Green IT- eine umweltschonende Maßnahme

Viele sitzen im Büro an ihren Rechnern und denken kaum an die Umwelt. „Wozu auch, während der Arbeit kann man ja sowieso keine Energie einsparen“, so denken viele, doch dies ist nicht richtig. Denn auch während man am Rechner sitzt, kann man der Umwelt einen Gefallen tun.

Das Modewort lautet „Green IT“. Dadurch ist es möglich die Ressourcen besser zu nutzen und somit klimaschonender zu arbeiten. Kaum einem ist es bewusst, wie viele Tonnen CO2 täglich durch die Nutzung des Computers in den Himmel geschleudert werden. Ein einzelnes mittelständisches Unternehmen, mit zirka 100 Beschäftigten, verbraucht alleine nahezu 15 Tonnen pro Jahr. Wenn man sich überlegt wie viele Großunternehmen und Firmen in Deutschland ihren Sitz haben, kann man sich ausrechnen wie viele Tonnen CO2 jährlich in die Luft geschleudert werden.

Die Auslastung der Server liegt nur bei 10-20 %, obwohl sie den ganzen Tag angeschaltet sind. Kaum einer schaltet seinen Computer während der Arbeit gerne aus, da das erneute Hochfahren einige Zeit in Anspruch nehmen würde. Jedoch laufen die Kühlungen somit rund um die Uhr und verbrauchen eine Menge Energie. Die Idee des Green IT ist es, heterogene Systeme zusammen zuführen, um die Zahl der Server und Rechenzentren in einer Firma einzugrenzen. Um die weniger werdenden Server optimal zu nutzen, wird mittels einer Virtualisierung versucht die Kapazitätsauslastung zu steigern. Dies geschieht indem man diverse Anwendungsprogramme auf unterschiedlichen Rechnern auf einen bündelt und somit die Energiekosten der anderen PCs einsparen kann. Mindestens genauso entscheidend ist die Änderung der Energieeinstellungen, da man dadurch schon eine halbe Tonne CO2 pro PC im Jahr einsparen kann.

Unternehmen können mit Hilfe der Serviceorientierten Architekur (kurz SOA) ihre Dienste und Geschäftsprozesse in Abstraktionsebenen gliedern und ressourcenschonender handeln. Somit wird es möglich, den Energie- und Materialverbrauch, durch den Ausbau einer IT- Infrastruktur, zu senken. Neben dem Energieverbrauch, der durch die permanente Nutzung des Computers besteht, sind auch die Kühlungen ein hoher Energiefaktor.

Wichtig ist es also, den Stromverbrauch zu senken. Leistung ist dabei auch heute noch die wichtigste Eigenschaft, die ihr Computer ausweisen muss. Wenn Sie ihre alten Server gegen neue eintauschen möchten, denken Sie immer an den Effizienzfaktor.

Ihr Computer sollte bei der höchsten Rechenleistung den niedrigsten Energieverbrauch bieten. Dadurch werden die Effizienzpotentiale ihres Rechners vollständig ausgeschöpft. Heutzutage müssen die Laptops und Desktops mindestens einen Energy Standard 4 aufweisen, um als profitabel angesehen zu werden.

Mit der Green IT- Strategie sind Sie nicht nur in der Lage Strom und Energie zu sparen, sondern darüber hinaus auch wirtschaftlicher zu arbeiten, da Ihre IT- Ausstattung nach der tatsächlichen Anforderung angeordnet wird.

Ein Fallbeispiel der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2008 macht deutlich, dass es sich lohnt in die Green IT zu investieren. Bei 100.000 Mitarbeitern und 170.000 Servern konnten Sie durch das Projekt 12.000 MW/h an Strom einsparen, was eine Kostenersparnis von 1.680.000 Euro im Jahr ausmacht. Darüber hinaus wurden 19.000 t/Jahr an CO2 eingespart.

Die Green- IT Strategie schont also nicht nur die Umwelt, sondern zusätzlich auch das Portemonnaie. Wie man sieht, ist es auch am Arbeitsplatz möglich sich effektiv für die Umwelt einzusetzen. Es gibt dafür viele Möglichkeiten energieschonend zu agieren, eine davon ist definitiv die „Green IT“.

CO2 Verbrauch mal anders errechnet – die umweltschonende Alternative

Die Globalisierung ist ein wichtiger Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft, da man seine Kompetenzen weltweit ausbauen kann und somit nicht mehr nur an einen Ort und eine Arbeitsstelle gebunden ist. Sowohl Arbeitnehmer, als auch die Arbeitgeber profitieren davon, doch kaum einer denkt an den Verlierer der ganzen Sache, nämlich unsere Umwelt. Durch die Globalisierung sind die meisten Menschen heutzutage auf das Flugzeug angewiesen, da es sowohl eine bequemere als auch eine schnellere Art ist zu reisen. Eine Zug-oder Autofahrt bietet sich in den wenigsten Fällen an, da man viel länger zu seinem Reiseziel braucht und diese Zeit sinnvoller investiert werden kann. Jedoch sind Flugzeuge groß und massiv und verbrauchen daher einen hohen Anteil an CO2, welcher einen großen Teil an der Klimaveränderung beiträgt. Doch können und wollen die meisten Passagiere nicht auf das Fliegen verzichten.

Wie soll man also dem Dilemma entkommen?

Wer sich trotz allem für den Klimaschutz einsetzen möchte, ist bei „atmosfair“ an der richtigen Adresse. Mit Hilfe eines Emissionsrechners kann man sich seinen verbrauchten CO2 Gehalt umrechnen lassen und diesen in Klimaschutzprojekte finanzieren.

Bei der Verrechnung werden sowohl die CO2- Emission, als auch die Wolken- und Ozonbildung berücksichtigt. Die Kunden zahlen also genau die Summe, die die von ihnen verbrauchten CO2 Gase gekostet haben, diese werden an anderer Stelle wieder in Klimaschutzprojekte investiert. Somit findet eine Kompensation statt, da man die CO2-Menge, die in die Atmosphäre ausgestoßen wurde, zwar nicht wieder rückgängig machen kann, allerdings kann man sie an anderer Stelle vermeiden.

Sinnvollerweise werden mit den Spenden vor allem Klimaprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländer finanziert, die das Geld wirklich gut gebrauchen können. Vor allem auf erneuerbare Energien, wie beispielsweise Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte, wird der Fokus gelegt, da man diese als neue Energieform ansieht. Damit das Unternehmen auch seriös bleibt, prüft ein unabhängiger Beamter des TÜV Nord die Klimaprojekte und bewertet diese.

Welchen Vorteil bringt „atmosfair“ der Bevölkerung?

Sicher stellen sich viele diese Frage. Doch sie ist sehr einfach beantwortet, es ist so sinnvoll in die Klimaschutzprojekte von „atmosfair“ zu investieren, da diese Spenden ausschließlich in erneuerbare Energien investiert werden. Zudem ist vorgeschrieben, dass die Projekte der Bevölkerung von Nutzen sein müssen. So wurden Spenden beispielsweise in Nigeria in effiziente Brennholzkocher gesteckt, die einen erheblichen Energievorteil mit sich bringen. In Indien wurde das Geld in Biogasanlagen angelegt, die dort als Energievariante dienen. In Nicaragua wird ein Teil des Stroms nun dank „atmosfair“ aus Windkraft erzeugt, was ebenso eine immense Menge an Strom einspart.

Dass das Konzept mit Erfolg verbunden ist, beweisen die Zahlen, so startete das Unternehmen 2005 mit einem Umsatz von knapp 200.000 Euro, heute beträgt ihr Umsatz schon 3 Millionen Euro.

Doch „atmosfair“ will weiter wachsen und strebt einen Jahresumsatz von 300 Millionen Euro an, um mit der Klimaspende wirklich etwas verändern zu können.

Somit hilft man mit „atmosfair“ nicht nur der Umwelt, sondern kann sich auch für die Menschen in den Ländern einsetzen, die sich über unsere Hilfe freuen.

Party machen und dabei Strom sparen – ein umweltfreundlicher Gedanke

Discos locken uns an, wenn wir tanzen und einen ausgelassenen Abend mit Freunden wollen. An den Umweltschutz denken dabei sicher die wenigsten von uns. Doch das man damit sogar wirklich etwas Gutes für die Umwelt leisten kann, beweist die erste Öko-Disco der Welt.

Spaß haben und sich gleichzeitig am Klimaschutz beteiligen? Ja, es geht. Denn genau auf diesem Konzept basiert die Idee des ersten „sustainable dance clubs“ (dt: nachhaltige Disco) in Rotterdam.
Das Konzept ist ebenso spannend wie genial. Das Motto der Disco lautet „we want your energy“ und dieses trifft diesmal wortwörtlich zu. Denn die Energie der Besucher wird tatsächlich dafür aufgewendet, um den Disco Abend am Laufen zu halten.

Erstmalig ist es in einem Club möglich, durch das Tanzen auf der Tanzfläche, einen Teil des benötigten Stroms für die Disco selber zu erzeugen. Im ersten Moment klingt dies für viele unglaubwürdig, doch bei genauerer Betrachtung des Konzeptes erscheint es einem einleuchtend welche Ideen der Gründer verwirklicht hat. Das spektakuläre an dieser Disco ist die Tanzfläche. Diese ist im Untergrund beweglich und sorgt mit Hilfe von Mini- Dynamos im Boden für eine Umwandlung des Stroms. Kurz gesagt: die Bewegungsenergie der Besucher auf der Tanzfläche in elektrischen Strom für die Beleuchtung und die DJ Pults umgewandelt wird. Die Betreiber gehen davon aus, dass somit ein Drittel der benötigten Energie von den Besuchern „ertanzt“ wird. Der restliche Strom stammt aus erneuerbaren Energien.

Je wilder auf der Tanzfläche getanzt und herum gesprungen wird, desto leuchtender und lauter wird es im Raum. Damit kann man sagen, dass die Besucher für einen guten und vor allem umweltfreundlichen Zweck tanzen. Auch die Gäste selber fühlen sich wohl bei dem Gedanken, als Kraftwerk der Disco zu dienen und sich nebenbei am Umweltschutz zu beteiligen.

Warum ist es also für Discos so wichtig, sich am Umweltschutz effektiv zu beteiligen? Discos sind groß und laut, somit wird Unmengen an Licht und ebenso an Strom benötigt um dieses Flair zu erhalten. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass alle 5500 Clubs in ganz Deutschland um die 90 Tonnen CO2 verursachen. Der verbrauchte Strom entspricht in etwa dem Stromverbrauch von Slowenien, wenn man bedenkt, dass eine Disco den Stromverbrauch von 45 Drei- Personen- Haushalten deckt. Alle Clubs in Deutschland verbrauchen jährlich um die 750 Millionen Kilowattstunden und schaden unserer Umwelt somit enorm.

Doch nicht nur auf der Tanzfläche wird an die Umwelt gedacht, das ganze Konzept der Betreiber ist auf den Umweltschutz und auf erneuerbare Energien ausgerichtet. So ist es nicht verwunderlich, dass aufgefangenes Regenwasser für die Toilettenspülung verwendet wird. Ebenso wird bei den Trinkgläsern gespart. Diese sind aus Plastik sind und können mehrmals wieder aufgefüllt werden, womit auch beim Müll enorme Einsparungen, gegenüber herkömmlichen Discos vorgenommen werden.

Auch andere Bundesländer haben sich ein Beispiel an der Energiesparweise aus Rotterdam genommen. So gab es in Berlin einen „Fahrrad- Disco-Abend“, auf dem die Besucher aufgerufen wurden, in die Pedalen zu treten um die Lautsprecher boxen des DJ’s mit Strom zu versorgen.

Vielleicht sind die Ideen noch nicht ausgereift, um in Zukunft so die benötigte Energie einzusparen jedoch sind sie ein Schritt in die richtige Richtung.

Spikes für Schuhe: die grüne Alternative zum Salzstreuen im Winter

Der letzte Winter hat es gezeigt: Es gibt immer häufiger Glatteis, so dass es nicht selten zu Salz-Engpässen kommt. Da die Auswirkungen von Streusalz auf die Natur äußerst umstritten sind, sollte man besser nach Alternativen zu suchen. Spikes für Schuhe stellen eine gute Möglichkeit dar, sich vor einem Sturz zu bewahren und gleichzeitig die Natur zu schonen. Der morgendliche Weg auf die Straße kann sich nämlich extrem gefährlich gestalten, da man das frische Glatteis oder die rutschige Schneedecke betritt, ohne genau zu wissen, wie glatt es wirklich ist.

Spikes für Schuhe im Alltag

Nicht nur für ältere Menschen ist es ratsam, sich im Winter Spikes parat zu legen. Am besten schnell greifbar im Schuhregal oder Flur, dass es keine großen Umstände bereitet, die trittfeste Sicherung um die Schuhe zu legen. Egal ob man sich bei Glatteis auf den Weg zur Arbeit begibt oder erst einmal ausgiebig Schneeschippen muss, um die eigene Einfahrt und den Gehsteig wieder begehbar zu machen – Spikes verhindern gefährliche Ausrutscher.

Preis und Qualität

Spikes für Schuhe gibt es meist schon für ein paar Euro zu kaufen. Für qualitativ hochwertige Modelle muss man allerdings schon ein wenig mehr Geld ausgeben. Schuhe für Spikes sind sowohl für Winterstiefel als auch für Sneaker und Business-Schuhe erhältlich. Es gibt sie in den Größen M (38 – 40), L (41 – 44) und XL (45 – 48). Durch die flexibel verstellbaren Größen sind sie sehr leicht am Schuh anzubringen. Da sie sehr einfach in der Handhabung sind, eignen Sie sich auch wunderbar für Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit.

Spikes für Schuhe auch im Sport einsetzbar

Viele Jogger kennen es! Vor allem in den Wintermonaten wird das Laufen durch die schlechteren Witterungsverhältnisse mit Schnee und Eis immer gefährlicher. Etwas mehr Sicherheit bietet hier die Möglichkeit, sich Spikes für Schuhe anzulegen. Die Wirkung dieser Spikes für die Jogging-Schuhe ist vergleichbar mit der von Spikes auf einem Fahrrad- oder Motorradreifen. Die kleinen Metallspitzen graben sich tief in den gefrorenen Untergrund und liefern dem Läufer zusätzlichen Halt. Das Anbringen der Spikes für Schuhe ist mit wenigen Handgriffen geschehen und stellt keine große Herausforderung dar.
Auch für Spaziergänger und Wanderer bieten Spikes einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor. Schnell kann es passieren, dass man schon bei einem geringen Lauftempo ausrutscht oder den Halt verliert. Die Folge hiervon sind nicht selten Knochenbrüche oder Verstauchungen. Das Risiko einer Verletzung kann um ein Vielfaches reduziert werden. Die einfache Benutzung und die Rücksicht auf Natur und Umwelt sind zudem zwei Argumente, die für den Gebrauch von Spikes für Schuhe sprechen.

Navigationsgeräte – nicht nur praktisch sondern auch ökologisch

Sie leiten uns durch die Wege, Straßen, und Autobahnen weltweit. Durch sie gelangen wir an den Ort, zu dem wir gelangen wollen. Die Rede ist von mobilen Navigationsgeräten. Moderne Geräte, die uns nahezu automatisch von A nach B lotsen. Sie orten uns so genau, sodass wir ganz ohne Landkarte mit dem Auto reisen können. – Einzig und allein benötigen wir das Gerät selbst.

Besonders auf langen Strecken mit dem Auto sind Navigationsgeräte eine äußerst komfortable Angelegenheit. Navis leiten heutzutage nicht etwa nur zu einem ausgewählten Wunschort, sondern wählen dazu noch die idealste und meist schnellste Route zum Ziel, kalkulieren gar Staus oder Verkehrsstörungen mit ein. Die Verbreitung von navigationstauglichen Geräten steigt daher weiter und weiter. Auch Hersteller von Handys und insbesondere Smartphones bauen in die Geräte immer ausgefeiltere Funktionen zur Straßennavigation ein.

Für viele mag ein solches Navigationsgerät eine reine Spielerei sein, die schlicht und einfach praktisch ist. Nur die Wenigsten sind sich aber bewusst, dass Navis für noch mehr gut sind: Sie weisen uns nämlich nicht nur auf dem schnellsten Weg zu unserem Ziel, sondern vermeiden es in der Gegend “unnötig herumzukurven”. Umwege oder Irrfahrten werden also so gut es geht vermieden. Logischerweise hat besonders dieser Aspekt positive Auswirkungen für den absoluten Treibstoffverbrauch der Fahrzeuge, die mit Navigationsgeräten ausgestattet sind.

Auch das Auto selbst und seine Abnutzung profitieren positiv dadurch, denn Verschleißerscheinungen sind während des gesamten Lebensdauer deutlich geringer. Somit sinkt auch der Bedarf, der zur Reparatur benötigten Ressourcen wie z.B. Metalle oder Kunststoffe.

Herkömmliche Straßenkarten oder Routenplaner können folglich mit Navigationsgeräten fast nicht mithalten. Karten verhelfen nur schwerlich den schnellsten Weg zum Ziel zu kalkulieren. Ausdrucke von Routenplanern z.B. aus dem Internet sind nicht flexibel genug bei kurzfristigen Änderungen der Route und verbrauchen anderweitige Ressourcen.

Insgesamt sind Navigationsgeräte also nicht nur sehr praktikabel. Sie sind durchaus umweltschonend. Natürlich darf nicht unbeachtet bleiben, dass zur Herstellung von Navigationsgeräten und zu deren Inbetriebnahme Ressourcen und auch Strom benötigt werden. Aber die praktischen als auch grünen Seiten von Navigationsgeräten überwiegen auf die Gesamtmenge und über einen längeren Zeitraum betrachtet.

Cloud Computing – eine grüne Lösung?

Cloud Computing ist der letzte Schrei: Marktforschungsanalysten schätzen deshalb, dass die Ausgaben für Cloud-Computing-Dienste in den kommenden Jahren unglaubliche Dimensionen annehmen werden. Erstaunlich viele Unternehmen ersetzen ihre bisherigen Rechenzentren durch cloud-basierte Lösungen. Das bedeutet: sie verlagern ihre Rechenzentren an externe Partner, bei denen ihre Daten in einer “Wolke” auf fremden Computern gesichert sind. So kann von jedem Standort aus über ein Intranet oder das Internet von ihnen auf ihre Daten zugegriffen werden.

Aber die Frage ist: Ist es nicht absurd, Daten tausende Kilometer vom Firmenstandort entfernt abzuspeichern? Auf seine Daten nicht zugreifen zu können, wenn z.B. keine Internetverbindung zur Verfügung steht? Sich nicht sicher sein zu können, ob nicht jemand Unbefugter auf sie zugreifen zu können?

Nichts desto trotz, die Vorteile sind an sich einleuchtend:

Cloud-Computing ermöglicht es dem Unternehmen die Netzwerkkapazitäten flexibel zu variieren. Das Verkleinern und Vergrößern des Datenvolumens ist ohne Mehraufwand möglich. Die IT-Infrastruktur muss daher nicht mehr ständig aufwändig umstrukturiert werden. Dies übernimmt nun ein externer Cloud-Anbieter für die Nutzenden. Das bedeutet, kurzfristige Investitionen in teure Server fallen für das Unternehmen weg.

Darüberhinaus muss an Systemgebühr wirklich nur noch das bezahlt werden, was auch genutzt wird.

Abgesehen von der Kostenersparnis spricht noch ein anderer wichtiger Punkt FÜR Cloud Computing: es bringt immense GRÜNE Vorteile mich sich:

Das Cloud-Modell hat den Vorteil, dass es besonders ressourcenschonend ist. Der Nutzer wird dazu verleitet, nur das zu nutzen, was er auch wirklich an Datenvolumen benötigt. Er hat also beispielsweise nicht mehr eine riesige Festplatte in seinen Computer, von der gerade einmal ein Bruchteil mit Daten belegt ist. Sondern ihm wird genau das Datenvolumen durch den Cloud-Dienst zur Verfügung gestellt, das er benötigt. Dabei kann der Nutzer seinen Bedarf trotzdem ständig erweitern, aber auch verkleinern. Somit greifen Cloud-Nutzer also wirklich nur auf die Ressourcen zu, von denen sie auch tatsächlich Gebrauch machen.

Des Weiteren bündeln virtuelle Cloud-Server viele lokale Datensysteme. Sie ersetzen also viele verhältnismäßig kleine Datenmengen in einem riesigen Cloud-Server. Naheliegend ist also, dass die Zahl der lokalen Systeme sinkt. Aus der Sicht der Ressourceneffizienz betrachtet, ist der Bedarf an Systemhardware folglich um einiges geringer.

Dem hinzuzufügen ist, dass die Auslastung von Cloud-Server stets konstant ist. Die Schwankungen des Nachfragebedarf auf die „Wolke“ mit seinen Hoch- und Tiefpunkten wird nämlich durch die vielen Nutzer ausgeglichen. Somit ist die Nachfrage auf den Server stets konstant, sodass sich diese auf Dauer bei einem konstanten Durchschnittswert bewegt. Der Bedarf an zusätzlicher Hardware, die nur existiert, um Spitzenzeiten zu überbrücken, ist folglich fast nicht mehr vorhanden.

Es lässt sich daher auch ableiten, dass durch Cloud-Systeme der Stromverbrauch sinkt. Cloud Computing bündelt viele lokale Systeme, welche in der Summe um weiten mehr Strom verbrauchen, als der Cloud-Server allein. Demzufolge werden um einiges weniger CO2-Emissionen ausgestoßen. Glaubt man dem Anbieter Salesforce, stoßen Cloud-Server etwa 90 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid aus, als herkömmliche Lösungen.

Folge dessen ist eine massive Effizienzsteigerung durch Cloud-Server, verbunden mit wirtschaftlichen Verbesserungen bei der Energienutzung.

Das Ersetzen von lokalen Systemen mit Cloud-Diensten kann also tatsächlich als eine „grüne“ Lösung erachtet werden. Es steigert die Energieeffizienz, wobei gleichzeitig Ressourcen geschont werden. Dabei können nachhaltige Ambitionen für den Natur- und Umweltschutz verfolgt bzw. verwirklicht werden. Die Innovation Cloud-Computing wird daher sicherlich in den kommenden Jahren noch weiterhin mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Besonders die „grünen“ aber auch die praktischen Vorzüge von Cloud-Diensten werden Organisationen bzw. Unternehmen wie auch Privatmenschen überzeugen sie zu nutzen.

Das Fitnessstudio der Zukunft als Stromkraftwerk?

Fitness-Center dominieren seit jeher das alltägliche Leben in unserer Gesellschaft. Laut einer Deloitte-Analyse vom 31.12.2010 ist „Fitness“ vor Fußball und Turnen mit 7,31 Millionen Mitgliedern die mitgliederstärkste Sportart in ganz Deutschland. Das heisst, jeder elfte Deutsche ist Mitglied! In Reih und Glied angeordnet, jeweils auf gefühlt 1qm, trampeln, zappeln und strampeln wir uns ab, um das eigene Kraft- und Ausdauervermögen zu stärken. Wenn so viele Menschen jeden Tag dieser mehr oder weniger langweiligen Tätigkeit nachgehen, stellt sich doch wirklich die Frage, ob es nicht möglich ist, diese produzierte Energie sinnvoll einzusetzen.

Warum nicht die aufgewendete Muskelkraft zum Zwecke der Stromerzeugung nutzen?

Die ständige Repetition von monotonen Bewegungsabläufen verbunden mit Kraftaufwand auf Fahrrädern, Crosstrainern, Rudergeräten oder anderen Konstruktionen könnte doch dafür wie geschaffen sein. Wenn man an bestimmte Fitnessgeräte einen Generator bzw. Dynamo anschließen würde, der die Muskelkraft in elektrische Energie umwandelt? Wäre es möglich, dass dieser erzeugte Strom anschließend ins Stromnetz eingespeist wird?

Diesen simplen Gedanken griff der Betreiber des Berliner Fitnessstudios greengymberlin als erstes in Europa auf. So macht er seit Oktober 2009 die elektrische Energie der Fahrräder und Crosstrainer in seinem Center nutzbar. Der fortschrittliche Gedanke, eine Fitnessübung zum Zwecke der Stromerzeugung zu nutzen, ist also nicht mehr nur eine Traumvorstellung sondern bereits Realität. Jedoch ist es verwunderlich, dass diese Technik nicht in viel mehr Fitnessstudios bzw. Fitnessgeräten eingesetzt wird.

greengym Fitnessclub Berlin

greengym Fitnessclub Berlin

Vermutlich liegt dies darin begründet, dass die Relation von Einsatz und Output bei der Stromquelle Fitnessgeräte gegenüber den bisherigen Energielieferanten wohl schlechter ist. Fossile als auch regenerative Energiequellen sind effizienter, leistungsträchtiger und möglicherweise auch nachhaltiger gegenüber den instabilen und unregelmäßig genutzten Sportgeräten. Strombringende Crosstrainer gelten zwar als äußerst innovativ, aber gleichzeitig nicht als besonders lohnenswert.

Besonders eindrucksvoll illustriert dies ein Experiment der WDR-Sendung „Kopfball“. Hier versuchten Radfahrer mit Hilfe ihrer stromerzeugenden Fahrräder den Strombedarf eines Haushaltes zu decken. Fazit des TV-Beitrags war, dass beachtliche acht Radfahrer benötigt wurden, um den Strombedarf einer einzigen Mikrowelle zu decken. Darüberhinaus erstaunliche 25 Radler eine Spülmaschine und 35 eine Waschmaschine versorgen können. Dieser Versuch beweist demnach, dass menschliche Muskelraft in Bezug auf Stromproduktion nur wenig bezwecken kann.

Nichtsdestotrotz schafft ein Fitnesscenter mit Fitnessgeräten zur Stromproduktion auch Nutzen in anderen Bereichen. So kann die innovative Idee zum gesellschaftlichen Bewusstseinswandel anregen. Dahingehend, dass der Konsument durch den Fitnessstudiobesuch Gedanken zu seinem persönlichen Stromkonsum macht. Sich zudem überlegt, aus welchen Quellen er privat seinen Strom bezieht.

Auch den Anreiz als auch die Motivation Sport zu treiben, kann ein solch modernes Studio mit sich bringen. Für Sportunbegeisterte könnte das Training durch den positiven Nebeneffekt, Strom zu produzieren, „erträglicher“ werden. Dies könnte also die Begeisterungsfähigkeit durch den Sport für den Sport fördern.

Wie sollte diese Art von Stromerzeugung ausgestaltet werden, dass sie diese höheren Ziele verfolgen kann?

Eine Möglichkeit wäre, auf dem Display des Sportgeräts Vergleiche darzustellen, welches Haushaltsgerät sich mit der bisher produzierten Menge Strom betreiben ließe. Z.B. nach 20 Min strampeln wäre die Menge des morgendlichen Haarföhnens hereingeholt. Aber nervt das die Menschen mehr als dass es die Denkweise ändert?

Die naheliegende Idee, aus aufgewendeter Muskelkraft, Strom zu produzieren scheint auf den ersten Blick sehr vielversprechend. Bei näherer Betrachtung fällt aber erst auf, dass die Idee technisch im Moment mehr verspricht als sie halten kann.

Wenn man höhere Ziele, wie z.B. den Bewusstseinswandel der Menschen, langfristig verfolgen möchte, und gleichzeitig an der technischen Umsetzung arbeitet, macht eine Verwirklichung im Moment Sinn. Um die Idee allerdings rein aus dem Blickwinkel der möglichst effizienten Stromproduktion betrachtet flächendeckend zu verwirklichen, hat sie momentan nur bedingt Erfolg.

Druckerpatronen für den guten Zweck recyceln

In der anhaltenden Debatte um Nachhaltigkeit führt kein Weg am Thema Recycling vorbei. Im Jahr 1994 verabschiedete der Bundestag das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) mit dem Ziel, die Kreislaufwirtschaft und die umweltverträgliche Abfallbeseitigung in Deutschland zu fördern. Während dieser Ansatz für Materialien wie Altpapier und Pfandflaschen weitgehend wirkungsvoll ist, gibt es jedoch auch Verbrauchsgüter, die einen stetig wachsenden Müllberg produzieren und nur in sehr geringem Maße recycelt werden. Besonders problematisch sind leere Patronen und Kartuschen aus Druckern, FAX- und Kopiergeräten, die zu fast 90% in den Restmüll geworfen werden, obwohl sie von Firmen aufgekauft und entsprechend wiederverwertet werden könnten. Kritisch ist diese Entwicklung vor dem Hintergrund, dass Deutschland den größten Absatzmarkt für Tintenpatronen und Tonerkartuschen in ganz Europa bildet. 2006 wurden ca. 133,5 Millionen Stück in der Bundesrepublik verkauft.

Erfreulicherweise steigt laut einer aktuellen Studie des Finanzdienstleisters Union Investment das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in den deutschen Büros seit den letzten Jahren zunehmend. Immer mehr Menschen tun am Arbeitsplatz etwas für den Umweltschutz. Doch wie können Arbeitgeber, -nehmer und auch Privathaushalte oder Vereine gezielt einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Müllberges durch Kartuschen und Patronen leisten?

Eine besonders interessante Initiative in diesem Zusammenhang ist das Projekt SAMMEL MIT!, das seit Anfang 2008 bundesweit leere Druckerpatronen und Tonerkartuschen aller gängigen Marken ankauft und unkompliziert in den Kreislauf zurückführt. Bei SAMMEL MIT! kann sich jeder kostenlos anmelden und sofort mit dem Sammeln beginnen. Hierfür können Sie ebenfalls kostenlose Sammelboxen in drei unterschiedlichen Größen bestellen, diese mit Leergut befüllen und kostenfrei abholen lassen. Nach kurzer Zeit erhalten Sie gemäß der offiziellen Ankaufspreisliste, die monatlich unter Berücksichtigung der Nachfrage aktualisiert wird, Ihre Vergütung, die Sie entweder selber nutzen oder für einen guten Zweck spenden können. Die karitative Sammelaktion finanziert sich nach den Vorgaben des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen, indem über 65 Prozent des Gesamterlöses an die Sammelstellen überwiesen werden. Kosten für Verwaltung und Werbung bleiben daher unter 35 Prozent der Einnahmen. Mittlerweile umfasst das SAMMEL MIT!-Netzwerk 5.000 Sammelstellen, darunter zahlreiche Schulen, Vereine, Behörden, Unternehmen, Kindergärten sowie „prominente“ Sammelstellen wie den Deutschen Bundestag, die Konrad-Adenauer-Stiftung oder den Deutschen Olympischen Sportbund. Fast 250.000 Euro zahlte die Recyclingaktion bisher für karitative Zwecke aus.

Für den Verbraucher bietet das Projekt zusammenfassend zahlreiche Vorteile: Der komplette Sammel- und Abholvorgang ist nicht nur kostenlos, sondern bringt bares Geld, das aktiv für den guten Zweck eingesetzt werden kann. Laut der offiziellen Ankaufspreisliste können Toner und Patronen für bis zu 13 Euro pro Stück abgekauft werden. SAMMEL MIT! stellt Ihnen zudem alle notwendigen Verwertungs- und Entsorgungsnachsweise zur Verfügung und berücksichtigt damit aktiv die Maßgaben des KrW-/AbfG. Dies wiederum ist ein wichtiger Beitrag zur umweltverträglichen Müllentsorgung und zum Umweltschutz. Wer die empfehlenswerte Aktion darüber hinaus in seiner Nachbarschaft, in Schulen, Kindergärten oder in seiner Firma bekannt machen möchte, kann kostenloses Informationsmaterial wie Plakate, Flyer, spezielle Infos für Eltern und Pressevorlagen bestellen.

Über LOHAS und grüne Initiativen im Internet

Ein weiteres neues Start-up Unternehmen bahnt sich seinen Weg an die Spitze der neuen Unternehmenskultur im World Wide Web. Doch nach neuem Vorbild wird hier neben Wachstum und Konsumentenorientierung vor allem auf einen fairen Handel, ökologische Herstellungsverfahren, das Energiesparen und einen nachhaltigen Gedanken gesetzt. Es handelt sich um das im letzten Jahr ans Netz gegangene Unternehmen Biodeals.de.

Biodeals.de ist eine Internetplattform die Ihren Usern regionale Angebote zur Verfügung stellt und Online-Couponing nutzt um umweltbewussten Kunden eine Preisalternative zum herkömmlichen Einkauf im handelsüblichen Geschäft oder Online-Warenhäusern zu bieten. Hierfür werden begrenzte Stückzahlen an Coupons über kurze Zeiten zur Verfügung gestellt die den Kunden das Einkaufen zu reduzierten Endkundenpreisen ermöglicht, sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch unter Kunden mit Hilfe eines Forums fördert. Hierbei kann der Kunde zwischen unterschiedlichsten Warengruppen auswählen und in Sparten wie Lebensmittel, Spielwaren, Wohnen, Schuhe oder Bücher auf die Suche nach ökologisch vertretbaren Substituten gehen. Als Bonus wird hierfür eine versandkostenfreie und klimaneutrale Lieferung versprochen, die im Sinne des grünen Denkens ebenfalls durchdacht und praktiziert wird.

Gründer Gero Gode hat es sich zum Ziel gemacht jedem Kunden eine Chance auf gesunde und nachhaltige Produkte zu geben. Das Konzept richtet sich hierbei direkt an den sogenannten „Live of health and sustainability- Lifestyle“, kurz LOHAS. Angesprochen werden Menschen die ihre Produkte, weg von der Geiz-ist-Geil-Philosophie hin zum Nachaltigen Denken, auswählen und erwerben möchten. Im Vordergrund sollen die gerechte Entlohnung in den Herstellungsländern als auch die damit verbundene Förderung von Entwicklungshilfen stehen und ein Augenmerk auf einen förderlichen Ressourcenverbrauch gesetzt werden.

Angelehnt an einem Konzept wie diesem gibt es nun auch einen ganzen Verband, der es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat wegweisend für Verbraucher Informationen zu geben die einen hochwertigen Konsum und Nachhaltigkeit anstreben. „Dasselbe in Grün“, Verband der nachhaltigen Unternehmen nennt sich diese Organisation und bietet neben Kontaktdaten auch Informationen über nachhaltige Unternehmen an, die für jeden User per Linkliste ganz leicht einsehbar sind an.

Aufgenommen werden dafür nur Unternehmen, die zu mehr als 2/3 ihres Angebots nachhaltige und ökologische oder Fair Trade Produkte sowie Dienstleistungen offerieren. Anbei wird durch eine Absichtserklärung der Mitglieder der eigene Erhalt und eine Verbesserung des Nachhaltigkeitskonzeptes vereinbart. Neben Unternehmen wie Biodeals.de gehören Jungdesigner wie Ken Panda aus Berlin oder das Familienunternehmen De Breuyn Möbel GmbH dazu. Sie alle verfolgen das Ziel mit Hilfe hochwertiger und nachhaltiger Produkte ein Konzept zu schaffen und zu entwickeln, dass unser natürliches System in seiner wesentlichen Charakteristika langfristig erhalten bleibt.

Mit einem guten Beispiel gehen Biodeals.de und Co. voran und werden in naher Zukunft hoffentlich noch viele weitere junge wie alt eingesessene Unternehmer in Ihrer Planung und im Gedanken an nachhaltigen Konsum beeinflussen können.

100% ökologische Produkte – ein Update

Neues von TerraCycle aus den USA. Wie bereits schon einmal vorgestellt (siehe Artikel hier),  ist TerraCycle eines der am schnellst wachsenden und umweltfreundlichsten Unternehmen für Konsumgüter am internationalen Markt. Als Rohstoffe zur Herstellung von Schulzubehör, Taschen, Spielsachen und Wohnausstattungen dient Ihnen hierfür nichts geringeres als der Müll der Konsumenten wie Sie und ich ihn tagtäglich zu Hauf erzeugen.

TerraCycle kooperiert aktuell auch mit einem der weltweit führenden Hersteller für Büroartikel, Feuerzeuge und Rasierer. Es ist von keinem geringeren die Rede als vom Schreibwaren-, Rasierer- und Feuerzeughersteller BIC®.

In Kooperation mit BIC® kommen nun die sogenannten „Brigaden“auch nach Deutschland. Brigaden sind Sammelprogramme die in Schulen, Kindergärten, als auch Kindertagesstätten durchgeführt werden und die Kinder auffordert ihre leeren und aufgebrauchten Schreib- und Malwerkzeuge nicht einfach wegzuwerfen, sondern sie stattdessen in einem großes Behältnis zu sammeln. So können die gesammelten und schwer recycelbaren Abfallstoffe in einen neuen Produktionzyklus einfließen.
So wird aus einem einfachen Kugelschreiber eine Gießkanne oder der Korrekturstift eine Mülltonne.

Die Idee dahinter ist so einfach wie auch genial. Getreu dem Motto „nachhaltig als auch profitabel“ zu wirtschaften werden die aufgebrauchten Schreib-und Korrekturgeräte zusammengetragen und in Boxen an das Sammelwerk in Stuttgart geschickt. Dort werden mit Hilfe von modernen Recyclingprozessen die sonst nicht recycelbaren Abfälle in neue und wieder verwertbare Güter umgeformt.

Das Recycling befasst sich mit der Wiederverwertung bzw. der Wiederaufbereitung von gebrauchten und defekten Produkten. So wird der Abfall zum Rohstoff und mit Hilfe von Be-und Verarbeitung in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Geleitet vom System der Müllwiederauf- und verarbeitung hat sich TerraCycle mit diesem Sammelprojekt eine weitere Quelle der Rohstoffgewinnung erschlossen.

Mitmachen kann jeder der kann und will. Durch einfaches Registrieren auf der Homepage von TerraCycle, unter terracycle.info können Sie sich als Team anmelden und Informationen rund um die Aktion erfahren. Sind Sie dann als Sammelteam angemeldet und haben Sie sich ein geeignetes Behältnis besorgt, startet die Brigade auch schon. Ist das Behältnis dann voll können Sie sich durch ein erneutes Einloggen eine Versandmarke zusenden lassen, die die Pakete kostenlos nach Stuttgart bringt wo sie be-und verarbeitet werden können.

TerraCycle Kreislauf

Neben dem grünen Gedanken die Natur zu retten und dem Menschen eine gesunde und blühende Umwelt zu geben, kann so zusätzlich auch anderen Menschen geholfen werden.

Doch nicht allein das Sammeln steht hierbei im Vordergrund. Der Konsument selber wird entlohnt, indem er mit Hilfe seiner Sammlungen Spendengelder erhält die er frei an gemeinnützige Einrichtungen spenden kann.

Mit Hilfe des Programms werden für jedes gesammelte Schreibgerät/Korrekturmittel 0,02€ an eine gemeinnützige Organisation gespendet die Sie als Sammler frei wählen können.

Innerhalb von nur 4 Jahren ist es TerraCycle gelungen seinen Umsatz von $6,4 Millionen auf prognostizierte $20Millionen zu steigern. Zudem hat das Unternehmen mit mehr als 83.347 Sammelstellen weltweit es geschafft, rund 1.903.289.949 Mülleinheiten zu verarbeiten. Woraus sich ein bisheriger Spendenbetrag von über $1.567070,58 für gemeinnützige Organisationen ergibt.

Neben vielen weiteren Recycle-Ambitionen einzelner Hersteller ist es Terracyle hingegen gelungen ein Verbundsystem zu entwerfen.
Das Verbundsystem findet zwischen den Hersteller-Abfallprodukten und der Schaffung neuer Rohstoffe für den eigens benötigten Herstellungsprozess von neu recycleten Gütern auf dem Absatzmarkt Anwendung.

Auch wenn diese Brigade erst einmal nur für Kindergärten und Schulen angedacht ist, können wir davon ausgehen, dass dieses Kapitel noch lange nicht beendet ist…