Bequem von zu Hause aus am Umweltschutz teilnehmen? Es ist möglich!

Mach’s grün! – gemeinsam 1 Million Bäume retten

Viele kennen das Problem, kaum kommt man aus dem Urlaub zurück, schon stapeln sich Werbeprospekte im Briefkasten, die dann meistens ungelesen weggeworfen werden. Viele Menschen sind mittlerweile schon regelrecht genervt von der Flut an Prospekten, die sich in Tageszeitungen befinden und die nicht zielgerichtet an alle Leser verschickt werden.

Um diesem Dilemma entgegenzuwirken hat das Verbraucherportal kaufDA schon im Jahr 2009 die Initiative Mach’s grün! ins Leben gerufen. Die Mission besteht darin, mit Hilfe von „Bitte-keine-Werbung“ Aufklebern der täglichen Werbeprospekteflut zu entkommen, gleichzeitig Papier zu sparen und somit viele Bäume zu retten. Mittlerweile konnte “Mach’s grün!”, dank des Engagements vieler Teilnehmer, unzählige Bäume vor der Abholzung retten.

Warum sollte man sich die Sticker bestellen?

Experten sind der Ansicht, dass die Umweltkatastrophen, welche auf der Erde geschehen, eine Folge der Klimaerwärmung sind, die von dem Ausstoß an CO2 verursacht werden. Deswegen ist es umso wichtiger, dass sich ein Jeder für die Erhaltung unserer Umwelt einsetzt.
Einige setzen sich lieber aktiv in Umweltgruppen für den Umweltschutz ein, andere tragen ihren passiven Teil dazu bei.
Doch sie alle kommen auf dasselbe Ergebnis, wer sich nämlich mit der Umwelt beschäftigt und sei es nur indem man einen Sticker auf den Briefkasten klebt, der rettet Bäume sodass diese noch lange das schädliche Kohlenstoffdioxid in der Luft ausgleichen werden. Somit schaffen Sie nicht nur Platz in Ihrem Briefkasten sondern können mit gutem Gewissen sagen, sich für die Umwelt einzusetzen.
Jeder trägt schließlich ein kleines bisschen dazu bei.

Was kann man zusätzlich für den Umweltschutz tun?

Natürlich gibt es noch unzählige Möglichkeiten wie man sich für die Erhaltung unserer Umwelt einsetzen kann. Eine Möglichkeit ist sich politisch zu engagieren, eine andere Möglichkeit bietet sich bequem von zu Hause aus. Alle Blogger können sich an der Aktion „Mach deinen Blog CO2 Neutral“ beteiligen. Vielen Bloggern ist nicht bewusst, dass die Seitenaufrufe auf ihre Blogs einen erheblichen Anteil an CO2 produzieren.

Dieser muss von den Bäumen durch die Photosyntese wieder ausgeglichen werden. Allerdings sind mehr als 64% der Bäume in Deutschland krank und knapp ein Drittel leidet an einer deutlichen Kronenverlichtung.
Deshalb hat es sich “Mach’s grün!” zur Aufgabe gemacht auf Projektflächen viele gesunde Bäume zu pflanzen, die die Menge an schädlichem Kohlenstoffdioxid aus der Luft filtern.

Im Klartext bedeutet dies, dass für jeden Blogger, der über die Aktion schreibt, ein Baum in einer von „Mach’s grün!“ gewählten Projektfläche gepflanzt wird. Hierbei steht „Mach’s grün!“ in enger Kooperation mit I plant a tree. Damit jedoch nicht nur die deutschen Einwohner von den neuen Bäumen profitieren, gibt es außerdem die Aktion „My blog is carbon neutral“. Hier werden alle Menschen zur Teilnahme aufgerufen.

Gibt es neben Deutschland noch weitere Länder die von der Initiative profitieren?

Ja, denn neben Deutschland sind auch unser Nachbarland Frankreich und seit kurzem auch Russland involviert.

Bonial erleichtert mit „Petits gestes écolos“ das Gewissen vieler französischer Einwohner, denn wie es das Beispiel in Deutschland gezeigt hat, kann man sich hier Briefkastenaufkleber bestellen, die einen erheblichen Teil zur Umwelterhaltung beitragen. Natürlich bekommen auch die französischen Blogger, mit der Einbindung des Buttons in ihren Blog, einen Baum in einer in Frankreich liegenden Projektfläche gepflanzt.

Die spanische Tochter der Bonial International Group, Ofertia
hilft Bloggern mit ihrer Aktion proTierra dabei, mit einem einfachen Klick an der Umwelterhaltung beizutragen. Wie auch in Deutschland und in Frankreich, können sich die Einwohner die Briefkastenaufkleber kostenlos bestellen, um somit unnötiger Papierverschwendung entgegenzuwirken. Allen Bloggern wird mit „Mi blog es CO2- Neutral“ ermöglicht, ihre Blogs zu neutralisieren, da für alle Teilnehmer jeweils ein Baum gepflanzt wird, der die CO2 Emission über mehrere Jahre hinweg neutralisiert.

Doch nicht nur europäische Länder profitieren von der Umweltinitiative, denn seit kurzem neutralisiert auch Lokata mit seiner russischen Initiative Сделай мир зеленым! (zu deutsch: „Machen Sie die Welt grün“) die Blogs vieler Blogger.
Dies ist besonders wichtig, da sich ein Fünftel der gesamten Waldfläche weltweit in Russland befindet. Durch den Menschen verurachte Brandrodungen, um Baugrund zu schaffen oder illegaler Holzdiebstahl, verkleinern dieses Gebiet allerdings ständig. Da somit immer mehr Bäume sterben, können sich die Blogger bewusst für die Pflanzung neuer Bäume einsetzen. Lokata.ru pflanzt auf Projektflächen neue Bäume, die den CO2 Ausstoß der Blog über 50 Jahre lang neutralisieren.

Zusätzlich können sich alle Einwohner Russlands einen Briefkastenaufkleber bestellen, die keine Werbung mehr im Briefkasten auffinden möchten und zusätzlich nachhaltig Bäume retten.
Stattdessen können Sie sich auf lokata.ru zielgerichtet über alle Angebote und alle Hersteller online informieren und müssen sich nicht mehr über die alltägliche Prospektflut in den Briefkästen ärgern.

Wie Sie sehen, ist es auch im Internet leichter zum Umweltschutz beizutragen, als bisher gedacht. Dies kostet weder Geld noch besonders viel Zeit.

Online- Supermarkt – Ein Erfolgkonzept für die Zukunft?

Zum Einkaufen gehört manchmal eben das lange Anstehen an der Kasse, das Tragen der schweren Einkaufstüten und meistens auch der lange Anfahrtsweg. In erster Linie bemerkt man diese Faktoren bei einem unausweichlichen Wocheneinkauf. Doch gibt es eine Alternative? Die Gründer der Online-Supermärkte wollen diesen alltäglichen Schwierigkeiten den Kampf ansagen und versprechen eine Lösung, nämlich einen virtuellen Supermarkt, der diesen Problemen entgegen wirkt. Der Online-Supermarkt supermarkt.de ist letztes Jahr gestartet. Vorerst wird lediglich der Hamburger Raum bedient. Ebenso neu ist der Online-Shop bring24.com, dieser versorgt den Kölner Raum mit den bestellten Lebensmitteln.
Wie in jedem herkömmlichen Supermarkt erhalten Sie frische und qualitativ hochwertige Produkte. Doch dies lies schon andere Online-Supermärkte scheitern. Kritisiert wurden vor allem mangelnde Qualität, die Auslieferung von verdorbenen Lebensmitteln ebenso wie verspätete Lieferzeiten. Dem wollen die Startups entgegenwirken. Sie werben mit dem vollen Sortiment an Lebensmitteln und Drogerieartikeln sowie mit günstigen Preisen und Lieferungen zum Wunschtermin. Sollten sie dies einhalten, sind sie der Konkurrenz einen Schritt voraus.

Eine besonders umweltschonende Idee ist die „Grüne Stunde“ des Hamburger E-Commerce Startups supermarkt.de. Hierbei erhält der Kunde die Möglichkeit sich seine Bestellung zur selben Zeit anliefern zu lassen, wie sein Nachbar. Mittels eines auf dem Kalender grün angezeigten Feldes bekommt der Kunde so einen Hinweis, wann der Lieferdienst schon bei ihm in der Nähe ist und kann sich somit überlegen, ob man seine Ware ebenso zu dieser Zeit ausgeliefert bekommen möchte. Dies spart nicht nur einen erheblichen Anteil an CO2, sondern senkt auch die Liefergebühren.
Anders der Online-Shop Bring24.com, dieser verspricht seinen Kunden, die überschüssigen Lebensmittel an Hilfsorganisationen zu spenden und den bedürftigen Menschen eine gesunde Ernährung zu ermöglichen und keine Lebensmittel unnötig weg zuwerfen.

Wie stehen die Chancen auf dem deutschen Markt zu bestehen?

Auf den ersten Blick scheint dies viele Einkaufsgeplagte zu entlasten. Zumal die Deutschen jährlich 150 Milliarden Euro für Lebensmittel ausgeben. Doch auch viele kritische Stimmen äußern sich zum Online-Supermarkt. Viele möchten das Einkaufsfeeling erleben, die Produkte in den Händen halten oder sich selbst von der Qualität überzeugen.
Jedoch gibt es auch viele Befürworter, die dem neuen Konzept positiv entgehen stehen. Vorwiegend werden im Online-Supermarkt Bier und Getränke bestellt. Jedoch neigt sich der Trend auch immer mehr zu Obst, Gemüse und Süßigkeiten. Vor allem haltbare Lebensmittel werden derzeit noch bevorzugt, da die Frische in den üblichen Online-Supermärkten zu wünschen lies.
Doch die beiden Startups wollen bewusst dagegen ankämpfen und achten noch mehr auf die Frische und das Aussehen als ihre Vorgänger.

Ein Pluspunkt des Online-Geschäftes sind die festen Lieferzeiten, somit kann der Kunde seine Zeit besser einteilen und zudem aus einem großen Sortiment wählen.
Dabei hält sich der Online-Shop supermarkt.de an die Preise aus dem herkömmlichen Supermarkt.
Ob sich die Idee durchsetzt, wird sich in der nahen Zukunft zeigen, jedoch ist es für den Einen oder Anderen ist es sicher eine lukrative Alternative zum alltäglichen Einkauf.
Wenn einige mitmachen und nicht jeder mit dem Auto zum Supermarkt fährt, kann man damit auf lange Zeit gesehen, auch die Umwelt entlasten.

Fair Trade- die Fairness ist in den Handel eingekehrt

Die Fair Trade-Bewegung, die in den neunziger Jahren ihren Höhepunkt fand, ist auch heute noch bedeutend für unsere Gesellschaft. Wir dürfen nicht weg schauen, denn der gerechte Handel geht uns alle an. Um effektiv zu handeln, ist es erst einmal wichtig zu wissen, was Fair Trade (dt. gerechter Handel) überhaupt bedeutet. Wann entsteht ein fairer Handel?

Es ist schon immer so gewesen, dass die Menschen mit ihrer geleisteten Arbeit mindestens so hoch entlohnt werden wollen, dass sie davon leben und ihre Familien angemessen ernähren können. In Europa ist dies auch meistens der Normalfall, doch in den Entwicklungsländern gehört dies noch lange nicht zum Alltag. Bauern oder andere Landwirte kämpfen täglich ums Überleben, da keine faire Entlohnung für den Verdienst, den sie verrichten, stattfindet.

Bei Fair trade geht es um mehr als nur um faire Preise, wobei dies als Hauptbestandteil der Arbeit gezählt werden kann. Des Weiteren wird auch auf politischer Ebene für mehr Gerechtigkeit und langfristige Veränderungen gekämpft. Jeder sollte das Recht haben, seine Produkte zu fairen Preisen verkaufen zu können und nicht mit einem Niedriglohn abgefertigt werden zu müssen, der für die Ernährung der Familie nicht ausreicht. Damit man kontrollieren kann, ob etwas aus dem Fair Trade- Handel stammt, werden Standards durchgeführt, die Bauern oder Unternehmen einhalten müssen, um ihre Produkte als Fair Trade Produkt verkaufen zu können. Heutzutage gibt es auch Händler, die sich ausschließlich auf die Vermarktung von Fair Trade Produkten spezialisiert haben. Dies sind unter anderem die GEPA, EL PUENTE, dwp und BanaFair. Damit Sie ein Fairtrade Produkt von einem herkömmlichen Produkt unterscheiden zu können, werden diese deutlich mit einem Fair Trade Siegel gekennzeichnet.

Um dieses Siegel zu erhalten, müssen die Produkte sowie ihre Herkunft bestimmte Merkmale ausweisen. Auf den Plantagen darf keine Zwangs- oder Kinderarbeit ausgeübt werden, darüber hinaus müssen die Löhne der Mitarbeiter mindestens so hoch sein, wie die regionalen Durchschnittslöhne. Ebenso müssen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Sicherung am Arbeitsplatz durchgeführt werden, um den Mitarbeitern eine gewisse Sicherheit zu gewährleisten. Entwickelt werden diese Standards von dem internationalen Dachverband FLO (Fairtrade Labelling Organization). Regelmäßige Kontrollen der FLO-Cert gewährleisten die gleichbleibenden Sicherheitsstandards.

Doch wie kann man den Fair Trade unterstützen und vor allem wo kann man die Produkte kaufen? In Weltläden, regionalen Fair Handelszentren, Supermärkten, Bioläden, Kaufhäusern, Drogeriemärkten sowie mit einem Klick beim Online Shopping kann man die ärmeren Menschen in den Entwicklungsländern fair entlohnen.

Obst, Gemüse sowie Getränke und Kaffee sind nur einige der Produkte, die fair verkauft werden. Neben allerlei Lebensmitteln wird jedoch auch schöne Fair Trade Kleidung verkauft, die nichts mit dem „Öko-Klischee“ am Hut hat.

Ganz im Gegenteil – Fair Trade Kleidung ist heutzutage genauso modern wie die Mode aus dem Einzelhandel. Nicht nur das spricht für die Kleidung, denn auch die Formen und Farben sind top modern gestaltet und finden prominente Unterstützung. Die Schauspielerin Emma Watson entwarf Fair Trade Mode aus Fair Trade Stoffen, die zu gerechten Konditionen in Bangladesh hergestellt wurden. In der Produktion werden besonders gerne Stoffe aus Baumwolle, Hanf, Jute oder Leinen verwendet, da diese weitgehend frei von jeglichen Schadstoffen und somit gut verträglich sind. Ein besonderes Augenmerk wird neben einer ökologischen Aufzucht der Tiere auch auf die Umweltverträglichkeit gelegt. Fair Trade Mode oder auch Eco Fashion genannt, wird unter reinen Umweltbedingungen und oftmals mit Hilfe von alternativen Energien hergestellt. Bei diesen Kleidungsstücken können Sie sich sicher sein, dass Sie keine Ware von der Stange kaufen sondern handgefertigte Einzelstücke, die auch für Allergiker bestens geeignet sind. Auf der Internetseite Fair-Trade-Kleidung.com erhalten Sie nicht nur schöne Outfits, die aus Fair Trade Stoffen hergestellt wurden, sondern auch aktuelle Infomationen über Themen wie Nachhaltigkeit, „Öko“ und „Bio“. Eben alles was Fair Trade ausmacht.

Fair Trade hat sich in den letzten Jahren etabliert. Werbekampagnen und prominente Befürworter bezeugen diese Tatsache. Einkaufen mit dem guten Gewissen anderen Menschen damit etwas Gutes zu tun? Das sind doch gute Zukunftsaussichten. Entschließen auch Sie sich für Fair Trade!

Green IT- eine umweltschonende Maßnahme

Viele sitzen im Büro an ihren Rechnern und denken kaum an die Umwelt. „Wozu auch, während der Arbeit kann man ja sowieso keine Energie einsparen“, so denken viele, doch dies ist nicht richtig. Denn auch während man am Rechner sitzt, kann man der Umwelt einen Gefallen tun.

Das Modewort lautet „Green IT“. Dadurch ist es möglich die Ressourcen besser zu nutzen und somit klimaschonender zu arbeiten. Kaum einem ist es bewusst, wie viele Tonnen CO2 täglich durch die Nutzung des Computers in den Himmel geschleudert werden. Ein einzelnes mittelständisches Unternehmen, mit zirka 100 Beschäftigten, verbraucht alleine nahezu 15 Tonnen pro Jahr. Wenn man sich überlegt wie viele Großunternehmen und Firmen in Deutschland ihren Sitz haben, kann man sich ausrechnen wie viele Tonnen CO2 jährlich in die Luft geschleudert werden.

Die Auslastung der Server liegt nur bei 10-20 %, obwohl sie den ganzen Tag angeschaltet sind. Kaum einer schaltet seinen Computer während der Arbeit gerne aus, da das erneute Hochfahren einige Zeit in Anspruch nehmen würde. Jedoch laufen die Kühlungen somit rund um die Uhr und verbrauchen eine Menge Energie. Die Idee des Green IT ist es, heterogene Systeme zusammen zuführen, um die Zahl der Server und Rechenzentren in einer Firma einzugrenzen. Um die weniger werdenden Server optimal zu nutzen, wird mittels einer Virtualisierung versucht die Kapazitätsauslastung zu steigern. Dies geschieht indem man diverse Anwendungsprogramme auf unterschiedlichen Rechnern auf einen bündelt und somit die Energiekosten der anderen PCs einsparen kann. Mindestens genauso entscheidend ist die Änderung der Energieeinstellungen, da man dadurch schon eine halbe Tonne CO2 pro PC im Jahr einsparen kann.

Unternehmen können mit Hilfe der Serviceorientierten Architekur (kurz SOA) ihre Dienste und Geschäftsprozesse in Abstraktionsebenen gliedern und ressourcenschonender handeln. Somit wird es möglich, den Energie- und Materialverbrauch, durch den Ausbau einer IT- Infrastruktur, zu senken. Neben dem Energieverbrauch, der durch die permanente Nutzung des Computers besteht, sind auch die Kühlungen ein hoher Energiefaktor.

Wichtig ist es also, den Stromverbrauch zu senken. Leistung ist dabei auch heute noch die wichtigste Eigenschaft, die ihr Computer ausweisen muss. Wenn Sie ihre alten Server gegen neue eintauschen möchten, denken Sie immer an den Effizienzfaktor.

Ihr Computer sollte bei der höchsten Rechenleistung den niedrigsten Energieverbrauch bieten. Dadurch werden die Effizienzpotentiale ihres Rechners vollständig ausgeschöpft. Heutzutage müssen die Laptops und Desktops mindestens einen Energy Standard 4 aufweisen, um als profitabel angesehen zu werden.

Mit der Green IT- Strategie sind Sie nicht nur in der Lage Strom und Energie zu sparen, sondern darüber hinaus auch wirtschaftlicher zu arbeiten, da Ihre IT- Ausstattung nach der tatsächlichen Anforderung angeordnet wird.

Ein Fallbeispiel der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2008 macht deutlich, dass es sich lohnt in die Green IT zu investieren. Bei 100.000 Mitarbeitern und 170.000 Servern konnten Sie durch das Projekt 12.000 MW/h an Strom einsparen, was eine Kostenersparnis von 1.680.000 Euro im Jahr ausmacht. Darüber hinaus wurden 19.000 t/Jahr an CO2 eingespart.

Die Green- IT Strategie schont also nicht nur die Umwelt, sondern zusätzlich auch das Portemonnaie. Wie man sieht, ist es auch am Arbeitsplatz möglich sich effektiv für die Umwelt einzusetzen. Es gibt dafür viele Möglichkeiten energieschonend zu agieren, eine davon ist definitiv die „Green IT“.

CO2 Verbrauch mal anders errechnet – die umweltschonende Alternative

Die Globalisierung ist ein wichtiger Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft, da man seine Kompetenzen weltweit ausbauen kann und somit nicht mehr nur an einen Ort und eine Arbeitsstelle gebunden ist. Sowohl Arbeitnehmer, als auch die Arbeitgeber profitieren davon, doch kaum einer denkt an den Verlierer der ganzen Sache, nämlich unsere Umwelt. Durch die Globalisierung sind die meisten Menschen heutzutage auf das Flugzeug angewiesen, da es sowohl eine bequemere als auch eine schnellere Art ist zu reisen. Eine Zug-oder Autofahrt bietet sich in den wenigsten Fällen an, da man viel länger zu seinem Reiseziel braucht und diese Zeit sinnvoller investiert werden kann. Jedoch sind Flugzeuge groß und massiv und verbrauchen daher einen hohen Anteil an CO2, welcher einen großen Teil an der Klimaveränderung beiträgt. Doch können und wollen die meisten Passagiere nicht auf das Fliegen verzichten.

Wie soll man also dem Dilemma entkommen?

Wer sich trotz allem für den Klimaschutz einsetzen möchte, ist bei „atmosfair“ an der richtigen Adresse. Mit Hilfe eines Emissionsrechners kann man sich seinen verbrauchten CO2 Gehalt umrechnen lassen und diesen in Klimaschutzprojekte finanzieren.

Bei der Verrechnung werden sowohl die CO2- Emission, als auch die Wolken- und Ozonbildung berücksichtigt. Die Kunden zahlen also genau die Summe, die die von ihnen verbrauchten CO2 Gase gekostet haben, diese werden an anderer Stelle wieder in Klimaschutzprojekte investiert. Somit findet eine Kompensation statt, da man die CO2-Menge, die in die Atmosphäre ausgestoßen wurde, zwar nicht wieder rückgängig machen kann, allerdings kann man sie an anderer Stelle vermeiden.

Sinnvollerweise werden mit den Spenden vor allem Klimaprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländer finanziert, die das Geld wirklich gut gebrauchen können. Vor allem auf erneuerbare Energien, wie beispielsweise Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte, wird der Fokus gelegt, da man diese als neue Energieform ansieht. Damit das Unternehmen auch seriös bleibt, prüft ein unabhängiger Beamter des TÜV Nord die Klimaprojekte und bewertet diese.

Welchen Vorteil bringt „atmosfair“ der Bevölkerung?

Sicher stellen sich viele diese Frage. Doch sie ist sehr einfach beantwortet, es ist so sinnvoll in die Klimaschutzprojekte von „atmosfair“ zu investieren, da diese Spenden ausschließlich in erneuerbare Energien investiert werden. Zudem ist vorgeschrieben, dass die Projekte der Bevölkerung von Nutzen sein müssen. So wurden Spenden beispielsweise in Nigeria in effiziente Brennholzkocher gesteckt, die einen erheblichen Energievorteil mit sich bringen. In Indien wurde das Geld in Biogasanlagen angelegt, die dort als Energievariante dienen. In Nicaragua wird ein Teil des Stroms nun dank „atmosfair“ aus Windkraft erzeugt, was ebenso eine immense Menge an Strom einspart.

Dass das Konzept mit Erfolg verbunden ist, beweisen die Zahlen, so startete das Unternehmen 2005 mit einem Umsatz von knapp 200.000 Euro, heute beträgt ihr Umsatz schon 3 Millionen Euro.

Doch „atmosfair“ will weiter wachsen und strebt einen Jahresumsatz von 300 Millionen Euro an, um mit der Klimaspende wirklich etwas verändern zu können.

Somit hilft man mit „atmosfair“ nicht nur der Umwelt, sondern kann sich auch für die Menschen in den Ländern einsetzen, die sich über unsere Hilfe freuen.

Party machen und dabei Strom sparen – ein umweltfreundlicher Gedanke

Discos locken uns an, wenn wir tanzen und einen ausgelassenen Abend mit Freunden wollen. An den Umweltschutz denken dabei sicher die wenigsten von uns. Doch das man damit sogar wirklich etwas Gutes für die Umwelt leisten kann, beweist die erste Öko-Disco der Welt.

Spaß haben und sich gleichzeitig am Klimaschutz beteiligen? Ja, es geht. Denn genau auf diesem Konzept basiert die Idee des ersten „sustainable dance clubs“ (dt: nachhaltige Disco) in Rotterdam.
Das Konzept ist ebenso spannend wie genial. Das Motto der Disco lautet „we want your energy“ und dieses trifft diesmal wortwörtlich zu. Denn die Energie der Besucher wird tatsächlich dafür aufgewendet, um den Disco Abend am Laufen zu halten.

Erstmalig ist es in einem Club möglich, durch das Tanzen auf der Tanzfläche, einen Teil des benötigten Stroms für die Disco selber zu erzeugen. Im ersten Moment klingt dies für viele unglaubwürdig, doch bei genauerer Betrachtung des Konzeptes erscheint es einem einleuchtend welche Ideen der Gründer verwirklicht hat. Das spektakuläre an dieser Disco ist die Tanzfläche. Diese ist im Untergrund beweglich und sorgt mit Hilfe von Mini- Dynamos im Boden für eine Umwandlung des Stroms. Kurz gesagt: die Bewegungsenergie der Besucher auf der Tanzfläche in elektrischen Strom für die Beleuchtung und die DJ Pults umgewandelt wird. Die Betreiber gehen davon aus, dass somit ein Drittel der benötigten Energie von den Besuchern „ertanzt“ wird. Der restliche Strom stammt aus erneuerbaren Energien.

Je wilder auf der Tanzfläche getanzt und herum gesprungen wird, desto leuchtender und lauter wird es im Raum. Damit kann man sagen, dass die Besucher für einen guten und vor allem umweltfreundlichen Zweck tanzen. Auch die Gäste selber fühlen sich wohl bei dem Gedanken, als Kraftwerk der Disco zu dienen und sich nebenbei am Umweltschutz zu beteiligen.

Warum ist es also für Discos so wichtig, sich am Umweltschutz effektiv zu beteiligen? Discos sind groß und laut, somit wird Unmengen an Licht und ebenso an Strom benötigt um dieses Flair zu erhalten. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass alle 5500 Clubs in ganz Deutschland um die 90 Tonnen CO2 verursachen. Der verbrauchte Strom entspricht in etwa dem Stromverbrauch von Slowenien, wenn man bedenkt, dass eine Disco den Stromverbrauch von 45 Drei- Personen- Haushalten deckt. Alle Clubs in Deutschland verbrauchen jährlich um die 750 Millionen Kilowattstunden und schaden unserer Umwelt somit enorm.

Doch nicht nur auf der Tanzfläche wird an die Umwelt gedacht, das ganze Konzept der Betreiber ist auf den Umweltschutz und auf erneuerbare Energien ausgerichtet. So ist es nicht verwunderlich, dass aufgefangenes Regenwasser für die Toilettenspülung verwendet wird. Ebenso wird bei den Trinkgläsern gespart. Diese sind aus Plastik sind und können mehrmals wieder aufgefüllt werden, womit auch beim Müll enorme Einsparungen, gegenüber herkömmlichen Discos vorgenommen werden.

Auch andere Bundesländer haben sich ein Beispiel an der Energiesparweise aus Rotterdam genommen. So gab es in Berlin einen „Fahrrad- Disco-Abend“, auf dem die Besucher aufgerufen wurden, in die Pedalen zu treten um die Lautsprecher boxen des DJ’s mit Strom zu versorgen.

Vielleicht sind die Ideen noch nicht ausgereift, um in Zukunft so die benötigte Energie einzusparen jedoch sind sie ein Schritt in die richtige Richtung.

Spikes für Schuhe: die grüne Alternative zum Salzstreuen im Winter

Der letzte Winter hat es gezeigt: Es gibt immer häufiger Glatteis, so dass es nicht selten zu Salz-Engpässen kommt. Da die Auswirkungen von Streusalz auf die Natur äußerst umstritten sind, sollte man besser nach Alternativen zu suchen. Spikes für Schuhe stellen eine gute Möglichkeit dar, sich vor einem Sturz zu bewahren und gleichzeitig die Natur zu schonen. Der morgendliche Weg auf die Straße kann sich nämlich extrem gefährlich gestalten, da man das frische Glatteis oder die rutschige Schneedecke betritt, ohne genau zu wissen, wie glatt es wirklich ist.

Spikes für Schuhe im Alltag

Nicht nur für ältere Menschen ist es ratsam, sich im Winter Spikes parat zu legen. Am besten schnell greifbar im Schuhregal oder Flur, dass es keine großen Umstände bereitet, die trittfeste Sicherung um die Schuhe zu legen. Egal ob man sich bei Glatteis auf den Weg zur Arbeit begibt oder erst einmal ausgiebig Schneeschippen muss, um die eigene Einfahrt und den Gehsteig wieder begehbar zu machen – Spikes verhindern gefährliche Ausrutscher.

Preis und Qualität

Spikes für Schuhe gibt es meist schon für ein paar Euro zu kaufen. Für qualitativ hochwertige Modelle muss man allerdings schon ein wenig mehr Geld ausgeben. Schuhe für Spikes sind sowohl für Winterstiefel als auch für Sneaker und Business-Schuhe erhältlich. Es gibt sie in den Größen M (38 – 40), L (41 – 44) und XL (45 – 48). Durch die flexibel verstellbaren Größen sind sie sehr leicht am Schuh anzubringen. Da sie sehr einfach in der Handhabung sind, eignen Sie sich auch wunderbar für Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit.

Spikes für Schuhe auch im Sport einsetzbar

Viele Jogger kennen es! Vor allem in den Wintermonaten wird das Laufen durch die schlechteren Witterungsverhältnisse mit Schnee und Eis immer gefährlicher. Etwas mehr Sicherheit bietet hier die Möglichkeit, sich Spikes für Schuhe anzulegen. Die Wirkung dieser Spikes für die Jogging-Schuhe ist vergleichbar mit der von Spikes auf einem Fahrrad- oder Motorradreifen. Die kleinen Metallspitzen graben sich tief in den gefrorenen Untergrund und liefern dem Läufer zusätzlichen Halt. Das Anbringen der Spikes für Schuhe ist mit wenigen Handgriffen geschehen und stellt keine große Herausforderung dar.
Auch für Spaziergänger und Wanderer bieten Spikes einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor. Schnell kann es passieren, dass man schon bei einem geringen Lauftempo ausrutscht oder den Halt verliert. Die Folge hiervon sind nicht selten Knochenbrüche oder Verstauchungen. Das Risiko einer Verletzung kann um ein Vielfaches reduziert werden. Die einfache Benutzung und die Rücksicht auf Natur und Umwelt sind zudem zwei Argumente, die für den Gebrauch von Spikes für Schuhe sprechen.

Navigationsgeräte – nicht nur praktisch sondern auch ökologisch

Sie leiten uns durch die Wege, Straßen, und Autobahnen weltweit. Durch sie gelangen wir an den Ort, zu dem wir gelangen wollen. Die Rede ist von mobilen Navigationsgeräten. Moderne Geräte, die uns nahezu automatisch von A nach B lotsen. Sie orten uns so genau, sodass wir ganz ohne Landkarte mit dem Auto reisen können. – Einzig und allein benötigen wir das Gerät selbst.

Besonders auf langen Strecken mit dem Auto sind Navigationsgeräte eine äußerst komfortable Angelegenheit. Navis leiten heutzutage nicht etwa nur zu einem ausgewählten Wunschort, sondern wählen dazu noch die idealste und meist schnellste Route zum Ziel, kalkulieren gar Staus oder Verkehrsstörungen mit ein. Die Verbreitung von navigationstauglichen Geräten steigt daher weiter und weiter. Auch Hersteller von Handys und insbesondere Smartphones bauen in die Geräte immer ausgefeiltere Funktionen zur Straßennavigation ein.

Für viele mag ein solches Navigationsgerät eine reine Spielerei sein, die schlicht und einfach praktisch ist. Nur die Wenigsten sind sich aber bewusst, dass Navis für noch mehr gut sind: Sie weisen uns nämlich nicht nur auf dem schnellsten Weg zu unserem Ziel, sondern vermeiden es in der Gegend “unnötig herumzukurven”. Umwege oder Irrfahrten werden also so gut es geht vermieden. Logischerweise hat besonders dieser Aspekt positive Auswirkungen für den absoluten Treibstoffverbrauch der Fahrzeuge, die mit Navigationsgeräten ausgestattet sind.

Auch das Auto selbst und seine Abnutzung profitieren positiv dadurch, denn Verschleißerscheinungen sind während des gesamten Lebensdauer deutlich geringer. Somit sinkt auch der Bedarf, der zur Reparatur benötigten Ressourcen wie z.B. Metalle oder Kunststoffe.

Herkömmliche Straßenkarten oder Routenplaner können folglich mit Navigationsgeräten fast nicht mithalten. Karten verhelfen nur schwerlich den schnellsten Weg zum Ziel zu kalkulieren. Ausdrucke von Routenplanern z.B. aus dem Internet sind nicht flexibel genug bei kurzfristigen Änderungen der Route und verbrauchen anderweitige Ressourcen.

Insgesamt sind Navigationsgeräte also nicht nur sehr praktikabel. Sie sind durchaus umweltschonend. Natürlich darf nicht unbeachtet bleiben, dass zur Herstellung von Navigationsgeräten und zu deren Inbetriebnahme Ressourcen und auch Strom benötigt werden. Aber die praktischen als auch grünen Seiten von Navigationsgeräten überwiegen auf die Gesamtmenge und über einen längeren Zeitraum betrachtet.

Cloud Computing – eine grüne Lösung?

Cloud Computing ist der letzte Schrei: Marktforschungsanalysten schätzen deshalb, dass die Ausgaben für Cloud-Computing-Dienste in den kommenden Jahren unglaubliche Dimensionen annehmen werden. Erstaunlich viele Unternehmen ersetzen ihre bisherigen Rechenzentren durch cloud-basierte Lösungen. Das bedeutet: sie verlagern ihre Rechenzentren an externe Partner, bei denen ihre Daten in einer “Wolke” auf fremden Computern gesichert sind. So kann von jedem Standort aus über ein Intranet oder das Internet von ihnen auf ihre Daten zugegriffen werden.

Aber die Frage ist: Ist es nicht absurd, Daten tausende Kilometer vom Firmenstandort entfernt abzuspeichern? Auf seine Daten nicht zugreifen zu können, wenn z.B. keine Internetverbindung zur Verfügung steht? Sich nicht sicher sein zu können, ob nicht jemand Unbefugter auf sie zugreifen zu können?

Nichts desto trotz, die Vorteile sind an sich einleuchtend:

Cloud-Computing ermöglicht es dem Unternehmen die Netzwerkkapazitäten flexibel zu variieren. Das Verkleinern und Vergrößern des Datenvolumens ist ohne Mehraufwand möglich. Die IT-Infrastruktur muss daher nicht mehr ständig aufwändig umstrukturiert werden. Dies übernimmt nun ein externer Cloud-Anbieter für die Nutzenden. Das bedeutet, kurzfristige Investitionen in teure Server fallen für das Unternehmen weg.

Darüberhinaus muss an Systemgebühr wirklich nur noch das bezahlt werden, was auch genutzt wird.

Abgesehen von der Kostenersparnis spricht noch ein anderer wichtiger Punkt FÜR Cloud Computing: es bringt immense GRÜNE Vorteile mich sich:

Das Cloud-Modell hat den Vorteil, dass es besonders ressourcenschonend ist. Der Nutzer wird dazu verleitet, nur das zu nutzen, was er auch wirklich an Datenvolumen benötigt. Er hat also beispielsweise nicht mehr eine riesige Festplatte in seinen Computer, von der gerade einmal ein Bruchteil mit Daten belegt ist. Sondern ihm wird genau das Datenvolumen durch den Cloud-Dienst zur Verfügung gestellt, das er benötigt. Dabei kann der Nutzer seinen Bedarf trotzdem ständig erweitern, aber auch verkleinern. Somit greifen Cloud-Nutzer also wirklich nur auf die Ressourcen zu, von denen sie auch tatsächlich Gebrauch machen.

Des Weiteren bündeln virtuelle Cloud-Server viele lokale Datensysteme. Sie ersetzen also viele verhältnismäßig kleine Datenmengen in einem riesigen Cloud-Server. Naheliegend ist also, dass die Zahl der lokalen Systeme sinkt. Aus der Sicht der Ressourceneffizienz betrachtet, ist der Bedarf an Systemhardware folglich um einiges geringer.

Dem hinzuzufügen ist, dass die Auslastung von Cloud-Server stets konstant ist. Die Schwankungen des Nachfragebedarf auf die „Wolke“ mit seinen Hoch- und Tiefpunkten wird nämlich durch die vielen Nutzer ausgeglichen. Somit ist die Nachfrage auf den Server stets konstant, sodass sich diese auf Dauer bei einem konstanten Durchschnittswert bewegt. Der Bedarf an zusätzlicher Hardware, die nur existiert, um Spitzenzeiten zu überbrücken, ist folglich fast nicht mehr vorhanden.

Es lässt sich daher auch ableiten, dass durch Cloud-Systeme der Stromverbrauch sinkt. Cloud Computing bündelt viele lokale Systeme, welche in der Summe um weiten mehr Strom verbrauchen, als der Cloud-Server allein. Demzufolge werden um einiges weniger CO2-Emissionen ausgestoßen. Glaubt man dem Anbieter Salesforce, stoßen Cloud-Server etwa 90 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid aus, als herkömmliche Lösungen.

Folge dessen ist eine massive Effizienzsteigerung durch Cloud-Server, verbunden mit wirtschaftlichen Verbesserungen bei der Energienutzung.

Das Ersetzen von lokalen Systemen mit Cloud-Diensten kann also tatsächlich als eine „grüne“ Lösung erachtet werden. Es steigert die Energieeffizienz, wobei gleichzeitig Ressourcen geschont werden. Dabei können nachhaltige Ambitionen für den Natur- und Umweltschutz verfolgt bzw. verwirklicht werden. Die Innovation Cloud-Computing wird daher sicherlich in den kommenden Jahren noch weiterhin mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Besonders die „grünen“ aber auch die praktischen Vorzüge von Cloud-Diensten werden Organisationen bzw. Unternehmen wie auch Privatmenschen überzeugen sie zu nutzen.

Nachtrag: Mittlerweile habe sich viele Crowdsourcing-Lösungen etabliert. Der große Vorteil Prozesse auszulagern statt selbst zu bearbeiten, spart Zeit und Ressourcen und lohnt sich vor allem für kleine bis mittelständische Unternehmen. Dabei ist die Crowd bei vielen Diensten, wie zum Beispiel testcloud oder crowdguru, eine Riege von Experten. So sind beispielsweise das Testen von Software bis hin zur Verschlagwortung von Texten und Bildern oder die Erstellung von Suchmaschinen relevanten Inhalten effiziente Dienste, die durch die Crowd abegedeckt werden können. Der Vorteil: die testCloud ist nahe an der potentiellen Zielgruppe. Auch klassische Marketing Agenturen setzen immer mehr auf Crowdsourcing, denn dadurch lassen sich Services die eine Marketing Agentur bereitstellt, günstiger anbieten und Kosten sparen. Gerade bei Full-Service-Agenturen ist das Crowdsourcing eine effiziente Lösung um größere Projektaufträge abzudecken.

Das Fitnessstudio der Zukunft als Stromkraftwerk?

Fitness-Center dominieren seit jeher das alltägliche Leben in unserer Gesellschaft. Laut einer Deloitte-Analyse vom 31.12.2010 ist „Fitness“ vor Fußball und Turnen mit 7,31 Millionen Mitgliedern die mitgliederstärkste Sportart in ganz Deutschland. Das heisst, jeder elfte Deutsche ist Mitglied! In Reih und Glied angeordnet, jeweils auf gefühlt 1qm, trampeln, zappeln und strampeln wir uns ab, um das eigene Kraft- und Ausdauervermögen zu stärken. Wenn so viele Menschen jeden Tag dieser mehr oder weniger langweiligen Tätigkeit nachgehen, stellt sich doch wirklich die Frage, ob es nicht möglich ist, diese produzierte Energie sinnvoll einzusetzen.

Warum nicht die aufgewendete Muskelkraft zum Zwecke der Stromerzeugung nutzen?

Die ständige Repetition von monotonen Bewegungsabläufen verbunden mit Kraftaufwand auf Fahrrädern, Crosstrainern, Rudergeräten oder anderen Konstruktionen könnte doch dafür wie geschaffen sein. Wenn man an bestimmte Fitnessgeräte einen Generator bzw. Dynamo anschließen würde, der die Muskelkraft in elektrische Energie umwandelt? Wäre es möglich, dass dieser erzeugte Strom anschließend ins Stromnetz eingespeist wird?

Diesen simplen Gedanken griff der Betreiber des Berliner Fitnessstudios greengymberlin als erstes in Europa auf. So macht er seit Oktober 2009 die elektrische Energie der Fahrräder und Crosstrainer in seinem Center nutzbar. Der fortschrittliche Gedanke, eine Fitnessübung zum Zwecke der Stromerzeugung zu nutzen, ist also nicht mehr nur eine Traumvorstellung sondern bereits Realität. Jedoch ist es verwunderlich, dass diese Technik nicht in viel mehr Fitnessstudios bzw. Fitnessgeräten eingesetzt wird.

greengym Fitnessclub Berlin

greengym Fitnessclub Berlin

Vermutlich liegt dies darin begründet, dass die Relation von Einsatz und Output bei der Stromquelle Fitnessgeräte gegenüber den bisherigen Energielieferanten wohl schlechter ist. Fossile als auch regenerative Energiequellen sind effizienter, leistungsträchtiger und möglicherweise auch nachhaltiger gegenüber den instabilen und unregelmäßig genutzten Sportgeräten. Strombringende Crosstrainer gelten zwar als äußerst innovativ, aber gleichzeitig nicht als besonders lohnenswert.

Besonders eindrucksvoll illustriert dies ein Experiment der WDR-Sendung „Kopfball“. Hier versuchten Radfahrer mit Hilfe ihrer stromerzeugenden Fahrräder den Strombedarf eines Haushaltes zu decken. Fazit des TV-Beitrags war, dass beachtliche acht Radfahrer benötigt wurden, um den Strombedarf einer einzigen Mikrowelle zu decken. Darüberhinaus erstaunliche 25 Radler eine Spülmaschine und 35 eine Waschmaschine versorgen können. Dieser Versuch beweist demnach, dass menschliche Muskelraft in Bezug auf Stromproduktion nur wenig bezwecken kann.

Nichtsdestotrotz schafft ein Fitnesscenter mit Fitnessgeräten zur Stromproduktion auch Nutzen in anderen Bereichen. So kann die innovative Idee zum gesellschaftlichen Bewusstseinswandel anregen. Dahingehend, dass der Konsument durch den Fitnessstudiobesuch Gedanken zu seinem persönlichen Stromkonsum macht. Sich zudem überlegt, aus welchen Quellen er privat seinen Strom bezieht.

Auch den Anreiz als auch die Motivation Sport zu treiben, kann ein solch modernes Studio mit sich bringen. Für Sportunbegeisterte könnte das Training durch den positiven Nebeneffekt, Strom zu produzieren, „erträglicher“ werden. Dies könnte also die Begeisterungsfähigkeit durch den Sport für den Sport fördern.

Wie sollte diese Art von Stromerzeugung ausgestaltet werden, dass sie diese höheren Ziele verfolgen kann?

Eine Möglichkeit wäre, auf dem Display des Sportgeräts Vergleiche darzustellen, welches Haushaltsgerät sich mit der bisher produzierten Menge Strom betreiben ließe. Z.B. nach 20 Min strampeln wäre die Menge des morgendlichen Haarföhnens hereingeholt. Aber nervt das die Menschen mehr als dass es die Denkweise ändert?

Die naheliegende Idee, aus aufgewendeter Muskelkraft, Strom zu produzieren scheint auf den ersten Blick sehr vielversprechend. Bei näherer Betrachtung fällt aber erst auf, dass die Idee technisch im Moment mehr verspricht als sie halten kann.

Wenn man höhere Ziele, wie z.B. den Bewusstseinswandel der Menschen, langfristig verfolgen möchte, und gleichzeitig an der technischen Umsetzung arbeitet, macht eine Verwirklichung im Moment Sinn. Um die Idee allerdings rein aus dem Blickwinkel der möglichst effizienten Stromproduktion betrachtet flächendeckend zu verwirklichen, hat sie momentan nur bedingt Erfolg.