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Über LOHAS und grüne Initiativen im Internet

Ein weiteres neues Start-up Unternehmen bahnt sich seinen Weg an die Spitze der neuen Unternehmenskultur im World Wide Web. Doch nach neuem Vorbild wird hier neben Wachstum und Konsumentenorientierung vor allem auf einen fairen Handel, ökologische Herstellungsverfahren, das Energiesparen und einen nachhaltigen Gedanken gesetzt. Es handelt sich um das im letzten Jahr ans Netz gegangene Unternehmen Biodeals.de.

Biodeals.de ist eine Internetplattform die Ihren Usern regionale Angebote zur Verfügung stellt und Online-Couponing nutzt um umweltbewussten Kunden eine Preisalternative zum herkömmlichen Einkauf im handelsüblichen Geschäft oder Online-Warenhäusern zu bieten. Hierfür werden begrenzte Stückzahlen an Coupons über kurze Zeiten zur Verfügung gestellt die den Kunden das Einkaufen zu reduzierten Endkundenpreisen ermöglicht, sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch unter Kunden mit Hilfe eines Forums fördert. Hierbei kann der Kunde zwischen unterschiedlichsten Warengruppen auswählen und in Sparten wie Lebensmittel, Spielwaren, Wohnen, Schuhe oder Bücher auf die Suche nach ökologisch vertretbaren Substituten gehen. Als Bonus wird hierfür eine versandkostenfreie und klimaneutrale Lieferung versprochen, die im Sinne des grünen Denkens ebenfalls durchdacht und praktiziert wird.

Gründer Gero Gode hat es sich zum Ziel gemacht jedem Kunden eine Chance auf gesunde und nachhaltige Produkte zu geben. Das Konzept richtet sich hierbei direkt an den sogenannten „Live of health and sustainability- Lifestyle“, kurz LOHAS. Angesprochen werden Menschen die ihre Produkte, weg von der Geiz-ist-Geil-Philosophie hin zum Nachaltigen Denken, auswählen und erwerben möchten. Im Vordergrund sollen die gerechte Entlohnung in den Herstellungsländern als auch die damit verbundene Förderung von Entwicklungshilfen stehen und ein Augenmerk auf einen förderlichen Ressourcenverbrauch gesetzt werden.

Angelehnt an einem Konzept wie diesem gibt es nun auch einen ganzen Verband, der es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat wegweisend für Verbraucher Informationen zu geben die einen hochwertigen Konsum und Nachhaltigkeit anstreben. „Dasselbe in Grün“, Verband der nachhaltigen Unternehmen nennt sich diese Organisation und bietet neben Kontaktdaten auch Informationen über nachhaltige Unternehmen an, die für jeden User per Linkliste ganz leicht einsehbar sind an.

Aufgenommen werden dafür nur Unternehmen, die zu mehr als 2/3 ihres Angebots nachhaltige und ökologische oder Fair Trade Produkte sowie Dienstleistungen offerieren. Anbei wird durch eine Absichtserklärung der Mitglieder der eigene Erhalt und eine Verbesserung des Nachhaltigkeitskonzeptes vereinbart. Neben Unternehmen wie Biodeals.de gehören Jungdesigner wie Ken Panda aus Berlin oder das Familienunternehmen De Breuyn Möbel GmbH dazu. Sie alle verfolgen das Ziel mit Hilfe hochwertiger und nachhaltiger Produkte ein Konzept zu schaffen und zu entwickeln, dass unser natürliches System in seiner wesentlichen Charakteristika langfristig erhalten bleibt.

Mit einem guten Beispiel gehen Biodeals.de und Co. voran und werden in naher Zukunft hoffentlich noch viele weitere junge wie alt eingesessene Unternehmer in Ihrer Planung und im Gedanken an nachhaltigen Konsum beeinflussen können.

100% ökologische Produkte – ein Update

Neues von TerraCycle aus den USA. Wie bereits schon einmal vorgestellt (siehe Artikel hier),  ist TerraCycle eines der am schnellst wachsenden und umweltfreundlichsten Unternehmen für Konsumgüter am internationalen Markt. Als Rohstoffe zur Herstellung von Schulzubehör, Taschen, Spielsachen und Wohnausstattungen dient Ihnen hierfür nichts geringeres als der Müll der Konsumenten wie Sie und ich ihn tagtäglich zu Hauf erzeugen.

TerraCycle kooperiert aktuell auch mit einem der weltweit führenden Hersteller für Büroartikel, Feuerzeuge und Rasierer. Es ist von keinem geringeren die Rede als vom Schreibwaren-, Rasierer- und Feuerzeughersteller BIC®.

In Kooperation mit BIC® kommen nun die sogenannten „Brigaden“auch nach Deutschland. Brigaden sind Sammelprogramme die in Schulen, Kindergärten, als auch Kindertagesstätten durchgeführt werden und die Kinder auffordert ihre leeren und aufgebrauchten Schreib- und Malwerkzeuge nicht einfach wegzuwerfen, sondern sie stattdessen in einem großes Behältnis zu sammeln. So können die gesammelten und schwer recycelbaren Abfallstoffe in einen neuen Produktionzyklus einfließen.
So wird aus einem einfachen Kugelschreiber eine Gießkanne oder der Korrekturstift eine Mülltonne.

Die Idee dahinter ist so einfach wie auch genial. Getreu dem Motto „nachhaltig als auch profitabel“ zu wirtschaften werden die aufgebrauchten Schreib-und Korrekturgeräte zusammengetragen und in Boxen an das Sammelwerk in Stuttgart geschickt. Dort werden mit Hilfe von modernen Recyclingprozessen die sonst nicht recycelbaren Abfälle in neue und wieder verwertbare Güter umgeformt.

Das Recycling befasst sich mit der Wiederverwertung bzw. der Wiederaufbereitung von gebrauchten und defekten Produkten. So wird der Abfall zum Rohstoff und mit Hilfe von Be-und Verarbeitung in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Geleitet vom System der Müllwiederauf- und verarbeitung hat sich TerraCycle mit diesem Sammelprojekt eine weitere Quelle der Rohstoffgewinnung erschlossen.

Mitmachen kann jeder der kann und will. Durch einfaches Registrieren auf der Homepage von TerraCycle, unter terracycle.info können Sie sich als Team anmelden und Informationen rund um die Aktion erfahren. Sind Sie dann als Sammelteam angemeldet und haben Sie sich ein geeignetes Behältnis besorgt, startet die Brigade auch schon. Ist das Behältnis dann voll können Sie sich durch ein erneutes Einloggen eine Versandmarke zusenden lassen, die die Pakete kostenlos nach Stuttgart bringt wo sie be-und verarbeitet werden können.

TerraCycle Kreislauf

Neben dem grünen Gedanken die Natur zu retten und dem Menschen eine gesunde und blühende Umwelt zu geben, kann so zusätzlich auch anderen Menschen geholfen werden.

Doch nicht allein das Sammeln steht hierbei im Vordergrund. Der Konsument selber wird entlohnt, indem er mit Hilfe seiner Sammlungen Spendengelder erhält die er frei an gemeinnützige Einrichtungen spenden kann.

Mit Hilfe des Programms werden für jedes gesammelte Schreibgerät/Korrekturmittel 0,02€ an eine gemeinnützige Organisation gespendet die Sie als Sammler frei wählen können.

Innerhalb von nur 4 Jahren ist es TerraCycle gelungen seinen Umsatz von $6,4 Millionen auf prognostizierte $20Millionen zu steigern. Zudem hat das Unternehmen mit mehr als 83.347 Sammelstellen weltweit es geschafft, rund 1.903.289.949 Mülleinheiten zu verarbeiten. Woraus sich ein bisheriger Spendenbetrag von über $1.567070,58 für gemeinnützige Organisationen ergibt.

Neben vielen weiteren Recycle-Ambitionen einzelner Hersteller ist es Terracyle hingegen gelungen ein Verbundsystem zu entwerfen.
Das Verbundsystem findet zwischen den Hersteller-Abfallprodukten und der Schaffung neuer Rohstoffe für den eigens benötigten Herstellungsprozess von neu recycleten Gütern auf dem Absatzmarkt Anwendung.

Auch wenn diese Brigade erst einmal nur für Kindergärten und Schulen angedacht ist, können wir davon ausgehen, dass dieses Kapitel noch lange nicht beendet ist…

Grün, grüner, am grappsten – Green Marketing mal anders

Unser alltägliches Leben wird zunehmend von Begriffen wie Facebook, Twitter, iPhone, Apps und vielen weiteren multimedialen Begrifflichkeiten geprägt. Wen wundert es -stehen diese Begriffe doch stellvertretend für einen digitalen, interaktiven Austausch von Informationen und Daten und für das Zeitalter der printfreien Kommunikations- und Informationstechnik. Im Zuge dieser Entwicklungen überrascht es wohl auch niemanden, dass sich vorzugsweise Dienstleister von mobilen Diensten dieser Thematik verstärkt annähern. Scheint es doch ein schöner Nebeneffekt zu sein, auch Green Marketing zu betreiben.

Insbesondere die kleinen smarten Alleskönner beweisen schon seit langem, dass sie mehr als nur telefonieren, fotografieren, Emails empfangen und/oder verschicken können. Eben jene Produktreihen wie die der iPhone´s oder der iPad´s von Apple bieten hervorragende Rahmenbedingungen für mobile Applikationen (Apps) und stellen somit nicht ohne Grund den Ausgangspunkt des Hypes rund um die Apps dar. Da fast täglich Hunderte von neuen iPhone Apps auf den Markt drängen, verliert der Nutzer hier und da schnell mal den Überblick und schreit deshalb immer lauter nach Hilfe und Orientierung. So werden im nachfolgenden ein paar hilfreiche „grüne Apps“ aufgeführt, die sich ausschließlich dem „grünen“-Thema widmen.

Wertvolle Informationen rund um das Thema Energiesparen liefern u.a. die Apps von „EnergieTipps“, „Green Calculator Lite“ und der „Energie[R]evolution“. Wie der Name schon verrät, können verschiedene EnergieTipps von eben jenen Apps aus den unterschiedlichen Rubriken wie Auto, Haushalt und Strom im Allgemeinen bezogen werden. In die gleiche Richtung stößt auch die „Green Calculator Lite“-App von Cellmann. Nicht mehr und auch nicht weniger uninteressant erscheint für viele Nutzer auch die „Energie[R]evolution“ –App von Greenpeace, sofern Sie sich rund um das Thema der Erneuerbaren Energien interessieren.

Auch die Apps von „StandbyCheck“, „Solarchecker“ und „Heizcheck“ beinhalten ebenfalls hilfreiche Energiespartipps. So ermittelt beispielsweise die „StandbyChecker“ -App den Stromverbrauch von ausgeschalteten elektrischen Geräten, die „Solarcheck“-App gibt Empfehlungen, ob sich überhaupt eine Installation von Solaranlagen auf dem Dach von Objekten rentieren und die „Heizcheck“ -App identifiziert potenzielle Einsparmöglichkeiten bei der Dämmung von Objekten und Heizungsanlagen.

Für eine gesunde und nachhaltige Ernährung können sich Nutzer die Apps vom „Bio & Naturkost Finder“, den „Codecheck“ und den „Fischratgeber“ herunterladen. Mit dem „Bio & Naturkost Finder“ übersehen Nutzer nie wieder einen Bio- oder Naturfeinkostladen, weil diese App anhand der Ortungsfunktion des iPhones den genauen Standort des Nutzers ermittelt und den nächst gelegenen Bio- oder Naturfeinkostladen in der unmittelbaren Umgebung anzeigt. Die „Codecheck“-App verwandelt das iPhone in einen Strichcode-Scanner und liefert somit wichtige Informationen, die der Nutzer für eine gesunde und nachhaltige Produktauswahl beim einkaufen benötigen kann. Beispielsweise lassen sich so umfangreiche Hinweise zu Inhaltsstoffen, Nährwerten, Produzenten, Gütesiegel als auch diverse Testberichte zu den Produkten selbst, mit nur einen einzigen Scanvorgang abrufen.

Einen eben so nützlichen Beitrag zur nachhaltigen Ernährung liefert die „Fischratgeber“ -App. Mit Hilfe dieser Greenpeace-App können Sie sich vor Ihrem Fischkauf informieren, wie es um die Bestände der jeweiligen Fischart aussieht. Somit leisten Sie Ihren persönlichen Beitrag zur nachhaltigen Fischzucht, indem Sie beim nächsten Einkauf im Supermarkt nur Fische aus gesunden Fangbeständen beziehen.

Seien Sie auch weiterhin immer auf dem Laufenden zu aktuellen Umweltpolitischen-Themen wie mit den Apps von „Greenversation“, „Green Spot Lite“ und „iGreenpeace“. Mit den beiden erstgenannten Apps –„Greenversation“ und „Green Spot Lite“– verpassen Sie keine Neuigkeiten zu aktuellen Diskussionen rund um verschiedene umweltpolitische Themen. Im Gegensatz dazu setzt die App von Greenpeace auf einen interaktiven Austausch von aktuellen Umweltthemen und -nachrichten. Dabei führt Alex der Pinguin den Nutzer durch das Menü und vermittelt umweltpolitische-Themen auf eine spielerischer Art und Weise. Ebenso sichern Sie sich mit dieser App den Zugriff auf den Greenpeace Newsletter und sind ständig up-to-date bezüglich der neusten Aktivitäten von Greenpeace.

Eine weitere Rubik von „grünen“ Apps erscheinen vor allem für die Statistikfreunde unter uns sehr interessant zu sein, da sie vor allem Zahlen, Daten und Fakten aus verschiedenen Themenbereiche den Nutzer zielgerecht zur Verfügung stellen. Über die Apps des „CO2-Rechners“ und des „iCarbon Calc“ lassen sich tagesaktuelle als auch persönliche C02-Bilanzen des Anwenders erstellen. Aber auch vereinzelte CO2-Bilanzen zu verschiedenen Lebensmitteln sind heute schon über die App vom „CO2-Rechner“ abrufbar. Sofern Sie immer schon einmal wissen wollten, wie die derzeitige Luftverschmutzung, Wasserbelastung oder wie hoch die heutige elektromagnetische Strahlung in Ihrer unmittelbaren Umgebung ist, installieren Sie sich die „Pic Pullution“ -App. Eben jene App versorgt den Nutzer anhand der Ortungsfunktion mit den aktuellsten Informationen aus Ihrer Umgebung.
Für die Vielfahrer unter uns ist sicherlich die „Treibstoffverbraucher“ -App interessant. Nach regelmäßiger Eingabe von Daten zu individuellen Tankvorgängen und des Reifendrucks, können hilfreiche Angaben über den persönlichen Treibstoffverbauch, Einsparpotenziale beim optimalen Reifendruck und des aktuellen CO2-Ausstosses eines Fahrzeuges abgerufen werden.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass alle hier vorgestellten Apps zu mindestens eine kostenlose Grundversion den Nutzern zur Verfügung stellen und somit hilfreiche Tipps und Informationen rund um umweltpolitische Themen liefern. Vorsicht sei dennoch geboten, denn nicht alles ist grün, was grün aussieht oder wo grün oben drüber steht. Der Nutzer sollte sich deshalb immer selbst fragen, ob er die App wirklich benötigt. Bedingt durch die integrierten Ortungsfunktionen, Scanfunktionen der Kamera und die ständige Suche nach einer Verbindung mit dem mobilen Internet, wird die Akkulaufzeit des Smartphones drastisch verkürzt. Dadurch erhöhen sich die Frequenzen von Akkuladezeiten und ob dies im Sinne der Hersteller ist, darf durchaus angezweifelt werden. Was bringen letztlich den Nutzer verschiedene suggerierte Energieeinspartipps, wenn eine permanente Energiezufuhr notwendig ist um den Akku zu laden –was wiederum den Energieverbrauch an sich erhöht.

Etwas Neues, etwas Altes und etwas Grünes!

Der Valentinstag ist vorbei und so manches Paar hat sich vielleicht an diesem romantischen Tag dazu entschlossen in den kommenden Monaten den Bund der Ehe einzugehen. Viele Brautpaare scheuen weder Kosten noch Mühen für einen traumhaften und perfekten Hochzeitstag, der sowohl ihnen als auch ihren Gästen für immer in Erinnerung bleibt. Doch solch große Feiern sind meist nicht nur kostspielig und aufwändig, sondern beanspruchen auch viele Ressourcen und verursachen Unmengen an Co2.

Da kommt der neue „Green Wedding“-Trend aus den USA genau richtig. Dort hat sich das umweltfreundliche und ökologische Heiraten bereits vor vielen Jahren durchgesetzt. Viele amerikanische Prominente wie beispielsweise Alicia Silverstone gingen mit gutem Beispiel voran und zeigten, dass man problemlos „eco-friendly“ heiraten kann, ohne auf Stil und Eleganz zu verzichten.

In diesem Jahr werden 2,2 Millionen verliebte Paare in den USA vor den Traualtar treten, das sind ungefähr 6.000 Hochzeitsfeiern pro Tag. Eine durchschnittliche Hochzeit in Amerika kostet circa 20.000 $ und verursacht, laut des Umweltunternehmens Climate Care, 14,5 Tonnen Co2. Zum Vergleich: Eine Person in Deutschland verursacht im gesamten Jahr genauso viele Tonnen Co2. Summa summarum sind allein die Hochzeitsfeiern in den USA für einen jährlichen Co2-Ausstoß von 31,9 Millionen Tonnen verantwortlich. Dies zeigt, dass amerikanische Hochzeiten nicht nur besonders teuer, sondern auch erschreckend umweltschädlich sind. Zum Glück haben mittlerweile sehr viele junge Pärchen den „Green Weeding“-Trend für sich entdeckt und lassen sich von professionellen Wedding Planern Ihren „schönsten Tag im Leben“ ökologisch gestalten.

Der Beruf des Hochzeitsplaners ist in den USA, aufgrund der zahlreichen Hochzeiten, deutlich bekannter und als in Deutschland. Dort lässt jedes fünfte Brautpaar seine Hochzeit von A bis Z von einem professionellen Team durch organisieren. Angenommen jedes zwanzigste Brautpaar möchte eine „eco-friendly“ Hochzeit, dann wären es im Jahr bereits 110.000 Paare, die auf der Suche nach einem Wedding Planer für grüne Hochzeiten sind. Daher ist es auch kein Wunder, dass sich die Mehrheit der Wedding Planer bereits auf Planung von „eco-friendly Weddings“ spezialisiert hat. 2006 kam der „Green Wedding“-Trend auch nach Europa und die ersten Paare gaben sich in Frankreich und England umweltfreundlich das Ja-Wort.

Auch in Deutschland wünschen sich mittlerweile immer mehr junge Paare eine Öko-Hochzeit, bei der nicht nur das Eheversprechen, sondern auch die gesamte Feier nachhaltig ist. Rund 370.000 Paare lassen sich in Deutschland jährlich trauen. Zwar nehmen zurzeit nicht sehr viele für die Planung und Organisation ihrer Feier einen Hochzeitsplaner in Anspruch, allerdings sind diejenigen, die es tun auch bereit dafür tief in die Tasche zu greifen. In Deutschland ist der Beruf als Hochzeitsplaner noch lange nicht so etabliert wie in den USA. Es gibt zwar einen Bund Deutscher Hochzeitsplaner, dieser zählt derzeit jedoch gerade mal neun Mitglieder. Natürlich gibt es viele weitere Hochzeitsplaner, aber sie zählen eindeutig zu den sogenannten Nischenberuflern. Gerade aus diesem Grund steckt so viel Potenzial in diesem Markt. Experten sind sich einig, dass es in der Zukunft immer mehr Paare geben wird, die Ihre Hochzeit mit Hilfe eines professionellen Hochzeitsplaners organisieren möchten. Bestimmt werden sich auch viele von diesen Paaren eine umweltfreundliche Hochzeit wünschen, die den Treibhauseffekt nicht verstärkt und trotzdem stilvoll und elegant ist. Daher sind gerade genau die Hochzeitsplaner gefragt, die sich schon jetzt auf den grünen Trend einstellen und Ihren Kunden auch diesen „Traum in grün“ erfüllen können.
Aber wie genau sieht eigentlich eine grüne Hochzeit aus? Was muss ein Hochzeitsplaner wissen? Welche Aspekte sollte er beachten, um so wenig Ressourcen wie möglich zu verschwenden und den Co2 Ausstoß gering zu halten? Vor allem ist es wichtig, dass sich Hochzeitsplaner, die grüne Hochzeiten anbieten möchten, sich gut in Ihrer Umgebung auskennen, sich mit dem Thema Umweltschutz und Co2 Verbrauch auseinandergesetzt haben und idealerweise gute Kontakte zu Landwirten und Bio-Bauern pflegen. So sollten sie beispielsweise wissen, welcher Caterer Biospezialitäten aus der Region anbietet, welcher Brautmodehersteller das Kleid aus ökologisch angebautem und fair gehandeltem Material herstellt, welche Kosmetikerin ausschließlich naturbelassene Produkte verwendet, wie der Transport der Gäste möglichst effizient geregelt wird und welche Location in der Umgebung sich für eine große Feier eignet. Natürlich gehören auch eine umwelltfreundliche Dekoration mit pestizidfreien Blumen aus der Region, Einladungen aus recycelbarem Papier und wiederverwertbare Gastgeschenke zu einer rundum grünen Hochzeit. Wie viele der zahlreichen grünen Elemente letztendlich wirklich in die Hochzeitsfeier einfließen sollen, kann jedes Brautpaar individuell entscheiden und so seine Hochzeit zu einem persönlichen und außergewöhnlichen Fest machen. Um an seinem großen Tag perfekt auszusehen, gibt es sogar viele umweltfreundliche Produkte und Kosmetikartikel, die vor allem die Braut nicht weniger schön aussehen lassen. So gibt es beispielsweise als ökologische Alternative zum herkömmlichen Nagellack eine 100% nachhaltige Lösung für das perfekte Nagel Design am Hochzeitstag. Incoco Nagel Strips ist eine trockene Form des Nagellacks zum Aufkleben. Es gibt sie in vielen Designs und auch in klassischen Farben. Der Clou, die Nagel Streifen zum Aufkleben halten auch bis zur Hochzeitsreise und sind besonders strapazierfähig.
Zum Glück hat es auch dieser Trend aus den USA bis nach Deutschland geschafft. Denn grüne Hochzeiten sind alles andere als langweilig und seltsam. Sie sind vielmehr individuell, kreativ und vor allem einzigartig. Viele jungen Menschen versuchen bereits Ihren Alltag umweltfreundlich zu gestalten und engagieren sich ganz bewusst für den Klimaschutz. Dies sind wohl auch die Gründe, die dazu führen, dass sich immer mehr junge Paare sogar dazu entscheiden ihre Hochzeit ökologisch zu gestalten. Normal war gestern, heute traut man sich grün!

Umweltfreundlich ins neue Jahr starten! Part two…

Bereits im ersten Teil haben wir einige wertvolle Tipps für komfortables und umweltfreundliches Energiesparen genannt. Hier folgt Teil zwei unseres Beitrages:

Weitere Energie und vor allem viele Liter Wasser können Sie in Ihrem Bad sparen. Jeden Morgen aufs Neue sollten Sie sich klar werden, wie einfach Sie mit Ihrem Verhalten dem Klimawandel entgegenwirken können. Beachten Sie beim täglichen Duschen den Wasserhahn beim Einseifen abzudrehen und nicht länger als nötig zu duschen. Um besonders viel Strom und Wasser einzusparen, sollten Sie einen effizienten Sparduschkopf installieren. Bei einem Sparduschkopf wird im Gegensatz zu einem herkömmlichen Duschkopf der Wasserstrahl mit Luft angereichert, ohne dabei den Wasserkomfort zu schmälern. So verbraucht der sparsame Duschkopf in fünfzehn Minuten lediglich 7 Liter Wasser, der Herkömmliche dagegen bis zu 15 Liter. Der Austausch der Brause lohnt sich daher sowohl aus finanzieller, als auch aus ökologischer Sicht: Sie haben weniger Wasserkosten und verbessern aufgrund der geringeren Warmwasserbereitung die Co2-Bilanz. Ebenso können Sie Ihre Wasserhähne mit effizienten Strahlreglern ausstatten. Diese funktionieren genauso wie Sparduschköpfe und helfen Ihnen dabei Ihren Wasserverbrauch um zwei Drittel zu reduzieren. Auch beim Wäschewaschen kann mit dem richtigen Verhalten viel Energie gespart werden. Füllen Sie die Waschmaschinentrommel immer voll, waschen Sie Ihre Wäsche bei niedrigen Temperaturen und verzichten Sie auf den Vorwaschgang. So können Sie Ihren Stromverbrauch auf Dauer um bis zu 80 Prozent senken. Nach dem Waschen sollten Sie Ihre Wäsche an der frischen Luft oder im Waschkeller trocknen lassen. Verzichten Sie vollkommen auf den Gebrauch eines Wäschetrockners, denn dieser verbraucht ungemein viel Strom. Beim Verzicht auf einen solchen Stromfresser kann ein Vier-Personen-Haushalt jährlich bereits 480 Kilowattstunden, 90 Euro und 300 Kilo Co2 sparen.

Das Thema Heizen wird in vielen Haushalten leider immer noch nicht ausreichend ernst genommen. Oder denken Sie jedes Mal daran die Heizung runterzudrehen, wenn Sie das Haus verlassen? Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Heizung überprüfen bzw. warten lassen? Dabei kann jeder von uns mit ein paar Tricks und richtigen Investitionen den Heizbedarf drastisch senken und einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Als Grundsatz sollte man sich merken, dass mit jedem Grad niedrigerer Raumtemperatur bis zu sechs Prozent Heizenergie gespart werden kann.

Heizen Sie daher nie mehr als nötig. Anstatt die Heizung komplett aufzudrehen, ziehen Sie sich lieber einen warmen Pullover und Hausschuhe an. Heizen Sie nicht in Räumen, in denen Sie sich kaum oder gar nicht aufhalten und schließen Sie stets alle Türen. Achten Sie darauf, dass beim Verlassen des Hauses alle Heizungen runtergedreht sind und Sie somit keine unnötige Heizenergie verschwenden. Stellen Sie sicher, dass keine Möbel vor den Heizkörpern stehen oder diese von Vorhängen verdeckt werden. Solche Barrieren verhindern den Wärmefluss und erhöhen somit die Heizkosten. Um die Heizung nicht manuell an- und ausdrehen zu müssen, gibt es sogenannte Thermostatventile, die Ihre Heizung beim Erreichen der gewünschten Raumtemperatur automatisch drosseln. Viele Thermostatventile sind auch programmierbar, sodass Sie ganz genau einstellen können, wann sich die Heizung aus- bzw. anschaltet. Eine etwas größere, aber effiziente Investition ist die Installation einer neuen Heizungspumpe. Eine alte Heizungspumpe verbraucht zehn Prozent des gesamten Stroms im Haushalt, verursacht viermal so viele Kosten wie ein Fernseher und ist in ihrer Lebensdauer für den Ausstoß von 2 Tonnen Co2 verantwortlich. Eine neue Heizungspumpe verbraucht dagegen deutlich weniger Strom, was sich vor allem auf der Stromrechnung bemerkbar macht. Mit Hilfe der neuen Pumpe können Sie bis zu 100 Euro im Jahr sparen und haben schon nach drei bis vier Jahren die Ausgaben für die Pumpe wieder eingespart.

So gibt es also viele kleine Tipps und Tricks sowie größere Maßnahmen und Investitionen wie man seinen Haushalt energieeffizient führen kann. Wäre es nicht ein toller Vorsatz diese einfachen Tipps zu befolgen und somit unweltfreundlich ins neue Jahr zu starten? Wenn jeder von uns seine Verhaltensweise danach ausrichtet, können wir sicherlich viele Tonnen Co2 vermeiden und die Umwelt schonen.