit heute ist es endlich soweit. Die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika hat begonnen. Bis 11. Juli 2010 herrscht nun wieder in vielen Haushalten, Büros, Vereinen und Co. der Außnahmezustand. Ob Autos, Fenster oder die eigene Kleidung: Deutschland trägt wieder schwarz, rot, gold. So ein echter Fan zu sein ist schon manchmal anstrengend. Doch Fußball und Feiern verbraucht nicht nur viel Energie, sondern kann tatsächlich auch Energie herstellen. Warum das sinnvoll erscheint, eröffnet eine Studie der norwegischen Regierung. Die besagt, dass die WM 2010 in Südafrika sechsmal mehr CO2 Emissionen verursachen wird als die letzte WM in Deutschland.

Akademiker als grüne Fußballfans

Vier Absolventen der Harvard Universität wollen zeigen, wie die nächste WM 2014, vielleicht ein wenig grüner werden kann. Jessica Lin, Jessica Matthews, Julia Silverman und Hemali Thakkar haben einen Fußball entwickelt, der Energie erzeugt. Getauft wurde das gute Stück auf den Namen „sOccket“. Soccket ist ein Mix aus Soccer und Socket („Anbausteckdose“).

Das Prinzip ähnelt dem einer Taschenlampe, die durch Schütteln Energie erzeugt und diese selbst wieder verwendet. So erzeugt der Ball beim Spielen Energie, die dann für ein energiebetriebenes Gerät verwendet werden kann. Allein ein Spiel von 15 Minuten speichert so viel Energie, um eine LED Lampe ganze 3 Stunden mit Strom zu versorgen. Der „grüne“ Gedanke hinter der Idee ist jedoch noch besser als der sOccket selbst. Jessi, Julia und Co. dachten bei der Entwicklung vor allem an Kinder und Familien in Schwellen- und Entwicklungsländern, die oft keinen oder nur selten Zugriff auf Strom haben. Anders als bei uns ist es dort nicht selbstverständlich, dass auf einem E-Herd gekocht wird, der Fernseher den ganzen Tag läuft oder die Kinder abends ihre Hausaufgaben an einem beleuchtetem Schreibtisch machen können.

Was aber auffällt: Genau diese Länder sind bei weitem Fußball-euphorischer als wir und viele verbringen wohl jede verfügbare Minute damit zu bolzen.

Ausblick:

In Zukunft können wir also nicht nur sportlich sein, sondern einfach mal nebenher Energie erzeugen. Eine tolle Idee, die sicherlich auch weltweit Anklang finden könnte. Vielleicht bei der nächsten WM 2014 in Brasilien? Es wäre zumindest ein toller Anreiz für die WM-Spieler noch besser zu spielen, um die CO2 Emissionen, die während einer WM erzeugt werden, zumindest zu einem kleinen Teil zu kompensieren. So könnte doch das Motto der nächsten Fußball-Weltmeisterschaft „Green the World Cup 2014“ lauten!

Update:

Nun hat die Fussball WM 2014 in Brasilien begonnen. Eine Bestandsaufnahme wie grün sie geworden ist lässt natürlich noch auf sich warten. Wir sind gespannt. Bis sich dieses Rätsel auflöst können wir nun glücklicher Weise erstmal die Spiele genießen oder uns die Zeit mit dieser coolen Fussball App zu vertreiben:

Aber Spaß beiseite, eine rückblickende Analyse mit aktuellen Zahlen, Daten und Fakten folgt in einem der nächsten Artikel.

Über LOHAS und grüne Initiativen im Internet

Ein weiteres neues Start-up Unternehmen bahnt sich seinen Weg an die Spitze der neuen Unternehmenskultur im World Wide Web. Doch nach neuem Vorbild wird hier neben Wachstum und Konsumentenorientierung vor allem auf einen fairen Handel, ökologische Herstellungsverfahren, das Energiesparen und einen nachhaltigen Gedanken gesetzt. Es handelt sich um das im letzten Jahr ans Netz gegangene Unternehmen Biodeals.de.

Biodeals.de ist eine Internetplattform die Ihren Usern regionale Angebote zur Verfügung stellt und Online-Couponing nutzt um umweltbewussten Kunden eine Preisalternative zum herkömmlichen Einkauf im handelsüblichen Geschäft oder Online-Warenhäusern zu bieten. Hierfür werden begrenzte Stückzahlen an Coupons über kurze Zeiten zur Verfügung gestellt die den Kunden das Einkaufen zu reduzierten Endkundenpreisen ermöglicht, sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch unter Kunden mit Hilfe eines Forums fördert. Hierbei kann der Kunde zwischen unterschiedlichsten Warengruppen auswählen und in Sparten wie Lebensmittel, Spielwaren, Wohnen, Schuhe oder Bücher auf die Suche nach ökologisch vertretbaren Substituten gehen. Als Bonus wird hierfür eine versandkostenfreie und klimaneutrale Lieferung versprochen, die im Sinne des grünen Denkens ebenfalls durchdacht und praktiziert wird.

Gründer Gero Gode hat es sich zum Ziel gemacht jedem Kunden eine Chance auf gesunde und nachhaltige Produkte zu geben. Das Konzept richtet sich hierbei direkt an den sogenannten „Live of health and sustainability- Lifestyle“, kurz LOHAS. Angesprochen werden Menschen die ihre Produkte, weg von der Geiz-ist-Geil-Philosophie hin zum Nachaltigen Denken, auswählen und erwerben möchten. Im Vordergrund sollen die gerechte Entlohnung in den Herstellungsländern als auch die damit verbundene Förderung von Entwicklungshilfen stehen und ein Augenmerk auf einen förderlichen Ressourcenverbrauch gesetzt werden.

Angelehnt an einem Konzept wie diesem gibt es nun auch einen ganzen Verband, der es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat wegweisend für Verbraucher Informationen zu geben die einen hochwertigen Konsum und Nachhaltigkeit anstreben. „Dasselbe in Grün“, Verband der nachhaltigen Unternehmen nennt sich diese Organisation und bietet neben Kontaktdaten auch Informationen über nachhaltige Unternehmen an, die für jeden User per Linkliste ganz leicht einsehbar sind an.

Aufgenommen werden dafür nur Unternehmen, die zu mehr als 2/3 ihres Angebots nachhaltige und ökologische oder Fair Trade Produkte sowie Dienstleistungen offerieren. Anbei wird durch eine Absichtserklärung der Mitglieder der eigene Erhalt und eine Verbesserung des Nachhaltigkeitskonzeptes vereinbart. Neben Unternehmen wie Biodeals.de gehören Jungdesigner wie Ken Panda aus Berlin oder das Familienunternehmen De Breuyn Möbel GmbH dazu. Sie alle verfolgen das Ziel mit Hilfe hochwertiger und nachhaltiger Produkte ein Konzept zu schaffen und zu entwickeln, dass unser natürliches System in seiner wesentlichen Charakteristika langfristig erhalten bleibt.

Mit einem guten Beispiel gehen Biodeals.de und Co. voran und werden in naher Zukunft hoffentlich noch viele weitere junge wie alt eingesessene Unternehmer in Ihrer Planung und im Gedanken an nachhaltigen Konsum beeinflussen können.

100% ökologische Produkte – ein Update

Neues von TerraCycle aus den USA. Wie bereits schon einmal vorgestellt (siehe Artikel hier),  ist TerraCycle eines der am schnellst wachsenden und umweltfreundlichsten Unternehmen für Konsumgüter am internationalen Markt. Als Rohstoffe zur Herstellung von Schulzubehör, Taschen, Spielsachen und Wohnausstattungen dient Ihnen hierfür nichts geringeres als der Müll der Konsumenten wie Sie und ich ihn tagtäglich zu Hauf erzeugen.

TerraCycle kooperiert aktuell auch mit einem der weltweit führenden Hersteller für Büroartikel, Feuerzeuge und Rasierer. Es ist von keinem geringeren die Rede als vom Schreibwaren-, Rasierer- und Feuerzeughersteller BIC®.

In Kooperation mit BIC® kommen nun die sogenannten „Brigaden“auch nach Deutschland. Brigaden sind Sammelprogramme die in Schulen, Kindergärten, als auch Kindertagesstätten durchgeführt werden und die Kinder auffordert ihre leeren und aufgebrauchten Schreib- und Malwerkzeuge nicht einfach wegzuwerfen, sondern sie stattdessen in einem großes Behältnis zu sammeln. So können die gesammelten und schwer recycelbaren Abfallstoffe in einen neuen Produktionzyklus einfließen.
So wird aus einem einfachen Kugelschreiber eine Gießkanne oder der Korrekturstift eine Mülltonne.

Die Idee dahinter ist so einfach wie auch genial. Getreu dem Motto „nachhaltig als auch profitabel“ zu wirtschaften werden die aufgebrauchten Schreib-und Korrekturgeräte zusammengetragen und in Boxen an das Sammelwerk in Stuttgart geschickt. Dort werden mit Hilfe von modernen Recyclingprozessen die sonst nicht recycelbaren Abfälle in neue und wieder verwertbare Güter umgeformt.

Das Recycling befasst sich mit der Wiederverwertung bzw. der Wiederaufbereitung von gebrauchten und defekten Produkten. So wird der Abfall zum Rohstoff und mit Hilfe von Be-und Verarbeitung in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Geleitet vom System der Müllwiederauf- und verarbeitung hat sich TerraCycle mit diesem Sammelprojekt eine weitere Quelle der Rohstoffgewinnung erschlossen.

Mitmachen kann jeder der kann und will. Durch einfaches Registrieren auf der Homepage von TerraCycle, unter terracycle.info können Sie sich als Team anmelden und Informationen rund um die Aktion erfahren. Sind Sie dann als Sammelteam angemeldet und haben Sie sich ein geeignetes Behältnis besorgt, startet die Brigade auch schon. Ist das Behältnis dann voll können Sie sich durch ein erneutes Einloggen eine Versandmarke zusenden lassen, die die Pakete kostenlos nach Stuttgart bringt wo sie be-und verarbeitet werden können.

TerraCycle Kreislauf

Neben dem grünen Gedanken die Natur zu retten und dem Menschen eine gesunde und blühende Umwelt zu geben, kann so zusätzlich auch anderen Menschen geholfen werden.

Doch nicht allein das Sammeln steht hierbei im Vordergrund. Der Konsument selber wird entlohnt, indem er mit Hilfe seiner Sammlungen Spendengelder erhält die er frei an gemeinnützige Einrichtungen spenden kann.

Mit Hilfe des Programms werden für jedes gesammelte Schreibgerät/Korrekturmittel 0,02€ an eine gemeinnützige Organisation gespendet die Sie als Sammler frei wählen können.

Innerhalb von nur 4 Jahren ist es TerraCycle gelungen seinen Umsatz von $6,4 Millionen auf prognostizierte $20Millionen zu steigern. Zudem hat das Unternehmen mit mehr als 83.347 Sammelstellen weltweit es geschafft, rund 1.903.289.949 Mülleinheiten zu verarbeiten. Woraus sich ein bisheriger Spendenbetrag von über $1.567070,58 für gemeinnützige Organisationen ergibt.

Neben vielen weiteren Recycle-Ambitionen einzelner Hersteller ist es Terracyle hingegen gelungen ein Verbundsystem zu entwerfen.
Das Verbundsystem findet zwischen den Hersteller-Abfallprodukten und der Schaffung neuer Rohstoffe für den eigens benötigten Herstellungsprozess von neu recycleten Gütern auf dem Absatzmarkt Anwendung.

Auch wenn diese Brigade erst einmal nur für Kindergärten und Schulen angedacht ist, können wir davon ausgehen, dass dieses Kapitel noch lange nicht beendet ist…

Etwas Neues, etwas Altes und etwas Grünes!

Der Valentinstag ist vorbei und so manches Paar hat sich vielleicht an diesem romantischen Tag dazu entschlossen in den kommenden Monaten den Bund der Ehe einzugehen. Viele Brautpaare scheuen weder Kosten noch Mühen für einen traumhaften und perfekten Hochzeitstag, der sowohl ihnen als auch ihren Gästen für immer in Erinnerung bleibt. Doch solch große Feiern sind meist nicht nur kostspielig und aufwändig, sondern beanspruchen auch viele Ressourcen und verursachen Unmengen an Co2.

Da kommt der neue „Green Wedding“-Trend aus den USA genau richtig. Dort hat sich das umweltfreundliche und ökologische Heiraten bereits vor vielen Jahren durchgesetzt. Viele amerikanische Prominente wie beispielsweise Alicia Silverstone gingen mit gutem Beispiel voran und zeigten, dass man problemlos „eco-friendly“ heiraten kann, ohne auf Stil und Eleganz zu verzichten.

In diesem Jahr werden 2,2 Millionen verliebte Paare in den USA vor den Traualtar treten, das sind ungefähr 6.000 Hochzeitsfeiern pro Tag. Eine durchschnittliche Hochzeit in Amerika kostet circa 20.000 $ und verursacht, laut des Umweltunternehmens Climate Care, 14,5 Tonnen Co2. Zum Vergleich: Eine Person in Deutschland verursacht im gesamten Jahr genauso viele Tonnen Co2. Summa summarum sind allein die Hochzeitsfeiern in den USA für einen jährlichen Co2-Ausstoß von 31,9 Millionen Tonnen verantwortlich. Dies zeigt, dass amerikanische Hochzeiten nicht nur besonders teuer, sondern auch erschreckend umweltschädlich sind. Zum Glück haben mittlerweile sehr viele junge Pärchen den „Green Weeding“-Trend für sich entdeckt und lassen sich von professionellen Wedding Planern Ihren „schönsten Tag im Leben“ ökologisch gestalten.

Der Beruf des Hochzeitsplaners ist in den USA, aufgrund der zahlreichen Hochzeiten, deutlich bekannter und als in Deutschland. Dort lässt jedes fünfte Brautpaar seine Hochzeit von A bis Z von einem professionellen Team durch organisieren. Angenommen jedes zwanzigste Brautpaar möchte eine „eco-friendly“ Hochzeit, dann wären es im Jahr bereits 110.000 Paare, die auf der Suche nach einem Wedding Planer für grüne Hochzeiten sind. Daher ist es auch kein Wunder, dass sich die Mehrheit der Wedding Planer bereits auf Planung von „eco-friendly Weddings“ spezialisiert hat. 2006 kam der „Green Wedding“-Trend auch nach Europa und die ersten Paare gaben sich in Frankreich und England umweltfreundlich das Ja-Wort.

Auch in Deutschland wünschen sich mittlerweile immer mehr junge Paare eine Öko-Hochzeit, bei der nicht nur das Eheversprechen, sondern auch die gesamte Feier nachhaltig ist. Rund 370.000 Paare lassen sich in Deutschland jährlich trauen. Zwar nehmen zurzeit nicht sehr viele für die Planung und Organisation ihrer Feier einen Hochzeitsplaner in Anspruch, allerdings sind diejenigen, die es tun auch bereit dafür tief in die Tasche zu greifen. In Deutschland ist der Beruf als Hochzeitsplaner noch lange nicht so etabliert wie in den USA. Es gibt zwar einen Bund Deutscher Hochzeitsplaner, dieser zählt derzeit jedoch gerade mal neun Mitglieder. Natürlich gibt es viele weitere Hochzeitsplaner, aber sie zählen eindeutig zu den sogenannten Nischenberuflern. Gerade aus diesem Grund steckt so viel Potenzial in diesem Markt. Experten sind sich einig, dass es in der Zukunft immer mehr Paare geben wird, die Ihre Hochzeit mit Hilfe eines professionellen Hochzeitsplaners organisieren möchten. Bestimmt werden sich auch viele von diesen Paaren eine umweltfreundliche Hochzeit wünschen, die den Treibhauseffekt nicht verstärkt und trotzdem stilvoll und elegant ist. Daher sind gerade genau die Hochzeitsplaner gefragt, die sich schon jetzt auf den grünen Trend einstellen und Ihren Kunden auch diesen „Traum in grün“ erfüllen können.
Aber wie genau sieht eigentlich eine grüne Hochzeit aus? Was muss ein Hochzeitsplaner wissen? Welche Aspekte sollte er beachten, um so wenig Ressourcen wie möglich zu verschwenden und den Co2 Ausstoß gering zu halten? Vor allem ist es wichtig, dass sich Hochzeitsplaner, die grüne Hochzeiten anbieten möchten, sich gut in Ihrer Umgebung auskennen, sich mit dem Thema Umweltschutz und Co2 Verbrauch auseinandergesetzt haben und idealerweise gute Kontakte zu Landwirten und Bio-Bauern pflegen. So sollten sie beispielsweise wissen, welcher Caterer Biospezialitäten aus der Region anbietet, welcher Brautmodehersteller das Kleid aus ökologisch angebautem und fair gehandeltem Material herstellt, welche Kosmetikerin ausschließlich naturbelassene Produkte verwendet, wie der Transport der Gäste möglichst effizient geregelt wird und welche Location in der Umgebung sich für eine große Feier eignet. Natürlich gehören auch eine umwelltfreundliche Dekoration mit pestizidfreien Blumen aus der Region, Einladungen aus recycelbarem Papier und wiederverwertbare Gastgeschenke zu einer rundum grünen Hochzeit. Wie viele der zahlreichen grünen Elemente letztendlich wirklich in die Hochzeitsfeier einfließen sollen, kann jedes Brautpaar individuell entscheiden und so seine Hochzeit zu einem persönlichen und außergewöhnlichen Fest machen. Um an seinem großen Tag perfekt auszusehen, gibt es sogar viele umweltfreundliche Produkte und Kosmetikartikel, die vor allem die Braut nicht weniger schön aussehen lassen. So gibt es beispielsweise als ökologische Alternative zum herkömmlichen Nagellack eine 100% nachhaltige Lösung für das perfekte Nagel Design am Hochzeitstag. Incoco Nagel Strips ist eine trockene Form des Nagellacks zum Aufkleben. Es gibt sie in vielen Designs und auch in klassischen Farben. Der Clou, die Nagel Streifen zum Aufkleben halten auch bis zur Hochzeitsreise und sind besonders strapazierfähig.
Zum Glück hat es auch dieser Trend aus den USA bis nach Deutschland geschafft. Denn grüne Hochzeiten sind alles andere als langweilig und seltsam. Sie sind vielmehr individuell, kreativ und vor allem einzigartig. Viele jungen Menschen versuchen bereits Ihren Alltag umweltfreundlich zu gestalten und engagieren sich ganz bewusst für den Klimaschutz. Dies sind wohl auch die Gründe, die dazu führen, dass sich immer mehr junge Paare sogar dazu entscheiden ihre Hochzeit ökologisch zu gestalten. Normal war gestern, heute traut man sich grün!