Author Archive for Anja Freko

„Flogo“- das fliegende Schaumlogo!

In den späten Jahren der 1990er haben sich Francisco Guerra und Brian Glover etwas ganz besonderes einfallen lassen. Die beiden sind Erfinder für ganz besondere Special Effects und haben sich überlegt, was wohl passieren würde, wenn sie Wolken in Schablonen packen !Und was, wenn sie diese Wolken auch noch in Logoform bringen würden?  So wurde bei „Snow Masters“ in Nordalabama, Amerika, Flogo geboren. Das fliegende Logo!

Der Stoff, aus dem Flogos gemacht sind, wurde aus einem geheimen, oberflächenaktiven Stoff auf Basis von Seifenschaum synthetisiert. In Ergänzung bestehen sie noch aus Gasen, die leichter sind, als Luft. z.B. Helium. Das besondere an dem Flogo- Schaum ist, dass er wesentlich stabiler ist, als gewöhnlicher Seifenschaum! Anders wäre diese Art der Werbung gar nicht möglich.

Die Lebensdauer von Flogos beträgt im Durchschnitt 30- 40 Minuten. Natürlich spielen hier auch äußere Umwelteinflüsse, wie Wind eine Rolle. Wenn das Flogo in einen Baum fliegt, ist es natürlich auch kaputt! Sie können bis zu 5000 Fuß hoch fliegen und eine Strecke von 1- 30 Meilen fliegen! Da sie sich sehr langsam fortbewegen, sind sie auch sehr lange sichtbar.

Mit der speziellen Flogosoftware entwerfen die Designer ständig neue Logos. Sie können umso größer gestaltet werden, je größer die Flogomaschine ist, also das Gerät, das den Schaum durch die Schablone in die Luft pustet. Die Mascinen sind bisher in 24, 26 und 48 inch erhältlich.

Es gibt sogar farbige Flogos, jedoch nur in begrenzter Auswahl.

Und nun das Tollste an der Sache: Flogos sind durch und durch „grün“, also 100% naturverträglich und biologisch abbaubar!

Wenn Ihr mehr über diese super Sache erfahren wollt, dann besucht doch mal die Seite www.flogos.net.

Sparfüchse aufgepasst!

Wieviel kostet es, den Fernseher tagtäglich 24 Stunden im Standby- Modus zu lassen? Welches Gerät verbraucht mehr Energie: Die Waschmaschine oder der Geschirrspüler? Die Reduzierung des Energieverbrauchs ist ein weltweites Muss, unser Unwissen bezüglich des spezifischen Energiebedarfs in unserem eigenen Zuhause jedoch ein großes Problem . Doch Probleme sind dazu da, um sie zu lösen!

Wenn sie den Begriff „Google“ hören, denken die Meisten zunächst einmal an die Suchmaschine. Doch mittlerweile bietet dieses Unternehmen weit mehr. So zum Beispiel den Prototyp des „Google power meter“. Dieses Gerät – es befindet sich noch in der Testphase – soll dem Verbraucher ermöglichen, den exakten Energiebedarf der verschiedenen Geräte in seinem Haushalt zu ermitteln. Dies ist mit dem „smart meter“, der zur Zeit in ca. 40 millionen US- Haushalten in Gebrauch ist, in dieser Form nicht möglich. Er erfasst zwar den Energiebedarf noch genauer als ein handelsüblicher Stromzähler, jedoch nicht so detailliert wie der „Google smart meter“.

Über ihre IGoogle- Homepage können die Verbraucher sich Zugang zu ihren persönlichen Verbrauchsdaten verschaffen. Die Technologie zapft die sichere IT- Architektur von Google, sowie den IGoogle Gerätemanager an, so dass die User ihren Energieverbrauch sehen können, und zwar in Echtzeit. Die genaue Analyse des Verbrauchs einzelner Haushaltsgeräte inklusive!

So soll dem Verbraucher die Möglichkeit eingeräumt werden, intelligentere und zielgerichtetere Entscheidungen bezüglich der individuellen Energieeinsparungen zu treffen.

Google beteuert, dass alle Daten unter Kontrolle des Verbrauchers bleiben und hofft, mit möglichst vielen Versorgern zusammenarbeiten zu können, um die Technologie jedem Haushalt, der über einen „smart meter“ verfügt, kostenlos zugänglich zu machen.

Alternative Energievorkommen zu finden mag der „Goldrausch“ unseres Zeitalters sein. Doch der Welt zu helfen, sich von Nicht- erneuerbaren Energien zu lösen ist genauso wichtig und vermutlich genauso lohnend!

Google setzt sich zum Ziel, das Thema Energieverbrauch transparenter zu gestalten als eine Rechnung auf Papier, die ein mal pro Monat ins Haus flattert und sucht im Moment nach Versorgern und findigen Herstellern, um die Zusammenarbeit auszuweiten.

Screenshot von www.google.org/powermeter/howitworks.html

Screenshot von www.google.org/powermeter/howitworks.html

“Vera Sans”- der Schweizer Käse unter den Schriften

Der ökologisch gesinnte Verbraucher ist natürlich vertraut mit der Bedrohung des Weltbaumbestandes durch Drucken und Kopieren und den damit verbundenen Papierverbrauch. Was allerdings nicht immer berücksichtigt wird, ist der Verbrauch der Tinte, der damit zusammenhängt.

Diesem Problem hat sich die niederländische Kreativagentur „Sprang“ gewidmet. Sie hat eine neue Schrift, die sog. „Ecofont“ entwickelt, die die Lebensdauer von Kartuschen und Tonern, durch sparsameren Tintenverbrauch verlängert.

Das Team von „Sprang“ versuchte herauszufinden, wie viel von einem einzelnen Buchstaben weggelassen werden kann, damit seine Lesbarkeit noch garantiert ist. Das Ergebnis ihrer Bemühungen ist sozusagen ein Schweizer Käse in Schriftform. Die besten Ergebnisse wurden nämlich dadurch erzielt, dass innerhalb der Linien jedes einzelnen Buchstaben runde Löcher weiß gelassen werden. In sehr großen Größen fallen diese Löcher natürlich auf, aber bei kleineren Schriftschnitten stören die Aussparungen nicht mehr. Die neue „Ecofont“ heißt Vera Sans, ist als Open Source für Jedermann zugänglich und verbraucht 20% weniger Tinte als eine normale Schrift, wie z.B. Arial. Vera Sans ist für Windows, Mac, OSX und Linux verfügbar. Sie funktioniert am besten in Open Office, Apple Works und MS Office 2007 in den Schriftgrößen 9- 10.

Scrrenshot von www.ecofont.eu

Screenshot von www.ecofont.eu

Was ist also noch ökologischer als recycletes Papier, wenn es in den Druck geht? Richtig. Ökoschrift, die den Tintenverbrauch enorm senkt!

Fett for Energy

Die „Owell Power Company“ mit Sitz in Massachusetts ist ein Unternehmen, das für saubere Energien steht.

Selbiges hat nun ein Gerät entwickelt, das Restaurants die Möglichkeit der schnellen und sauberen Entsorgung und Wiederverwertung ihres alten Pflanzenfetts, inklusive einer horenden Kostenersparnis bietet: das „Vegawatt power system“.

Scrrenshot von www.vegawatt.com

Screenshot von www.vegawatt.com

„Vegawatt“ wandelt gabrauchtes Fett aus der Restaurantküche in Elektrizität und warmes Wasser um. Dies funktioniert folgendermaßen:

Das System ist eine komplett automatisierte Anlage, die außerhalb des Restaurants ihren Platz findet und auch keinerlei Personal zur Betreuung oder Bedienung benötigt. Es produziert außerdem keinerlei Abfallprodukte. Die Baueinheiten haben in etwa die Größe von Kühlschränken und werden in das bestehende System auf dieselbe Art integriert, wie eine Solaranlage. Nachdem das gebrauchte Pflanzenöl gefiltert wurde verbrennt „Vegawatt“ den gewonnenen Kraftstoff in einem Dieselmotor. Die dadurch erzeugte Elektrizität und das warme Wasser werden direkt ins System des Restaurants eingespeist.

Der generierte Kraftstoff wird nicht den gesamten Wasser und Energieverbrauch eines Unternehmens decken können, doch der Verbrauch nicht regenerativer Energien und die laufenden Kosten werden signifikant gesenkt, da das gerät 10- 25% der benötigten Energie liefert.

Möchte ein Betrieb das System leasen kostet dies USD 453 pro Monat. Die Einsparungen werden auf USD 850 pro Monat geschätzt. Alternativ kann das Gerät auch für USD 22,000 gekauft werden, wobei es seine Anschaffungskosten innerhalb von drei Jahren deckt.

Für Unternehmen ist dieses gerät äußerst rentabel, da sie für die Wiederverwendung des alten Öls nicht zahlen müssen, Kosten einsparen und außerdem Bonuspunkte nach dem LEED- Zertifikat bekommen. Auch dem Image kann es nicht schaden ein bisschen „grüner“ zu werden!

Torf und Co. mal anders

Auch die britische Medienagentur „Curb“ hat gemerkt, dass „Grüne Unternehmen“ ganz groß im kommen sind.

„Curb“ kann von sich behaupten, die erste und einzige Agentur auf der Welt zu sein, die umweltfreundliche, maßgeschneiderte Medienlösungen aus rein natürlichen Elementen anbietet. Das kreative und gewitzte „Grüne Expertenteam“ hat ein Portfolio an „Öko- Werbeservices“ geschaffen, welches sich durch sein Alleinstellungsmerkmal auszeichnet und Unternehmen einzigartige, natürliche Werbemaßnahmen zur Verfügung stellt, die auf ihre Zielgruppe zugeschnitten sind, aber die Umwelt nicht belasten. „Curb“ eröffnet den Unternehmen sozusagen die Möglichkeit, die Natur in ihr Marketingkonzept zu integrieren.

Die Dienste von „Curb“ wurden bereits für VIP- Bereiche, zielgerichtetes Guerillamarketing, Porträits vom Präsidenten Barack Obama, nationale Werbekampagnen und vieles vieles mehr in Anspruch genommen!

So kreiert die Agentur beispielsweise Sandskulpturen in allen Größen, brennt Muster und Logos in Holz, oder schneidet Logos und Porträits, wie das von Barack Obama, bis zu einer Größe von 30 m in Torf.

Screenshot www.mindthecurb.com

Screenshot von www.mindthecurb.com

Dies Alles geschieht von Hand, jedoch in einer Qualität, die sich mit der digitalen Variante ohne weiteres messen kann!

Unverwechselbare Displays werden durch das Projezieren von Grafiken auf Wasserfälle geschaffen. Weltbekannte Labels wie adidas oder Volkswagen haben sich von „Curb“ bereits in Rasen oder Sandskulpturen verewigen lassen.

Das sog. „cleanvertising“ hat sich zu einem breiten Portfolio grüner Werbeoptionen entwickelt mit genügend Platz und Raum für Newcomer in diesem Business, da noch lange nicht alle Nischen abgedeckt sind!

Fangt an zu schlagen, brennen und schneiden!